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Erwin Heerich

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Erwin Heerich (* 29. November 1922 in Kassel; † 6. November 2004 in Meerbusch-Osterath) war ein deutscher Künstler.[1]

Erwin Heerich war zweifacher documenta-Teilnehmer (1968 und 1977) und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Name ist insbesondere mit den nach seinen Entwürfen errichteten Gebäuden und Skulpturen in den Erftauen des Museum Insel Hombroich und auf der Raketenstation Hombroich in Neuss-Holzheim verbunden.

Grabmal Erwin Heerich, 2005, (Entwurf E. Heerich), Friedhof Düsseldorf-Heerdt

Erwin Heerich wurde 1922 in Kassel geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Noch als Gymnasiast studierte er mit einem städtischen Stipendium als Gaststudent an der Kunstgewerbeschule Kassel und absolvierte eine Ausbildung in einer Töpferei in Hannoversch Münden. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und 1945 nach mehrfacher Verwundung entlassen.

Bereits 1945 nahm er sein künstlerisches Studium wieder auf und besuchte bis 1950 die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf in der Bildhauerklasse von Ewald Mataré.[2] Von 1950 bis 1954 hatte er dort das Meisterschüleratelier zusammen mit Joseph Beuys und begann mit der selbstständigen künstlerischen Arbeit. Zu dieser Zeit entstanden stilisierte Tierplastiken, Figurinen und erste Zeichnungen von Pflanzen und Gegenständen, die in ein Maßwerksystem eingebunden waren.[3]

1950 heiratete Heerich Hildegard Müller, mit der er vier Kinder hatte. Ab 1953 wohnte er in Meerbusch-Büderich, 1964 zog er mit seiner Familie nach Meerbusch-Osterath um, wo er bis zu seinem Tod lebte.

1954 verließ er die Kunstakademie und arbeitete weiter als freischaffender Künstler sowie als Lehrer. 1957 wurde er Assistent von Mataré in der Sommerakademie von Oskar Kokoschka in Salzburg. Ab 1959 entstanden Kartonplastiken[4] und Zeichnungen, Drucke und Grafiken im freien Bereich isometrischer Gesetzmäßigkeit. 1961 erhielt er eine Anstellung als Lehrer am Seminar für werktätige Erziehung in Düsseldorf. Im Jahr 1968 war Heerich mit 10 Kartonplastiken auf der 4. documenta in Kassel vertreten.

1969 wurde er als Professor für Bildhauerei an die Kunstakademie Düsseldorf berufen und lehrte dort bis zur Emeritierung im Jahr 1988. Ab 1974 war Heerich Mitglied der Berliner Akademie der Künste, die sein künstlerisches Schaffen 1978 mit dem Will-Grohmann-Preis auszeichnete. Ein Jahr zuvor, 1977, war er Teilnehmer der documenta 6 in Kassel.

1980 begann Heerich mit der Planung der Bauten für das Museum Insel Hombroich südlich von Neuss und schuf zudem zahlreiche plastische Arbeiten im öffentlichen Raum.

1987 erhielt er den Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main. 1989 entstand die Skulptur Monument aus Eifeler Basaltlava für die Skulpturensammlung Viersen. 1995 war er Preisträger der Stankowski-Stiftung, 1996 wurde ihm der Berliner Piepenbrock Preis für Skulptur verliehen. Für seinen Wohnort Meerbusch gestaltete er zwei Skulpturen aus afrikanischem Granit: Die Bank in Büderich (2000) und eine Plastik o. T. (sogenannter Stuhl) für den Rathauspark in Osterath (2003).

Heerich starb am 6. November 2004 nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Meerbusch-Osterath bei Düsseldorf.

