Fritz Baumgart

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Fritz Baumgart (* 5. November 1902 in Berlin; † 28. April 1983 ebenda) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Baumgart studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Philosophie und Geschichte in München und Berlin. 1926 wurde er Stipendiat der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana in Rom und 1927 in Berlin bei Adolph Goldschmidt promoviert. 1927 wurde er 2. Assistent an der Bibliotheca Hertziana, 1928 dort 1. Assistent, bis 1934 blieb er in Rom. 1933 trat er in die NSDAP und die SA ein.

1934 erfolgte seine Habilitation bei Paul Clemen in Bonn, wo er anschließend als Privatdozent tätig war. Ab 1938 war er außerordentlicher Professor in Jena. Von 1940 bis 1945 leistete er Wehrdienst, u. a. in Paris, 1944 war er Ordonnanzoffizier beim Militärbefehlshaber im besetzten Frankreich, General Carl-Heinrich von Stülpnagel. 1949 wurde er zunächst außerordentlicher Professor, 1954 ordentlicher Professor für Kunstgeschichte an der TU Berlin. 1967 wurde er emeritiert.

Fritz Baumgart starb 1983 im Alter von 80 Jahren in Berlin. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Mielke (Hrsg.): Kaleidoskop. Festschrift für Fritz Baumgart zum 75. Geburtstag. Berlin 1977.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 577.