Franz Joseph Märter

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Bernhard Albrecht Moll: Franz Joseph Märter, 1783.

Franz Joseph Märter (* 1. November 1753 in Freiburg im Breisgau, Vorderösterreich[1]; † 7. Mai 1827 in Wien[2]) war ein österreichischer Naturforscher, namentlich Botaniker, der im Auftrag Kaiser Josephs II. 1783–1787 den Süden der Vereinigten Staaten, die Bahamas, Haiti und Jamaika bereiste, während andere Mitglieder der von ihm geleiteten Expedition 1785–1788 bis nach Venezuela bzw. auf die Maskarenen gelangten.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang von Märters Bericht über die Geologie der Südstaaten der USA (verfasst 1784).

Märter war Arzt, Professor der Naturgeschichte und der Ökonomie (Landwirtschaft) an der 1783 aufgelösten Theresianisch-Savoyischen Ritterakademie in Wien und Mitglied der Freimaurerloge Zur wahren Eintracht[3]. Er veröffentlichte ein Verzeichnis einheimischer Bäume und Sträucher[4] und den Plan eines auf Nützlichkeit ausgerichteten botanischen Gartens[5].

Expeditionsleiter in Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Joseph II. den Vorschlag Ignaz von Borns abgelehnt hatte, eine Weltumseglung wie diejenige James Cooks zu finanzieren, schlug Born seinen Logenbruder Märter als Leiter einer bescheideneren Expedition vor. Begleitet wurde er vom Arzt Matthias Leopold Stupics, vom Maler Bernhard Albrecht Moll sowie von den Gärtnern Franz Boos und Franz Bredemeyer. In den USA unterstützte ihn der kaiserliche Agent in Philadelphia Frédéric Baron de Beelen. Der amerikanische Botaniker William Bartram lieferte Pflanzen und Samen. Von Philadelphia aus reiste Märter mit dem Naturforscher Johann David Schöpf nach Charleston (South Carolina), von dort mit Schöpf und Boos nach Ostflorida und auf die Bahamas. In seinen von Born publizierten Berichten behandelt er neben naturgeschichtlichen auch ökonomische und politische Themen.

Bredemeyer und Boos brachten 1784 bzw. 1785 gesammeltes Material nach Wien. Stupics und Moll dagegen verließen die Expedition und blieben in Charleston. Bredemeyer kehrte mit Joseph Schücht über Martinique zu Märter zurück, der sich in der Zwischenzeit nach Santo Domingo (Haiti) begeben hatte. Dann reisten die beiden nach Puerto Rico, Venezuela und Curaçao. Märter kam nicht mit, offenbar weil er erkrankt war. Boos fuhr von Wien aus ans Kap der Guten Hoffnung und dann mit Nicolas Baudin nach Mauritius, wo ihn der französische Botaniker Jean-Nicolas Céré unterstützte. Sein Begleiter Georg Scholl blieb bis 1799 in Südafrika. Märter dagegen kehrte 1787 von Kingston (Jamaika) über London nach Brüssel und 1788 wie Boos und Bredemeyer nach Wien zurück.

Professor in Brüssel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkaufskatalog von Märters Baumschule in Hernals, 1805.

1788 wurde er vom Kaiser zum Professor für Botanik und spezielle Naturgeschichte an der Universität Löwen ernannt, die im selben Jahr nach Brüssel umziehen musste.[6] Er veröffentlichte ein Verzeichnis der Begriffe von Linné und der Pflanzen in einem neu anzulegenden botanischen Garten.[7] Wie ein belgischer Botaniker spottete, wollte er die Pflanzen aufstellen wie Joseph II. seine Regimenter.[8] 1789 musste Märter wohl vor der Brabanter Revolution fliehen.

Handelsgärtner in Hernals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wien scheint er nach dem Sieg der politischen Reaktion keine Anstellung mehr gefunden zu haben. Über sein weiteres Leben ist nur bekannt, dass er 1799 in Hernals eine kommerzielle Baumschule mit französischen Tafelobstsorten anlegte, diese aber 1806 aus Gesundheitsgründen wieder verkaufte[9]. In weiteren Publikationen beschäftigte er sich mit der Süßkartoffel[10], der Holzproduktion[11], dem Ahornzucker[12], der Steinweichsel[13] und der Maserung[14].

