Gerhard Conrad (Agent)

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Gerhard Conrad (* 1954[1] in Freiburg im Breisgau[2]) ist ein deutscher Islamwissenschaftler, Jurist und ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND). Er wurde als Vermittler in Verhandlungen zur Geiselbefreiung im Nahen Osten bekannt. Von 2016 bis 2019[2] leitete er als Direktor das INTCEN (EU Intelligence Analysis Centre) des Europäischen Auswärtigen Dienstes in Brüssel.[3] Er trat am 1. November 2019 in den Ruhestand.[2] Er ist Visiting Professor am King’s College London und seit 2020 Mitglied im Vorstand des Gesprächskreises Nachrichtendienste in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conrad wuchs im Südwest-Deutschland in nach eigenen Angaben bildungsbürgerlichen, jedoch auch recht bodenständigen Verhältnissen auf. Er besuchte das Gymnasium, leistete Dienst in der Bundeswehr und schrieb sich danach 1975 zum Studium der Orientalistik ein. Als Student war er in Freiburg im Breisgau.[4]:120 In Tunis absolvierte er einen sechswöchigen Sprachkurs. In den darauffolgenden Jahren besuchte er wiederholt Tunesien (1976, 1977) Ägypten, Syrien, Jordanien, den Irak (März 1980) und den Libanon.[4]:34 ff.; 102; 117 Auf der Suche nach seiner kurzzeitig verschwundenen Cousine reiste er auch nach Marokko.[4]:42 f.

Conrad ist promovierter Islamwissenschaftler und lernte als Student in Damaskus die arabische Sprache.[5] Seine 1987 an der Universität Bonn eingereichte Dissertation[6] befasste sich mit Aspekten der islamischen Rechtsgeschichte in Syrien.[7]

In den 1980er Jahren er als Reserveoffizier und Referent für den Nahen Osten wiederholt und meist im Sommer, anfangs als Leutnant, im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung eingesetzt; im Referat Wehrlage West/übrige Welt, welches für den Nahen Osten, Afrika, Asien und Südamerika zuständig und mit vier Stabsoffizieren besetzt war. Die Stelle hatte er auf Vermittlung seines Völkerrechts-Professors erhalten, als er in Bonn Rechtswissenschaft studierte und eine Stelle für sein Pflichtpraktikum suchte. Dort hatte er erste Kontakte mit seinem späteren Arbeitgeber, dem BND.[4]:91 f.

Im Frühjahr 1989 wurde Conrad im Dienstgrad Hauptmann als Reserveoffizier an den Militärattachéstab der Deutschen Botschaft Damaskus zu einer sechswöchigen Wehrübung entsandt. Als der deutsche Militärattaché während eines Autounfalls ums Leben kam, übernahm Conrad die Dienststellung, wofür er das Ehrenkreuz der Bundeswehr verliehen bekam.[4]:95 f. Durch den Führungsstab der Bundeswehr und den BND-Residenten in Damaskus wurde Conrad für den BND getippt. Damals schrieb der BND aus Sicherheitsgründen keine Stellen öffentlich aus und nahm keine Initiativbewerbungen an. Eingestellt werden konnte man nur auf Empfehlung.[4]:96 f.

Am 1. August 1990 trat Conrad in den BND am Dienstort Pullach i. Isartal ein kam anfangs in die Abteilung Auswertung. In den ersten Wochen kam er wie viele Neueinsteller im BND-Objekt Perle in Grünwald, einem Nachbarort von Pullach, unter. Er absolvierte einen vier bis sechswöchigen Einführungslehrgang und später ein dreimonatiges operatives Praktikum zur Vorbereitung einer Tätigkeit in der Beschaffung.[4]:98f. 1993 verbrachte er eine dreiwöchige landeskundliche Studienreise in Saudi-Arabien. Seit 1990 war er als Experte für die arabische Welt, insbesondere zu Fragen des Islamismus und Terrorismus eingesetzt. Diese waren in den 1990er Jahren im BND kaum vorhanden aufgrund der historischen Fokussierung auf den Ostblock.[4]:120

An der Deutschen Botschaft in Damaskus leitete er von 1998 bis 2002 die BND-Residentur.[8][4]:163 Daneben war er für den BND auch in Beirut und Jerusalem tätig. Ende 2011 wurde Conrad Leiter des BND-Leitungsstabs.[4]:125[9] Danach wechselte er als Resident an die Deutsche Botschaft London.[4]:269 ff.