Als Schüler in der Bildhauerklasse von Ewald Mataré an der Düsseldorfer Kunstakademie entwickelte er in den 1950er Jahren ein eigenständiges plastisches Werk, wobei er sich selbst nie einer bestimmten künstlerischen Strömung zuordnen lassen wollte.[5] Als zweifacher documenta-Teilnehmer fand er internationale Beachtung. Er war außer in Europa auf Ausstellungen in New York, Tokyo und auf der Biennale von São Paulo vertreten. Von 1968 bis zu seiner Emeritierung 1988 lehrte er als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.[6]

Am Anfang seiner künstlerischen Tätigkeit entstanden unter dem Einfluss Matarés Arbeiten mit eindeutigem Bezug zur Gegenstandswelt. Dabei ging es ihm jedoch nie um eine mimetische Abbildung. Heerich hatte vielmehr ganz grundsätzlich Interesse an der Darstellung, Definition und Schaffung von Raum, dabei insbesondere an der Entwicklung der Dinge aus der Fläche in den Raum.[7] Gegen 1960 vereinfachte er seine Plastiken immer mehr und entwickelte aus Figuren, Naturerscheinungen und Alltagsgegenständen geometrische Körper.[8]

Heerichs spezielle künstlerische Leistung ist die Entdeckung des Materials „Karton“ als Werkstoff für Plastiken.[9] Aus diesem vergänglichen und scheinbar wertlosen Material schuf er Skulpturen von zeitloser Gültigkeit.[10] Die geometrisch exakten Kartonplastiken wurden zu Heerichs Markenzeichen. Der Karton erlaubte ihm, seine skulpturalen Körper aus der Fläche zu entwickeln und damit Innen- und Außenraum zu definieren.[11] Im Laufe der 1960er und 1970er Jahre schuf Heerich mit Hilfe seiner Zeichnungen, Kartonplastiken und Kartonschnitten ein Repertoire von Formen, aus dem er bis an sein Lebensende immer wieder schöpfte. Die Klarheit des Konzepts erlaubte die Umsetzung eines jeden Entwurfs in den unterschiedlichsten Größen und Techniken, nicht nur in Papier, Karton und Textilien, sondern auch in Stein, Holz oder Metall und auch als Architektur.[12]

Im Katalog zur Biennale von São Paulo beschrieb Erwin Heerich sein künstlerisches Konzept: „Die Dauer meines Vorhabens liegt nicht im Bereich des Gemachten, sondern des Gedachten“[13]. Das bedeutet, dass seine Ideen in den verschiedensten Materialien und Dimensionen ausgeführt werden können.

Obwohl seine Arbeit auf mathematischer Logik beruht, spielt die Intuition im künstlerischen Schaffen von Heerich, in seinen geometrischen und stereometrischen Zeichnungen und Gebilden auch eine wichtige Rolle. Die ersten Kartonplastiken sowie hölzerne Puppen und textile Arbeiten lassen eine weitere Facette in Heerichs Wesen erkennen: einen Sinn für das Spielerische.[14]

Arbeiten im öffentlichen Raum

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Heerich schuf zahlreiche Plastiken für öffentliche und private Auftraggeber, unter anderem im Jahr 1972 für die Stadt Düsseldorf sowie für die Ruhr-Universität Bochum oder 1997 für die Sparkassenstiftung Bottrop. Mit seinem hohen künstlerischen Anspruch ging er keinen Kompromiss bei der Platzierung seiner Skulpturen ein.

Museum Insel Hombroich und Raketenstation Hombroich

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1979 wandte sich der Düsseldorfer Kunstsammler Karl-Heinrich Müller, der ein Museum für seine Sammlung moderner, zeitgenössischer und außereuropäischer Kunst plante, an Erwin Heerich. Beide entwickelten die Idee, Heerichs plastische Konzepte auf dem Gebiet der Insel Hombroich, einer Halbinsel der Erft südlich von Neuss. in architektonische Baukörper zu dimensionieren.

1980 begann Heerich mit der Planung der Gebäude für das Museum Insel Hombroich.[15] Die Bauten entstanden im "Spannungsfeld zwischen architektonischer Skulptur und skulpturaler Architektur."[16] Denn ausgehend von geometrischen Grundformen wie Kreis, Rechteck und Quadrat sowie in Anlehnung an die Vorstellung der Bauhaus-Künstler der 1920er Jahre schuf Heerich Pavillons, die als "begehbare" Skulpturen"[17] nicht nur von außen, sondern auch von innen erfahrbar sind.[18] Sie dienen zugleich als Ausstellungsräume für die Kunstsammlung von Karl-Heinrich Müller und fügen sich mit ihren Klinkerwänden gänzlich in die Natur der Insel Hombroich ein. Heerichs Architektur, die künstlichen Formen, stehen im Dialog mit der Landschaft, der Natur und dem Licht. Die skulpturalen Architekturen haben eine unscheinbare Außenhaut, aber im Inneren entfalten die schlichten, perfekt proportionierten weißen Räume ihre ästhetische Wirkung.