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helga Hühnel: Kaiserliche „Gärtnergesellen“ bereisen Amerika. In Elisabeth Zeilinger (Hrsg.): Österreich und die Neue Welt, Symposion in der Österreichischen Nationalbibliothek, Tagungsband (Biblos-Schriften 160), Österreichische Nationalbibliothek, Wien 1993, S. 95–102, hier: S. 95.
  2. Neuer Nekrolog der Deutschen. 5. Jahrgang, 1827, 2. Theil, Bernhard Friedrich Voigt, Ilmenau 1829 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fopacplus.bsb-muenchen.de%2FVta2%2Fbsb10070852%2Fbsb%3A6051428~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 1114 f.
  3. Hans Wagner: Freimaurerei um Joseph II., Die Loge zur Wahren Eintracht (Ausstellungskatalog), Österreichisches Freimaurermuseum, Schloss Rosenau 1980, S. 29.
  4. Verzeichniß der östreichischen Bäume, Stauden und Buschgewächse mit kurzgefaßten Anmerkungen aus der Natur- und ökonomischen Geschichte derselben. Joseph Gerold, Wien 1781 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzuz%2Fcontent%2Fpageview%2F9868646~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); 3. Aufl.: Verzeichniß der östreichischen Bäume und Sträucher (…) Joseph Stahel, Wien 1796 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DxxJQAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26dq%3Dm%C3%A4rter%2Bb%C3%A4ume%2Bstr%C3%A4ucher%2B1796%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwj1naqejNHeAhWEyqQKHdpxAfUQ6AEIKDAA%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  5. Vorstellung eines ökonomischen Gartens nach den Grundsätzen der angewandten Botanik. Krauß, Wien 1782 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Freader.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb10297434_00005.html~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). Marianne Klemun: Exotik, Nutzen, Wissenschaft, Praktiken und Pflanzenaneignung im „Ökonomisch-Botanischen Garten“ der Theresianischen Akademie. In: Franz M. Eybl (Hrsg.): Strukturwandel kultureller Praxis, Beiträge zu einer kulturwissenschaftlichen Sicht des theresianischen Zeitalters (Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts 17/2002), ISBN 978-3-85114-644-8, S. 303–333, verkennt, dass es sich wie bei Märters botanischem Garten für Brüssel um ein bloßes Projekt handelte.
  6. Georg Ernst Kletten (Hrsg.): Wiener medizinische Monatschrift, 1. Band, Joseph Georg Oehler, Wien 1789, S. 253 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DZJBSAAAAcAAJ%26pg%3DPA253%26lpg%3DPA253%26dq%3D%2522m%C3%A4rter%2522%2BProfessor%2Bbotanik%26source%3Dbl%26ots%3D7vuqrKuORT%26sig%3D6TUPQRmTLaRxqsHr_layRNbBZMw%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwjQha397-XeAhWrMewKHZ1hAloQ6AEwB3oECAYQAQ%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Marion Huibrechts: „Ab imperatore Josepho secundo in Americam missus erat“, Franz Josef Märter in America. In Dries Vanysacker et al. (Hrsg.): The Quintessence of Lives, Intellectual Biographies in the Low Countries presented to Jan Roegiers (Bibliothèque de la Revue d’histoire ecclésiastique 91), Brepols, Louvain-la-Neuve/Leuven 2010, ISBN 978-2-503-53210-3, S. 319–328, hier: S. 319.
  7. Franz Joseph Märter: Fundamenta et termini botanici, congesta secundum methodum, et ad ductum Celeberr. Eq. Car. à Linné, in usum prælectionum theoreticarum. Matthæus Lemaire, Bruxellis 1789 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D1cewtFvh420C%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  8. Charles-François-Antoine Morren: Sur les fleurs nationales de Belgique (…). In: Bulletins de l'Académie royale des sciences, des lettres et des beaux-arts de Belgique, Band 13, 2. Hälfte, Hayez, Bruxelles 1846 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3Du4QUAAAAQAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 442–470, hier: S. 468 f.