Von 2016 bis zum 31. August 2019[2] koordinierte er als Direktor des dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik unterstellten EU Intelligence Analysis Centre (INTCEN) nachrichtendienstliche Arbeiten der Europäischen Union. Danach kehrte er für wenige Wochen in den aktiven Dienst des BND zurück, bevor er in den Ruhestand trat.[4]:304

Tätigkeit als Vermittler in Verhandlungen zur Geiselbefreiung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conrad wurde 2001 in das von Max Rehm geleitete Verhandlungsteam des BND berufen und übernahm bis zu Rehms Pensionierung 2004 schrittweise die Verantwortung, bevor er in den Folgejahren als leitender Vermittler die deutsche Verhandlungstätigkeit im Nahen Osten ausbaute und wesentlich prägte.[10] Er war ein maßgeblicher Vermittler in indirekten Gesprächen zwischen Israel und der libanesischen Organisation Hisbollah, die zunächst im Januar 2004 und erneut im Juli 2008 jeweils zu einem Austausch von Gefangenen zwischen beiden Verhandlungspartnern führten. Bereits im Juli 1996 konnte mit deutscher Hilfe ein Austausch von sterblichen Überresten von Soldaten beider Seiten erreicht werden, wobei Conrads Beteiligung unklar ist.[11][12] Im Sommer 2003 tauschte Israel auf Vermittlung eines vom damaligen Koordinator der Nachrichtendienste des Bundes im Bundeskanzleramt, Ernst Uhrlau, angeführten BND-Teams die Leichname zweier im Südlibanon getöteter Hisbollah-Kämpfer gegen Informationen zum Verbleib vermisster Soldaten der israelischen Armee.[13][14] 2004, erneut unter Beteiligung Uhrlaus,[15] wurden zwei von Israel entführte Hisbollah-Anführer, rund 30 weitere libanesische und übrige arabische und ein deutscher Gefangener ebenso aus israelischer Haft entlassen wie rund 400 Palästinenser, die in den Gaza-Streifen und das Westjordanland abgeschoben wurden. Im Gegenzug ließ Hisbollah den israelischen Geschäftsmann und Armee-Reservisten Elhanan Tannenbaum frei und übergab die Leichen von drei israelischen Soldaten.[16]

Außer als Vermittler in Verhandlungen um israelische Soldaten war Conrad nach israelischen Presseberichten auch für Verhandlungen zur Befreiung mehrerer deutscher Staatsbürger in der Region verantwortlich: So erreichte er im Oktober 2007 die rasche Freilassung des deutsch-israelischen Doppelstaatsbürgers Daniel Scharon aus libanesischer Untersuchungshaft,[17][18] und erwirkte im August 2008 die Rückreise dreier deutscher Bergtouristen, die in der Osttürkei von Kämpfern der kurdischen Untergrundorganisation PKK festgehalten wurden.[19][20]