Für das Gelände der ehemaligen NATO-Raketenstation Hombroich entwarf Heerich in den 1990er Jahren weitere skulpturale Architekturen, die unter anderem als Wohn- und Arbeitsstätte für Künstlerinnen und Künstler sowie als Archiv- und Ausstellungsgebäude genutzt werden.

Bis zur Jahrtausendwende entstanden im Kulturraum Hombroich 15 Gebäude nach den Entwürfen des Bildhauers. Auf der Insel Hombroich hatte Heerich über viele Jahre sein Künstleratelier.

Seit 2010 verwahrt und betreut die Stiftung Insel Hombroich im Erwin Heerich Archiv seinen künstlerischen Nachlass. Er bildet die Grundlage für das Werkverzeichnis der Papier- und Kartonwerke, das online abrufbar ist.[19]

Ausstellungen (Auswahl)

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E = Einzelausstellung

  • Heinz-Jürgen Kristahn, Rolf Sackenheim: Erwin Heerich, Übungen Experimente Impulse I. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 1981.
  • Joachim Peter Kastner: Erwin Heerich. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1991.
  • Heinz-Norbert Jocks: Das Maßliche – zum 70. Geburtstag des Bildhauers Erwin Heerich. In: Düsseldorfer Hefte. Nr. 22, 1. November 1992, S. 16–21.
  • Förderverein Schloß Moyland e. V. (Hrsg.): Erwin Heerich, Farbe und Gestalt. Dokumentation zur Ausstellung im Museum Katharinenhof Kranenburg, Sommer 1992. 1993.
  • Kunst + Design. Erwin Heerich. Plastische Modelle für Architektur und Skulptur. Preisträger der Stankowski-Stiftung 1995. Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof, 29. April bis 13. August 1995; Neues Museum Weserburg Bremen, 8. Dezember 1995 bis 4. Februar 1996; Museum Wiesbaden, 18. Februar bis 14. April 1996; Städtische Galerie Göppingen, 28. April bis 2. Juni 1996. Richter, Düsseldorf 1995, ISBN 3-928762-37-0.
  • Erwin Heerich Museum Insel Hombroich. Hrsg.: Kunsthaus Bregenz, Archiv, Kunst, Architektur. Joachim Peter Kastner (u. a.). 2. Aufl. (= Werkdokumente / Kunsthaus Bregenz, Archiv, Kunst, Architektur. 10). Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-7757-0573-2.
  • Erwin Heerich: Skulptur und der architektonische Raum. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1998, ISBN 3-88375-271-1 (nur Darstellungen, keine Titelierung, keine Angaben, kein Text).
  • Erwin Heerich: Die Entwicklung architektonischer Skulpturen. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1999, ISBN 3-88375-386-6.
  • Im Studium bei Erwin Heerich 1961–1987. Red.: Erwin Heerich. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2001, ISBN 3-88375-452-8.
  • Christoph Brockhaus: In memoriam Erwin Heerich. In: Kölner Skizzen. 26. Jahrgang, Heft 4/2004, hrsg. von Dietmar Schneider. Köln 2004, S. 18.
  • Udo Weilacher: Kunst in künstlichem Arkadien. Museumsinsel Hombroich. In: Udo Weilacher: In Gärten. Profile aktueller europäischer Landschaftsarchitektur. Basel / Berlin / Boston 2005, ISBN 3-7643-7084-X.
  • Margot Klütsch: Erwin Heerich – Werke in Meerbusch, Skulpturen, Modelle, Papierarbeiten. Meerbusch 2005, ISBN 3-00-016798-6.
  • Margot Klütsch: Erwin Heerich (1922–2004). In: Lebensbilder aus dem Kreis Neuss. Band 5. Kreisheimatbund Neuss e. V., 2006, ISBN 3-938800-00-3, S. 126–137.
  • Erwin Heerich, Skulpturen, Zeichnungen, Entwürfe, Modelle. Ausst. Kat., Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung. Vorwort: Siegfried Gohr; Texte: Margot Klütsch, Vanessa Sondermann. Düsseldorf 2007.
  • Christel Blömeke (Hrsg.): Museum Insel Hombroich. Die begehbaren Skulpturen Erwin Heerichs. Ostfildern 2009.
  • Stiftung Insel Hombroich. Museum und Raketenstation, hrsg. von der Stiftung Insel Hombroich, 7. Aufl., Neuss 2014, ISBN 3-00-002760-2.
