Gallmersgarten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gallmersgarten
Gallmersgarten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gallmersgarten hervorgehoben
Koordinaten: 49° 27′ N, 10° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Burgbernheim
Höhe: 354 m ü. NHN
Fläche: 15,18 km2
Einwohner: 737 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91605
Vorwahl: 09843
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 124
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Höhenweg 13
91605 Gallmersgarten
Webpräsenz: www.gemeinde-gallmersgarten.de
Bürgermeister: Emil Kötzel (Freie Bürger)
Lage der Gemeinde Gallmersgarten im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Fürth Landkreis Ansbach Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bamberg Gerhardshofen Bad Windsheim Baudenbach Burgbernheim Burghaslach Dachsbach Diespeck Dietersheim Emskirchen Ergersheim (Mittelfranken) Gallmersgarten Gollhofen Gutenstetten Hagenbüchach Hemmersheim Illesheim Ippesheim Ipsheim Langenfeld (Mittelfranken) Marktbergel Markt Erlbach Markt Nordheim Markt Taschendorf Münchsteinach Neuhof an der Zenn Neustadt an der Aisch Oberickelsheim Obernzenn Osing (Freimarkung) Simmershofen Sugenheim Trautskirchen Uehlfeld Uffenheim Weigenheim Wilhelmsdorf (Mittelfranken) Scheinfeld OberscheinfeldKarte
Über dieses Bild

Gallmersgarten ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burgbernheim.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Uffenheim, Ergersheim, Burgbernheim, Windelsbach, Steinsfeld, Ohrenbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung in einer Urkunde zur Festlegung der Grenzen des Wildbannes durch Kaiser Otto III. datiert vom 1. Mai 1000. Der Kaiser verlieh Bischof Heinrich von Würzburg den Wildbann über den zum castellum Bernheim und Villa Liuthereshusun gehörenden Forst. Gallmersgarten wird in dieser Urkunde als erster Grenzpunkt benannt.[3][4]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steinach an der Ens eingegliedert. Mörlbach kam am 1. Januar 1978 hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 1996 Emil Kötzel (Freie Bürger).[6]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten durch eine gestürzte eingeschweifte rote Spitze, darin zwei voneinander abgekehrte silberne Streitäxte; vorne in Silber ein golden bewehrter roter Adlerkopf, hinten in Gold ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Adlerkopf.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Blaskapelle Steinach/Ens

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Steinach (bei Rothenburg ob der Tauber) im Ortsteil Steinach bei Rothenburg stellt die Anbindung an die Bahn her. Hier fahren Züge auf der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, der Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Steinach bei Rothenburg sowie der Bahnstrecke Steinach bei Rothenburg–Rothenburg ob der Tauber und halten Intercity-Züge der Relation Hamburg-Altona–Berchtesgaden/Oberstdorf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Galmersgarten. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 273 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Johann Kaspar Bundschuh: Mörlbach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 639 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. (Nachdr. der Ausg. Nördlingen, Beck, 1879). Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 380–381.
  • Gottfried Stieber: Mörlbach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 595 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gallmersgarten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1453&attr=590&modus=automat&tempus=20110609/175435&hodie=20110609/181436
  3. http://www.regesta-imperii.de/regesten/2-3-0-otto-iii/nr/1000-05-01_1_0_2_3_0_1111_1360.html (MGD O III. Nr. 358)
  4. http://www.geschichte.burgbernheim.de/OttoIII_Mai.HTM Urkunde vom 1. Mai 1000 Bild mit Übersetzung
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 722 und 723.
  6. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/