Für die Freilassung des wegen zweifachen Mordes verurteilten Kämpfers der Palästinensischen Befreiungsfront (PLF), Samir Kuntar, sowie vier weiterer Hisbollah-Kämpfer übergab die Hisbollah 2008 nach Vermittlung und unter direkter Überwachung von Conrad die Leichen der israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev.[21] Offiziell hatte Conrad seit Anfang 2007 im Auftrag von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vermittelt, sein Name war im Zusammenhang der Verhandlungen erstmals durch wenige Monate später erschienene israelische Medienberichte öffentlich geworden.[22][23] In einer Stellungnahme zum Abkommen bezeichnete das Bundeskanzleramt den Gefangenenaustausch als Erfolg für die Bundesregierung, den BND und den namentlich nicht genannten deutschen Vermittler, der inzwischen jedoch auch in deutschen Presseberichten als Gerhard Conrad benannt wurde. Conrads Rolle würdigte der Bericht des Kanzleramts ungewöhnlich detailliert: der Austausch habe „18 Monate eines kräftezehrenden Verhandlungs- und Reisemarathons“ erfordert, mit 200 Begegnungen auf 100 Reisen bei rund 700.000 Flugkilometern.[15][24] In einer Presseerklärung zum Austausch dankte die israelische Regierung Conrad namentlich für seinen Einsatz.[25]

Auch bei Verhandlungen zwischen der palästinensischen Organisation Hamas und Israel, die im Oktober 2011 zu einem Austausch des 2006 entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit gegen 1027 Palästinenser führten, war Conrad einer der zentralen Vermittler.[26] Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte Premierminister Benjamin Netanjahu Bundeskanzlerin Angela Merkel im Sommer 2009 persönlich um einen erneuten Einsatz von Conrad gebeten.[27] Im Oktober 2009 vermittelte Conrad die Freilassung von zwanzig inhaftierten Palästinenserinnen im Austausch gegen eine aktuelle Videonachricht Schalits.[28] Eine dem letztlich realisierten Abkommen bereits sehr ähnliche Kompromissformel präsentierte Conrad der israelischen Regierung bereits im Dezember 2009, damals entschied sich das Kabinett mit der entscheidenden Stimme Netanjahus jedoch knapp gegen den Vorschlag.[9] Conrad wurde schließlich nach bereits weit gediehenen Gesprächen von Hamas im Frühjahr 2011 als zu Israel-freundlich abgelehnt, so dass Vertreter des ägyptischen Geheimdienstes die Hauptrolle übernahmen, Conrad blieb jedoch beratend beteiligt.[29][30]

Privates und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Conrad ist verheiratet. Seine Ehefrau arbeitete mindestens 2011 ebenfalls für den BND.[31] An der Deutschen Botschaft in Damaskus war das Ehepaar gemeinsam tätig.[22]

Am 29. Juli 2008 erhielt Conrad für seine Vermittlertätigkeit das Bundesverdienstkreuz am Bande.[32][33] Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen um Schalit wurde Conrad sowohl vom israelischen Regierungschef Netanjahu als auch von Staatspräsident Schimon Peres persönlich empfangen, um ihm für seine Arbeit zu danken.[34] Laut Peres hatte Conrad den „Grundstein für das Abkommen gelegt“.[35]

Von der US-amerikanischen NGO Anti-Defamation League, die sich der internationalen Verteidigung von Juden gegen Benachteiligung und Antisemitismus widmet, wurde Conrad 2011 in New York City mit dem Paul-Ehrlich-Gunther-K.-Schwerin-Menschenrechtspreis ausgezeichnet.[36]

