Ens (Fluss)

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Ens
(teilweise:Ensbach)
Die Ens in Illesheim

Die Ens in Illesheim

Daten
Gewässerkennzahl DE: 242812
Lage Deutschland, Bayern
Flusssystem Rhein
Abfluss über Aisch → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee
Quelle auf der Hohen Leite
49° 25′ 18″ N, 10° 16′ 42″ O
Quellhöhe ca. 475 m ü. NN[1]
Mündung in Illesheim in die AischKoordinaten: 49° 28′ 55″ N, 10° 22′ 48″ O
49° 28′ 55″ N, 10° 22′ 48″ O
Mündungshöhe ca. 310 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 165 m
Länge 14,6 km[2]
Die Ens (hinten rechts) mündet in die Aisch (hinten links)

Die Ens (hinten rechts) mündet in die Aisch (hinten links)

Die Ens (teilweise Ensbach[3]) ist ein linker, aus dem Südwesten kommender Zufluss der Aisch in Bayern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ens entspringt an der Europäischen Hauptwasserscheide auf der dort weithin bewaldeten Frankenhöhe etwa zwei Kilometer südwestlich des Altmühlursprungs. Sie beginnt ihren anfangs westlichen Lauf etwas im Süden des Spornansatzes der westlich auslaufenden Hohen Leite (514,3 m ü. NN). In einem großen Westbogen umläuft sie den Fuß dieses Sporns, wobei sie zweimal die Bundesautobahn 7 unterquert und dabei erst an Urphershofen vorbeiläuft und dann den Zeugenberg Endseer Berg (471,2 m ü. NN) von der Hohen Leite trennt.

Dann durchquert sie Steinach an der Ens und fließt in östlicher Richtung weiter. An der Hagenmühle von Burgbernheim läuft ihr von rechts im Bereich einiger Teiche der Tiefenbach zu, der ganz dicht am Altmühlursprung nördlich der Hohen Leite entsteht; ähnlich wie die Ens die Hohe Leite umfließt, läuft auch dieser Bach in einem Bogen um den Nordwestsporn, den Schloßberg der Frankenhöhe. Dann nimmt die Ens Kurs nach Nordosten auf Schwebheim. Auf diesem Abschnitt erreicht sie erst von links vor der Aumühle der Erlbach und danach von rechts im Bereich der weiten Talebene der Breiten Wiesen der Sulzbach aus Burgbernheim, der dort am Nordostabfall des Schloßberg-Sporns entsteht.

Bald darauf nimmt sie an der B 13 von links den Ottenbach auf; wie der Erlbach ist er ein gefällearmer Zufluss aus der Ebene im Westen und entspringt nördlich von Gallmersgarten-Mörlbach in einem kleinen Wald. Die Ens teilt sich dort in zwei Auenäste, links den Engertsbach entlang dem südlichen Siedlungsrand von Burgbernheim-Schwebheim und rechts den Ainbach, die beide ostwärts die Straße unterqueren. Beide vereinigen sich wieder nach etwa zwei Kilometern am Nordrand von Illesheim und die Ens mündet gleich darauf nach Unterqueren der B 470 von links und in zuletzt östlicher Richtung in die dort erst wenig mehr als zwei Kilometer lange Aisch.

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leutersklingengraben (links), 1,8 km, nordwestlich von Burgbernheim, 335 m ü. NHN
  • Tiefenbach (Waldbach) (rechts), 6,5 km, nordwestlich von Burgbernheim, 331 m ü. NHN
  • Erlbach (links), 3,0 km (mit Seegraben 8,2 km), nördlich von Burgbernheim, 328 m ü. NHN
  • Sulzbach (rechts), 5,2 km, nordöstlich von Burgbernheim, 321 m ü. NHN
  • Hirschgraben (links), 3,1 km, südwestlich von Schwebheim, 320 m ü. NHN
  • Ottenbach (links), 7,0 km, bei Schwebheim, 318 m ü. NHN
  • Engertsbach[4] (links) 2,2 km, nordwestlich von Illesheim, 314 m ü. NHN

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ens (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Google Earth
  2. GeoFachDatenAtlas und Gewässerdienste des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
  3. Deutschland 2010/2011:ADAC Reise Atlas 1:200000 © 2009 MairDumont Media, D-73751 Ostfildern (2.)
  4. Mündet in den Ainbach