Gallmersgarten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gallmersgarten
Gallmersgarten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gallmersgarten hervorgehoben
Koordinaten: 49° 27′ N, 10° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Burgbernheim
Höhe: 354 m ü. NHN
Fläche: 15,18 km2
Einwohner: 739 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91605
Vorwahl: 09843
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 124
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Höhenweg 13
91605 Gallmersgarten
Webpräsenz: www.gemeinde-gallmersgarten.de
Bürgermeister: Emil Kötzel (Freie Bürger)
Lage der Gemeinde Gallmersgarten im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis FürthLandkreis AnsbachLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BambergGerhardshofenBad WindsheimBaudenbachBurgbernheimBurghaslachDachsbachDiespeckDietersheimEmskirchenErgersheim (Mittelfranken)GallmersgartenGollhofenGutenstettenHagenbüchachHemmersheimIllesheimIppesheimIpsheimLangenfeld (Mittelfranken)MarktbergelMarkt ErlbachMarkt NordheimMarkt TaschendorfMünchsteinachNeuhof an der ZennNeustadt an der AischOberickelsheimObernzennOsing (Freimarkung)SimmershofenSugenheimTrautskirchenUehlfeldUffenheimWeigenheimWilhelmsdorf (Mittelfranken)ScheinfeldOberscheinfeldKarte
Über dieses Bild

Gallmersgarten ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Burgbernheim.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Uffenheim, Ergersheim, Burgbernheim, Windelsbach, Steinsfeld, Ohrenbach.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt an der Ens.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörlbach Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Laurentius

Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erwähnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung in einer Urkunde zur Festlegung der Grenzen des Wildbannes durch Kaiser Otto III. datiert vom 1. Mai 1000. Der Kaiser verlieh Bischof Heinrich von Würzburg den Wildbann über den zum castellum Bernheim und Villa Liuthereshusun gehörenden Forst. Galemaresgarden wird in dieser Urkunde als erster Grenzpunkt benannt.[3][4] Der Ortsname besteht aus dem Grundwort garto, gardo (ahd. eingehegtes Grundstück, umfriedeter Platz) und dem Bestimmungswort Galamar, einem männlichen, germanischen Personennamen.[5]

1261/62 vermachte Albert von Hohenlohe dem Kloster Heilsbronn seinen Hof in Gallmersgarten.[6] In der Folgezeit erhielt das Kloster ein Gefälle, das einem Rothenburger Priester gehörte.[7]

Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1800) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:

Galmersgarten, Brandenburgischer Weiler von 12 Gemeindrechten, davon sind 8 Brandenburgisch, 2 Rothenburgisch, 1 Johanniterisches und 1 Windsheimisches. Der Ort ist nach Steinach unter Endsee eingepfarrt. Brandenburg hat die Fraisch, den Hirtenstaab und am Zehnt 2/3. Ein Dritttheil gehört dem Rothenburgischen Steueramte seit 1698. Die Rothenburgischen Unterthanen bezahlen 4 Dienste für ihre Herrschaft. Vor ein paar Jahren brannten im Orte ein Haus nebst 2 Scheunen ab.“[8]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Gallmersgarten 14 Haushalte, von denen 9 dem Schultheißenamt Burgbernheim, 1 der Reichsstadt Windsheim, 1 der Johanniterkommende Rothenburg, 2 der Pfarrei Steinach und 1 dem Würzburgischen Juliusspital-Verwalteramt Burgbernheim unterstanden. Die Dorfs- und Gemeindeherrschaft hatten das Schultheißenamt Burgbernheim und die Reichsstadt Windsheim gemeinsam inne.[9]