Für die Übernahme der Dienstgeschäfte des Deutschen Militärattachés in Damaskus nach dessen plötzlichen Tod, während Conrad dort zu einer Wehrübung entsandt war, erhielt er das Ehrenkreuz der Bundeswehr.[4]:95 f.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Keine Lizenz zum Töten: 30 Jahre als BND-Mann und Geheimdiplomat – Ein Blick in die Welt der Geheimdienste. 1. Auflage. Econ, Berlin 2022, ISBN 978-3-430-21079-9.
  • Europäische Nachrichtendienstkooperation – Entwicklungen, Erwartungen und Perspektiven. In: Jan-Hendrik Dietrich, Klaus Gärditz, Kurt Graulich, Christoph Gusy, Gunter Warg (Hrsg.): Reform der Nachrichtendienste zwischen Vergesetzlichung und Internationalisierung (= Beiträge zum Sicherheitsrecht und zur Sicherheitspolitik. Band 4). Mohr Siebeck, Tübingen 2019, ISBN 978-3-16-158196-0, S. 161–177.
  • Die Quḍāt Dimašq und der maḏhab al-Auzāʿī. Materialien zur syrischen Rechtsgeschichte. Beiruter Texte und Studien. Band 46. Beirut/Stuttgart 1994 ISBN 3-515-05588-6
  • Abūʼl-Ḥusain al-Rāzī (-347/958) und seine Schriften: Untersuchungen zur frühen Damaszener Geschichtsschreibung Beirut/Stuttgart 1991 ISBN 978-3-515-05265-8
  • Zur Bedeutung des Tārīḫ madīnat Dimašq als historische Quelle in: XXIV. deutscher Orientalistentag vom 26. bis 30. September 1988 in Köln. Texte und Ausgewählte Vorträge, herausgegeben von Werner Diem und Abdoldjavad Falaturi, Stuttgart 1990 ISBN 3-515-05356-5
  • Combatants and prisoners of war in classical Islamic law: concepts formulated by Hanafi jurists of the 12th century in: Revue de Droit Pénal Militaire et de Droit de la Guerre, Vol. 20, Nos 3–4, Brüssel 1981, S. 269–307.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Bickel: Gefangenenaustausch. Ein Deutscher zwischen den Fronten. In: FAZ, 12. Oktober 2011. Abgerufen am 13. Oktober 2011.
  2. a b c d Der deutsche James Bond: Geheimnisträger a.D. – Der Top-Vermittler des BND geht in den Ruhestand. In: https://rp-online.de/. Rheinische Post, 30. August 2019, abgerufen am 2. September 2019.
  3. Matthias Gebauer: Deutscher Top-Spion koordiniert EU-Geheimdienste: Mr. Hisbollah in neuer Mission. In: Der Spiegel, 11. Dezember 2015. Abgerufen am 11. Dezember 2015.
  4. a b c d e f g h i j k l m Keine Lizenz zum Töten: 30 Jahre als BND-Mann und Geheimdiplomat – Ein Blick in die Welt der Geheimdienste. 1. Auflage. Econ, Berlin 2022, ISBN 978-3-430-21079-9.
  5. Harry de Quetteville: Germany, Israel, hostages and Hezbollah (Memento des Originals vom 6. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blogs.telegraph.co.uk im World News Blog bei The Telegraph vom 16. Juli 2008, abgerufen am 20. Oktober 2011 (englisch)
  6. Gerhard Conrad: Die quḍāt Dimašq und der maḏhab al-Auzāʿī: Materialien zur syrischen Rechtsgeschichte (= Beiruter Texte und Studien. Band 46). Steiner, Stuttgart 1994, ISBN 978-3-515-05588-8 (dnb.de [abgerufen am 13. April 2020]).
  7. John Burton: Review of Die Quḍāt Dimašq und der Maḏhab al-Auzā'ī: Materialien zur Syrischen Rechtsgeschichte. In: Bulletin of the School of Oriental and African Studies, University of London. Band 60, Nr. 1, 1997, ISSN 0041-977X, S. 129–130, JSTOR:620781.
  8. Justin Huggler (2015) Germany's 'Mr Hizbollah' to head up EU's joint intelligence operation in The Telegraph vom 11. Dezember 2015.
  9. a b Holger Stark: Geheimdienste: Faustpfand im Krieg in: Der Spiegel vom 11. April 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011
  10. Guido Steinberg: From Ron Arad to Gilad Shalit: Germany’s Role in the Middle Eastern Prisoner Exchanges, in: American Institute for Contemporary German Studies vom 9. Dezember 2011, abgerufen am 10. Oktober 2014 (englisch)
