Grabersdorf

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Grabersdorf (Dorf)
Ortschaft
Historisches Wappen von Grabersdorf
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde Grabersdorf
Grabersdorf (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Südoststeiermark (SO), Steiermark
Gerichtsbezirk Feldbach
Pol. Gemeinde Gnas
Koordinaten 46° 50′ 39″ N, 15° 49′ 19″ OKoordinaten: 46° 50′ 39″ N, 15° 49′ 19″ O
Höhe 267 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 335 (1. Jän. 2020)
Gebäudestand 122 (2001f1)
Fläche d. KG 6,39 km²
Postleitzahl 8342f1
Vorwahl +43/3151f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14684
Katastralgemeinde-Nummer 62118
Zählsprengel/ -bezirk Grabersdorf (62380 005)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Südoststeiermark
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
335

Ortskapelle Grabersdorf
Eiserner Ritter von Grabersdorf vor dem ehemaligen Gemeindehaus

Grabersdorf ist eine ehemalige Gemeinde mit 335 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2020[1]) im Südosten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Aug-Radisch, Baumgarten bei Gnas, Gnas, Maierdorf, Poppendorf, Raning, Trössing und Unterauersbach zusammengeschlossen,[2] die neue Gemeinde führt den Namen Gnas weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabersdorf liegt ca. 38 km südöstlich von Graz und ca. 12 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland.

Nachbargemeinden bis Ende 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raning Poppendorf
Aug-Radisch Nachbargemeinden Krusdorf
Bierbaum am Auersbach Trössing Straden

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde bestand aus einer einzigen gleichnamigen Katastralgemeinde bzw. Ortschaft.

Geschichte

Das früheste Schriftzeugnis ist von 1368 und lautet „Chrabotsdorf“. Der Name geht auf slowenisch Hrvat (Kroate) zurück. Der Name legt nahe, dass die Ursiedler keine Alpenslawen waren, sondern Südslawen (Kroaten).[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat bestand aus neun Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 7 ÖVP, stellte Bürgermeister und Vizebürgermeister
  • 2 FG – Für Grabersdorf

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Februar 1989.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In Rot unter goldenem Stern und über einem goldenen Andreaskreuz eine goldene Wiege in Seiten- und linker Vorderansicht.“[5]

Die goldene Wiege dient als Versinnbildlichung des Lebens. Stern und Andreaskreuz verweisen auf die Kirche Maria sowie die Andreaskapelle.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gnas

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkapelle
  • Gemeindehaus

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denkmal des Eisernen Ritters

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Grabersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. § 3 Abs. 9 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 4.
  4. Fritz Frhr. Lochner von Hüttenbach: Zum Namengut des Frühmittelalters in der Steiermark (= Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 99). Böhlau Verlag, Wien 2008, S. 42 (historischerverein-stmk.at [PDF; 16,9 MB]).
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 40, 1990, S. 32
  6. http://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683561_77969250/35b6a859/29%20bis%2052%20aus%20Mitteilungen%2040-Die%20im%20Jahre%201989%20verliehenen%20steirischen%20Gemeindewappen.pdf