  9. Verzeichniß der in der großen systematischen Baumschule zu Hernals bey Wien cultivirten und daraus zu beziehenden ächten, feinen französischen Tafelobst-Sorten. Karl Schaumburg, Wien 1805 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DlWg7AAAAcAAJ%26pg%3DPR1%26lpg%3DPR1%26dq%3DVerzeichnis%2Bder%2Bin%2Bder%2Bgro%C3%9Fen%2Bsystematischen%2BBaumschule%2Bzu%2BHernals%26source%3Dbl%26ots%3DrLTEOmON_x%26sig%3Dfytjj36GvKL0Y6eX8qBSL51UsxE%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwi7hv6HhIjfAhVPalAKHYmnDHsQ6AEwAnoECAcQAQ%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Fortschritte Oesterreichs in der Obstcultur. In: Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat, 16./20. November 1810, S. 402–405, hier: S. 403 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3Dt7NCAQAAMAAJ%26pg%3DPA403%26dq%3Dm%C3%A4rter%2Bhernals%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwj_0o-5jInfAhXKalAKHdgUBzQQ6AEIMzAC%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Franz von Paula Woeß: Baumschule zu Herrenals bei Wien. In: Oekonomische Neuigkeiten und Verhandlungen, Juli 1811, S. 278 f. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D_LpaAAAAcAAJ%26pg%3DPA279%26lpg%3DPA279%26dq%3Dm%C3%A4rter%2Bhernals%26source%3Dbl%26ots%3D-OpGJjcvgA%26sig%3D1MB2OYSgiQ58kV8u_1z0UuSNAfc%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwilxe3cjYjfAhXFKlAKHW0gAW4Q6AEwDnoECAAQAQ%23v%3Donepage%26q%26f%3Dtrue~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  10. Naturgeschichte der Bataten, süßen oder spanischen Kartoffeln. Nebst Bemerkungen und Versuchen über die Cultur derselben. Karl Schaumburg, Wien 1797 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzuz%2Fcontent%2Fpageview%2F8716146~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  11. Über das Bedürfniß einer, den gegenwärtigen Zeitumständen angemessenen, außerordentlichen und vermehrten Holz-Production durch Errichtung und zweckmäßige Verwendung von National-Baumschulen. Geistinger, Wien 1810 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D13dUAAAAcAAJ%26pg%3DPR1%26lpg%3DPR1%26dq%3D%2522m%C3%A4rter%2522%2Bbaumschule%26source%3Dbl%26ots%3DpqhIZ5HLOP%26sig%3DT8Thd7NGScgzr1TfhbNusqk-7HA%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D2ahUKEwiRj-OYk4jfAhWLfFAKHZEbDiEQ6AEwDHoECAMQAQ%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  12. Ueber den wahrscheinlichen Erwartungswerth der Ahorn-Zuckererzeugung in den gemässigten Gegenden des europäischen Kontinents. Audiatur et altera pars. In Christian Peter Laurop (Hrsg.): Annalen der Forst- und Jagd-Wissenschaft, 2. Band, 1. Heft, Heyer und Leske, Darmstadt 1812, S. 29–43 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DtcECAAAAYAAJ%26pg%3DRA1-PA29%26dq%3DUeber%2Bden%2Bwahrscheinlichen%2BErwartungswerth%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjM3Nzp5YrfAhVJalAKHfWNDYYQ6AEIMTAB%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); vgl. Antikritik. In: Beylage zum Intelligenzblatte der Annalen des österreichischen Kaiserthumes, März 1808, Spalten 1–16 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D1_dbAAAAcAAJ%26pg%3DRA1-PA141%26dq%3D%2522M%C3%A4rter%2522%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjGxoKl0ZzfAhXJaVAKHWV-AW8Q6AEIQTAF%23v%3Donepage%26q%26f%3Dtrue~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D); Ludwig Friedrich Franz Freyherr von Werneck: Widerlegung der von dem Herrn Professor Märter zu Wien herausgegebenen Abhandlung (…) Krieger, Marburg an der Lahn 1814.
  13. Charakteristik und Cultur des Mahaleb- oder Parfümir-Kirschenbaumes (…) Geistinger, Wien/Triest 1813 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.digitalniknihovna.cz%2Fmendelu%2Fview%2Fuuid%3A96ef1100-2565-11e1-b074-001fd02ebcd6%3Fpage%3Duuid%3A39529c40-2567-11e1-8479-001fd02ebcd6~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  14. Entwurf einer Theorie über die natürliche Entstehung sowohl als künstliche Production des Maserholzes (…) Geistinger, Wien/Triest 1815 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DhtJaAAAAcAAJ%26pg%3DPA120%26dq%3DEntwurf%2Beiner%2BTheorie%2Bdes%2BMaserholzes%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwjS88jE0YrfAhUNyqQKHX8eByEQ6AEIKDAA%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  15. Geschrieben wohl in Charleston, im Januar oder Februar 1784. Vgl. Albert V. Carozzi, Marguerite Carozzi: Franz Joseph Märter, Travel Companion of Johann David Schöpf in a Journey From Philadelphia to Florida and the Bahamas in 1783–1784. In: Earth Sciences History, Band 13, Nr. 1 (1994), S. 5–20, hier: S. 7, 9.