  11. Germany's success as Mid-East broker in: BBC News vom 16. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  12. Bodies of Israeli MIAs are returned in Hezbollah deal in: Jewish Weekly vom 26. Juli 1996, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  13. Mediator visits Tannenbaum in Hezbollah captivity in: Haaretz vom 26. August 2003, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  14. Mohalhel Fakih: Prisoner swap on the horizon (Memento vom 26. März 2013 im Internet Archive) in: Al-Ahram Weekly vom 28. August 2003, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  15. a b Gefangenenaustausch: Ehrliche Makler zwischen Hizbullah und Israel in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011
  16. Israel, Hezbollah swap prisoners in: CNN vom 29. Januar 2004, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  17. Ulrike Putz: Haftentlassung im Libanon: Deutsch-Israeli Scharon ist wieder frei in: Der Spiegel vom 11. Oktober 2007, abgerufen am 21. Oktober 2011
  18. In his own words: interviews with Daniel Sharon (Memento vom 13. Juni 2010 im Internet Archive) im Blog der israelischen Journalistin Lisa Goldman vom 26. Oktober 2007, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  19. Annette Ramelsberger: PKK-Entführungsfall: BND fädelte die Freilassung der Geiseln ein in: Süddeutsche Zeitung vom 22. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011
  20. Ronen Solomon: איש הצללים: פרופיל של המתווך הגרמני in: Ma'ariv vom 28. Dezember 2009, abgerufen am 21. Oktober 2011 (hebräisch)
  21. Gefangenenaustausch: Identität der Soldaten bestätigt in: Focus vom 16. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011
  22. a b Gerhard Conrad - the 'fair' middleman overseeing the swap in: Haaretz vom 16. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  23. Matthias Gebauer: BND-Hilfe beim Gefangenenaustausch: Die Pendeldiplomatie des "Mr. Hisbollah" in: Der Spiegel vom 16. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011
  24. Nahost: Bis an die Grenze in: Der Tagesspiegel vom 16. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011
  25. Nissan Ratzlav-Katz: Government Approves Hizbullah Ransom Agreement in: Arutz Sheva vom 15. Juli 2008, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  26. Dirk Banse und Uwe Müller: BND-Agent Conrad sieht sich als Subunternehmer Ägyptens in: Die Welt vom 15. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011
  27. Markus Bickel: BND-Vermittler: Kein deutscher „Mr. Hamas“ in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011
  28. Avi Issacharoff: Shalit's captors: He wasn't tortured, he received medical care and watched TV in: Haaretz vom 20. Oktober 2011, abgerufen am 24. Oktober 2011 (englisch)
  29. Yossi Melman: Why did Netanyahu agree to a Shalit deal he had once opposed? in: Haaretz vom 13. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  30. German mediator in Egypt for Schalit deal talks (Memento vom 5. Oktober 2011 im Internet Archive) in: Jerusalem Post vom 3. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011 (englisch)
  31. Andrea Nüsse: Gefangenenaustausch. Deutschlands stille Beteiligung. In: Der Tagesspiegel, 12. Oktober 2011. Abgerufen am 13. Oktober 2011.
  32. Frank Jansen: Gilat Schalit. Hoffnung im Geheimen. In: Der Tagesspiegel, 23. Dezember 2009. Abgerufen am 13. Oktober 2011.
  33. Auskunft Bundespräsidialamt
  34. Der Mann hinter Shalits Befreiung in: Basler Zeitung vom 19. Oktober 2011, abgerufen am 20. Oktober 2011
  35. Tommy Mueller: Staatspräsident dankt deutschem Unterhändler in: Israel heute vom 19. Oktober 2011, abgerufen am 24. Oktober 2011
  36. ADL Honors German Negotiator With Human Rights Award For Successfully Coordinating Israeli Soldier Gilad Shalit's Release, Mitteilung der ADL vom 18. November 2011, abgerufen am 10. Oktober 2014 (englisch)
VorgängerAmtNachfolger
Ilkka SalmiDirektor von INTCEN
2016–2019
José Casimiro Morgado