Gesamtkapitalrentabilität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Gesamtkapitalrentabilität (kurz: GKR, auch: Gesamtkapitalrendite, Kapitalrentabilität, Kapitalrendite, Unternehmensrentabilität, Unternehmensrendite, Return on Assets, RoA[1]) gibt an, wie effizient der Kapitaleinsatz eines Investitionsvorhabens innerhalb einer Abrechnungsperiode war. Durch den Einsatz dieser Kennzahl lassen sich die Nachteile der Eigenkapitalrentabilität, und somit die des Leverage-Effektes, umgehen.

Für die Gesamtkapitalrentabilität gilt:

\mbox{Gesamtkapitalrentabilität} = \frac{\mbox{Reingewinn} + \mbox{Fremdkapitalzinsen}}{\mbox{Gesamtkapital}} =\frac{\mbox{Reingewinn} + \mbox{Fremdkapitalzinsen}}{\mbox{Eigenkapital}+\mbox{Fremdkapital}}\,.

Das Gesamtkapital besteht aus Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) und wird auf der Passivseite der Bilanz aufgeführt. Unter Schulden sind Darlehensschulden, kurzfristige Bankschulden, Verbindlichkeiten (sonstige und aus Lieferung und Leistung) sowie Rückstellungen zu verstehen. Der Reingewinn, auch als Jahresüberschuss bezeichnet, wird durch den Abschluss der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ermittelt. Die Fremdkapitalzinsen sind Kosten des Unternehmens und verringern damit seinen Reingewinn. In der Gewinn- und Verlustrechnung der Gläubiger (also der Fremdkapitalgeber, z. B. einer Bank) sind die Fremdkapitalzinsen Erträge.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Linguee.de