Emil Zopfi

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Emil Zopfi (2007)

Emil Zopfi (* 4. Januar 1943 in Wald ZH) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Emil Zopfi, aufgewachsen in Gibswil, studierte nach einer Berufslehre zum Fernmelde- und Elektronikapparatemonteur Elektrotechnik am Technikum Winterthur und arbeitete als Programmierer und Systemingenieur am Institut für Physikalische Chemie der ETH Zürich, bei Siemens und IBM sowie als Erwachsenenbildner für Informatik und Sprache an der EB Zürich, der Schule für berufliche Weiterbildung des Kantons Zürich.

Längere Auslandsaufenthalte in Deutschland, Italien, England [1], USA und Israel.

Zopfi lebt in Zürich. Er führte von 1989 bis 2009 mit seiner Frau Christa Schreibwerkstatt-Kurse durch im eigenen Haus in Obstalden. Er ist passionierter Bergsteiger und Sportkletterer.

Literarisches Schaffen[Bearbeiten]

Er ist Autor von Romanen, Hörspielen, von Kinder- und Jugendbüchern, Sachbüchern über heimische Berge sowie von Texten über das Texten. Wiederkehrende Themen in seinen Büchern sind etwa der Einfluss des Computers auf das moderne Leben, das Bergsteigen, der frühe Unfalltod seiner Mutter (Lebensgefährlich verletzt) und Themen aus dem Kanton Glarus.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Prosawerke[Bearbeiten]

  • Jede Minute kostet 33 Franken. Limmat, Zürich 1977
  • Mondmilchsteine. Limmat, Zürich 1979 (Autobiographisches aus seiner Kindheit)
  • Computer für 1001 Nacht. Limmat, Zürich 1980
  • Cooperativa oder Das bessere Leben. Benziger, Zürich 1981
  • Suche nach dem andern. Benziger, Zürich 1982
  • Lebensgefährlich verletzt. Limmat, Zürich 1984 (Nachforschung über den Unfalltod der Mutter)
  • Die Wand der Sila. Limmat, Zürich 1986 (Roman aus den Bergen)
  • Die elektronische Schiefertafel. Kolumnen. Limmat, Zürich 1988
  • Die Fabrikglocke. Limmat, Zürich 1991 (über den Aufstand der Glarner Fabrikarbeiter)
  • Sanduhren im Fels. Limmat, Zürich 1994
  • Kilchenstock. Limmat, Zürich 1996 (Der Bergsturz in den Köpfen)
  • Londons letzter Gast. Limmat, Zürich 1999
  • Steinschlag. Limmat, Zürich 2002 (Kriminalroman „aus den Bergen“)
  • Schrot und Eis. Als Zürichs Landvolk gegen die Regierung putschte. Limmat, Zürich 2005 (historischer Roman)
  • Spurlos. Limmat, Zürich 2007 (Fortsetzung von Steinschlag)
  • Finale. Limmat, Zürich 2010 (Fortsetzung von Steinschlag und Spurlos)
  • Spitzeltango. Limmat, Zürich 2013, ISBN 978-3-85791-729-5.

Kinder- und Jugendbücher[Bearbeiten]

  • Susanna und die 700'000 Zwerge. Sauerländer, Aarau 1978
  • Ralf und die Kobra. SJW, Zürich 1979
  • Die grosse Wand. SJW, Zürich 1981
  • Musettina, mein Kätzchen. Benziger, Zürich 1981
  • Die fliegende Katze. Orell Füssli, Zürich 1981
  • Ein Wiesenfest für die Computerkäfer. Orell Füssli, Zürich 1982
  • Die Weltraumbasis beim Roten Haus. Benziger, Zürich 1983
  • Die Geschichte vom Stausee. Orell Füssli, Zürich 1983
  • Egidio kehrt zurück. SJW, Zürich 1984
  • Der Computerdieb. Benziger, Zürich 1986
  • Verrückte Zahlen. SJW, Zürich 1994
  • Der Flohzirkus. Orell Füssli, Zürich 2000
  • Die Streikglocke. SJW, Zürich 2007
  • Der Marder Max. Verlag LCH, Lehrmittel 4-8, Zürich 2007

Sachbücher[Bearbeiten]

  • Wörter mit Flügeln. Kreatives Schreiben (mit Christa Zopfi). Zytglogge, Gümligen 1995
  • Tödi – Sehnsucht und Traum. AS, Zürich 2000
  • Grimsel Strom. Mit Fotos von Robert Bösch. Fischer, Münsingen 2000
  • Leichter im Text (mit Christa Zopfi). Zytglogge, Gümligen 2001
  • Glärnisch – Rosen auf Vrenelis Gärtli. AS, Zürich 2003
  • Churfirsten – Über die sieben Berge. AS, Zürich 2007
  • Rund um den Walensee. Vorwort von Franz Hohler. AS, Zürich 2008
  • Dichter am Berg. Zwanzig Essays über Persönlichkeiten der Alpinen Literatur der Schweiz. AS, Zürich 2009
  • Mit Robert Bösch (Fotograf): Die Mythen – Im Herzen der Schweiz.[2] AS Verlag, Zürich 2012. (Leseprobe)
  • Sehnsucht nach den grünen Höhen. (mit Christa Zopfi). Rotpunktverlag, Zürich 2014

Hörspiele/Radiosendungen[Bearbeiten]

  • Biwaknacht, Schweizer Radio DRS 1978
  • Schach dem Computer, DRS 1981
  • Begägnig, DRS 1982
  • Alma, DRS 1983
  • Die Einführung der Schiefertafeln an der Volksschule von Bärenwil (mit Andreas Vögeli), DRS 1986
  • Die grüen Linie, DRS 1986
  • Die Brücke ins Land der Toten, DRS 1992
  • Die Erstbesteigung des Trolltinder, DRS 1996
  • Der Fehler, DRS 1999
  • Das letzte Streichholz, DRS 1999
  • Dürlers Fall, DRS 2007

Fernsehbeiträge[Bearbeiten]

  • Der Computerkiller. Fernsehspiel, SF DRS 1985
  • Konrad Zuse. Porträt des Computerpioniers. Dokumentarfilm (Mitarbeit). Regisseur: Mathias Knauer, SF DRS 1991
  • Aufstieg und Absturz. Dokumentarfilm (Mitarbeit). Produzent: NZZ Format, Regisseur: Beat Rauch, SF DRS 1997
  • Steinschlag. Fernsehfilm nach dem Roman. Regie: Judith Kennel. SF DRS 2005

Theaterstücke[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. On-line Tagebuch London 1996 Lond-on-line.
  2. Edgar Schuler: Wilde Klippen. In: Tages-Anzeiger vom 27. September 2012

Weblinks[Bearbeiten]