glp lab

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
glp lab
Logo
Rechtsform Verein
Gründung 2016
Sitz Zürich
Motto Das offene Politlabor
Zweck Denkfabrik für Schweizer Politik
Vorsitz Julie Cantalou
Geschäftsführung Markus Koch
Website www.glplab.ch

Das glp lab ist ein Thinktank der Grünliberalen Partei der Schweiz. Leiter ist seit 2020 Markus Koch, Präsidentin seit 2021 Julie Cantalou.[1]

Progressiv-liberal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgebaut wurde das Lab von der Zürcher Nationalrätin und Co-Präsidentin der Kantonalpartei Corina Gredig als Leiterin, von Nationalrätin Kathrin Bertschy als Präsidentin und Schirmherrin.[2]

Der Thinktank unterhält enge Verbindungen zu Operation Libero, zum aussenpolitischen Think Tank Foraus – Forum Aussenpolitik[3] sowie zum österreichischen NEOS Lab, dem Thinktank der liberalen Partei NEOS.[4] Er geniesst Unterstützung von Prominenten wie dem Komiker Viktor Giacobbo oder dem Politgeographen Michael Hermann.[3]

Politisch will das glp lab «progressiv-liberale Ideen fördern» und einen Einstieg bieten für Interessierte, die nicht mittels der klassischen Ochsentour zur Politik stossen.[5] So sammeln Interessierte in sogenannten Ideenküchen Vorschläge, die in einer zweiten Runde von Experten analysiert werden, um als Input, Bericht oder parlamentarischer Vorstoss in die Politik zu münden.[6]

2017 wurde das glp lab für den Innovation in Politics Award nominiert.[7]

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thematisch befasst sich die Denkfabrik mit der Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft,[8] mit einem neuen Generationenvertrag,[9] mit Transparenz bei der Politikfinanzierung[10] sowie einer modernen liberalen Drogenpolitik.[11]

Aufsehen erregte das glp lab mit einem Vorschlag[12][13] im Streit zwischen Bundesrat und Gewerkschaften um eine allfällige Modifizierung der flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne im Rahmen der Personenfreizügigkeit mit der EU.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Othmar von Matt: Die Chef-Laborantin der Grünliberalen will Wissenschaft und Politik versöhnen. In: Luzerner Zeitung. 23. Januar 2021, abgerufen am 14. Juni 2021.
  2. Avenir Suisse: Weniger Flausen, mehr Wirkung, Bilanz vom 10. Juni 2018, abgerufen am 25. September 2018.
  3. a b Gesucht: Ein progressives Narrativ, Schweiz am Wochenende vom 14. Januar 2017, abgerufen am 25. September 2018.
  4. Homepage des glp lab, abgerufen am 25. September 2018.
  5. Die Grünliberalen melden sich zurück – mit progressiven Ideen aus eigener Denkfabrik watson vom 22. Februar 2017, abgerufen am 25. September 2018.
  6. Simone Knittel: Frische Ideen für die Aargauer Politik im Politlabor Baden. In: nau.ch. 17. August 2020, abgerufen am 14. Juni 2021.
  7. The Open Political Laboratory – GLP LAB. In: https://innovationinpolitics.eu/. Abgerufen am 16. Juni 2021.
  8. Wie die grünliberalen Vordenker die Verlierer der Digitalisierung retten wollen, NZZ vom 15. August 2017, abgerufen am 25. September 2018.
  9. Die GLP gründet als erste Partei eine eigene Denkfabrik, srf.ch vom 21. August 2016, abgerufen am 25. September 2018.
  10. Geld gegen Transparenz, Tages-Anzeiger vom 27. August 2017, abgerufen am 25. September 2018.
  11. Wie die Grünliberalen Kiffen legal machen wollen – und was Kanada damit zu tun hat, watson vom 18. Januar 2018, abgerufen am 25. September 2018.
  12. Schutzklausel soll Verhandlungen retten, Luzerner Zeitung vom 14. August 2018, abgerufen am 25. September 2018.
  13. Comeback: Erster Kompromissvorschlag kommt aufs Tapet, Aargauer Zeitung vom 14. August 2018, abgerufen am 25. September 2018.