Gehau (Breitenbach am Herzberg)

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Gehau
Koordinaten: 50° 46′ 44″ N, 9° 28′ 37″ O
Höhe: 303 m ü. NHN
Fläche: 3,69 km²[1]
Einwohner: 170[2]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36287
Vorwahl: 06675
Karte
Blick auf die B62 durch Gehau

Gehau ist ein Ortsteil von Breitenbach am Herzberg im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Zu dem Ort mit 182 Einwohnern gehört auch das Forsthaus am Hain und der etwa zwei Kilometer westlich gelegene Hof Huhnstadt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gehau liegt im Knüll an der Bundesstraße 62, unmittelbar an der Grenze des Landkreises Hersfeld-Rotenburg zum Vogelsbergkreis. Nach Breitenbach im Osten sind es etwa drei Kilometer; die nächstgelegene Ortschaft im Westen ist Alsfeld-Lingelbach. Die Bundesautobahn 5 ist Richtung Norden etwa einen Kilometer weit entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unweit des Ortes in südwestlicher Richtung befindet sich die Burg Herzberg, heute eine teilweise restaurierte Schlossruine. 1434 gehörte Gehau zum Gericht Breitenbach.[1]

Am 1. August 1972 wurde Gehau zusammen mit der Gemeinde Machtlos im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch Landesgesetz in die Gemeinde Breitenbach am Herzberg eingegliedert.[3][4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen dem Ort Gehau und dem Forsthaus am Hain befindet sich ein Ganzmeilenstein aus naturbelassenem Sandstein in gutem Zustand, der die Entfernung nach Kassel und Hersfeld angibt. Dies bedeutet auch, dass Gehau an einer alten Handelsstraße liegt.[5]

Nordwestlich von Gehau befindet sich das Naturdenkmal Wilder Stein, ein Felsbrocken, über den man sagt, es sei ein kalter Vulkan.

In Gehau gibt es viele Fachwerkhäuser, die sehr gut erhalten sind und unter Denkmalschutz stehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gehau, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 18. März 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Ortsteil Gehau im Internetauftritt der Gemeinde Breitenbach am Herzberg, abgerufen im Januar 2016.
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg (GVBl. II 330-13) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 217, § 2 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362.
  5. Meilenstein: Gehau der „Forschungsgruppe Preußische, Mecklenburgische und Anhaltische Meilensteine e. V. “ (Memento vom 29. September 2007 im Webarchiv archive.is)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]