  • Tomas Riehle: Erwin Heerich auf Hombroich, Neuss 2014, ISBN 978-3-00-046923-7.
  • Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur, hrsg. v. Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich, Wien 2022, ISBN 978-3-903439-53-5.
  • Erwin Heerich – ohne Titel. Ausst.-Kat. Stiftung Museum Schloss Moyland Sammlung van der Grinten, Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln 2022, ISBN 978-3-86832-712-0.
  • Gleichklang in Autonomie. Hildegard und Erwin Heerich, Ausst.-Kat. Stiftung Insel Hombroich, hrsg. v. Roland Nachtigäller und Maren Klinkhamer, Neuss 2024, ISBN 978-3-9817303-8-8.
Commons: Erwin Heerich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. BauNetz: Begehbare Skulpturen - Zum Tod von Erwin Heerich. 9. November 2004, abgerufen am 9. Dezember 2025.
  2. Erwin Heerich - Akademie-Galerie - Kunstakademie Düsseldorf. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  3. Erwin Heerich - Galerie Pamme-Vogelsang. Abgerufen am 12. Mai 2023.
  4. Sammlung digital. Archiviert vom Original am 11. September 2024; abgerufen am 15. Dezember 2025.
  5. Erwin Heerich: Selbstdarstellung. Künstler über sich. Hrsg.: Wulf Herzogenrath (= Benezit Dictionary of Artists). Düsseldorf 1973, S. 78–79, doi:10.1093/benz/9780199773787.article.B00085249.
  6. Erwin Heerich - Akademie-Galerie - Kunstakademie Düsseldorf. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  7. Architektonische Skulptur oder skulpturale Architektur. Christina Schroeter im Gespräch mit Erwin Heerich. In: Hans Wielers (Hrsg.): Bauen Wohnen Denken: Martin Heidegger inspiriert Künstler. Münster 1994, S. 97–101.
  8. Vanessa Sondermann: Die Vermessung der Dinge. Geometrisch-mimetische Aspekte in Erwin Heerichs Werk. In: Erwin Heerich. Skulpturen, Zeichnungen, Entwürfe, Modelle. Ausst. Kat. Akademie-Galerie – Die neue Sammlung. Düsseldorf 2007, S. 22–27.
  9. Heerich, Erwin – Kartonmodellbau Online. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  10. Erwin Heerich • Künstler • NRWskulptur. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  11. Natur und Kunst. Ein Spannungsverhältnis des Elementaren. Markus Paulußen im Gespräch mit Erwin Heerich. In: Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich (Hrsg.): Ausstellungskatalog. Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur. Wien 2022, ISBN 978-3-903439-53-5, S. 70.
  12. Museum Insel Hombroich. Abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).
  13. Zu den Arbeiten von Erwin Heerich. In: Evelyn Weiß (Hrsg.): Erwin Heerich. XII. Bienal de São Paulo 1973.
  14. Ein Mann voller Pläne – kulturwest.de. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  15. Kunsthaus Bregenz, archiv kunst architektur. Prof. Dr. Edelbert Köb (Hrsg.): Erwin Heerich. Museum Insel. 1996, ISBN 3-7757-0573-2.
  16. Christoph Brockhaus: "Das Morphologische und das Metaphysische": Erwin Heerich und die Museum Insel Hombroich. In: Tomas Riehle (Hrsg.): Erwin Heerich auf Hombroich. Neuss 2014.
  17. Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich (Hrsg.): Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur. Wien 2022.
  18. Natur und Kunst. Ein Spannungsverhältnis des Elementaren. Markus Paulußen im Gespräch mit Erwin Heerich. In: Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich (Hrsg.): Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur. Wien 2022, S. 70.
  19. Erwin Heerich Werkverzeichnis. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  20. Erwin Heerich und Marianne Pohl - zwischen Skulptur und Architektur (Memento des Originals vom 30. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.moyland.de, Museum Schloss Moyland, 7. Oktober 2018 bis 28. April 2019