1810 kam Gallmersgarten an das neue Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde es 1811 dem Steuerdistrikt Burgbernheim zugewiesen. 1817 wurde die Ruralgemeinde Burgbernheim gebildet, zu der Gallmersgarten gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) löste sich Gallmersgarten mit Bergtshofen und bildete eine eigene Ruralgemeinde.[10] Die Ruralgemeinde Gallmersgarten unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Windsheim und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ipsheim.[11] Ab 1862 wurde Gallmersgarten von dem Bezirksamt Uffenheim (ab 1938 Landkreis Uffenheim) und ab 1856 von dem Rentamt Windsheim (ab 1920 Finanzamt Windsheim) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Windsheim, ab 1880 Amtsgericht Windsheim. Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 4,822 km².[12]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steinach an der Ens eingegliedert. Mörlbach kam am 1. Januar 1978 hinzu.[13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Gallmersgarten

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2005 2011 2016
Einwohner 164 179 199 198 277 266 294 319 340 364 367 419 430 417 354 369 401 380 494 505 421 386 782 811 788 739
Häuser[14] 26 30 48 52 67 76 75 79 218 243
Quelle [15] [16] [17] [18] [17] [19] [17] [17] [20] [17] [17] [21] [17] [17] [17] [22] [17] [17] [17] [23] [12] [24] [25] [26] [26]

Ort Gallmersgarten

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 99 109 122 122 213 182 116 143 118 116 123
Häuser[14] 14 17 32 30 23 28 31 36
Quelle [15] [16] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [12] [24] [25]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 1996 Emil Kötzel (Freie Bürger).[27]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten durch eine gestürzte eingeschweifte rote Spitze, darin zwei voneinander abgekehrte silberne Streitäxte; vorne in Silber ein golden bewehrter roter Adlerkopf, hinten in Gold ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Adlerkopf.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Blaskapelle Steinach/Ens

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Bundesstraße 470 ca. 0,25 km östlich von Steinach b.Rothenburg o.d.Tauber bzw. nach Mörlbach zur Kreisstraße NEA 31.

Der Bahnhof Steinach (bei Rothenburg ob der Tauber) im Ortsteil Steinach bei Rothenburg stellt die Anbindung an die Bahn her. Hier fahren Züge auf der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, der Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Steinach bei Rothenburg sowie der Bahnstrecke Steinach bei Rothenburg–Rothenburg ob der Tauber und halten Intercity-Züge der Relation Hamburg-Altona–Berchtesgaden/Oberstdorf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Galmersgarten. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 273 (Digitalisat).
  • Johann Kaspar Bundschuh: Mörlbach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 639 (Digitalisat).
  • Reinhold Hoeppner (Hrsg.): Landkreis Uffenheim. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 730115267, S. 55–56.
  • Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 96 (Digitalisat). Ebd. S. 212 (Digitalisat).
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 380–381 (Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 88.
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 77.
  • Gottfried Stieber: Mörlbach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 595 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gallmersgarten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gallmersgarten in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. http://www.regesta-imperii.de/regesten/2-3-0-otto-iii/nr/1000-05-01_1_0_2_3_0_1111_1360.html (MGD O III. Nr. 358)
  4. http://www.geschichte.burgbernheim.de/OttoIII_Mai.HTM Urkunde vom 1. Mai 1000 Bild mit Übersetzung
  5. W.-A. v. Reitzenstein, S. 77.
  6. G. Muck, Bd. 1, S. 72.
  7. G. Muck, Bd. 2, S. 380.
  8. J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 273.
  9. H. H. Hofmann, S. 112.
  10. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 73 (Digitalisat). H. H. Hofmann S. 226.
  11. H. H. Hofmann, S. 212.
  12. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 829 (Digitalisat).
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 722 und 723.
  14. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  15. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 28 (Digitalisat). Für die Gemeinde Gallmersgarten zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Bergtshofen (S. 9).
  16. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 260 (Digitalisat). Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 177 Einwohner.
  17. a b c d e f g h i j k l Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 185, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  18. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1096, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  19. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1263, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  20. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1197 (Digitalisat).
  21. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1270 (Digitalisat).
  22. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1308 (Digitalisat).
  23. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1131 (Digitalisat).
  24. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 175 (Digitalisat).
  25. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 339 (Digitalisat).
  26. a b Gallmersgarten: Amtliche Statistik des LfStat
  27. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/