Franz Hummel

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Franz Hummel (* 2. Januar 1939 in Altmannstein) ist ein deutscher Komponist und Pianist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist der Sohn der Bilder-/Kinderbuchautorin und -illustratorin Lore Hummel. Schon in Kinderjahren entdeckt und unterstützt von Richard Strauss, Eugen Papst und Hans Knappertsbusch studierte Franz Hummel Klavier und Komposition in Salzburg und München und wurde zunächst als Pianist bekannt. Er gab Konzerte in ganz Europa und spielte über 60 Schallplatten mit klassisch-romantischen Repertoire und viel zeitgenössischer Musik ein. Seit Anfang der 1970er Jahre widmet sich Hummel fast ausschließlich dem Komponieren. Zum 250. Geburtsjahr Ludwig van Beethovens hat er 2020 dessen zweites Klavierkonzert als Violinkonzert umgearbeitet.

Kompositionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Instrumentalmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sinfonien[1]
    • Sinfonie für Violine und Orchester (1994)
    • Hativka (1998)
    • Fukushima (2011)
  • Konzert für Klavier und Orchester (1994)
  • Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 „Archaeopteryx“ (1987)
  • Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 „Poème in memoriam Max Reger“ (2016)
  • Kammermusik
  • Klaviermusik

Das zweite Violinkonzert wurde von Elena Denisova uraufgeführt, die auch Fukushima einspielte.

Bühnenwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theresa Kalin, Franzpeter Messmer (Hrsg.): Franz Hummel (= Komponisten in Bayern. Bd. 57). Hans Schneider, Tutzing 2014, ISBN 978-3-86296-082-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.klassika.info/Komponisten/Hummel_Franz/wv_gattung.html