Green Screen

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Dieser Artikel behandelt das deutsche Naturfilmfestival. Die Filmtechnik zur farbbasierten Bildfreistellung in der Film- und Fernsehtechnik findet sich unter Greenscreen.

Green Screen ist ein deutsches internationales Naturfilmfestival. Es findet jährlich im September über fünf Tage im Ostseebad Eckernförde in Schleswig-Holstein statt. Es ist mit rund 30.000 Besuchern das größte Naturfilmfestival in Europa. Gezeigt werden rund hundert aktuelle Naturdokumentationen aus der weltweiten Produktion. Das Festival präsentiert vorrangig ästhetische Naturfilme, daneben auch ökologisch-kritische Beiträge.

Green Screen ist Treffpunkt für Filmemacher und Programmverantwortliche von Fernsehsendern aus aller Welt. Neben dem Branchentreff bietet das Festival Fachseminare für Filmemacher und Produzenten.

Green Screen betont die naturpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, von denen jährlich rund 8.000 erreicht werden. Sie diskutieren mit Filmemachern und Wissenschaftlern über die gezeigten Filme oder produzieren unter Anleitung selbst Naturdokumentationen. Das Festival will insbesondere junge Menschen für den Schutz der Natur sensibilisieren.

Neben NaturVision zählt Green Screen zu den beiden größten internationalen Natur- und Tierfilmfestivals in Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten]

Green Screen besteht seit 2007 und ist seit seiner Gründung kontinuierlich gewachsen. Von den zuletzt 30.000 Besuchern kommen rund 15.000 zu den Festivaltagen und weitere 15.000 zu Filmvorführungen während des Jahres im norddeutschen Raum. Das Festival profitiert seit seiner Gründung von dem Engagement von über hundert Ehrenamtlichen der Stadt Eckernförde. Zu den in der Fachwelt begehrten Preisen gehört seit 2008 der mit 5.000 Euro dotierte Heinz-Sielmann-Preis.

Preisträger (Auswahl)[Bearbeiten]

2012[1][Bearbeiten]

  • SH:Z Publikumspreis: „Die Letzten Europas - Wildpferde im Münsterland“, Regie: Christian Baumeister. Deutschland 2011

2011[2][Bearbeiten]

  • Bester Film: „Wildes Skandinavien - Norwegen“, Regie: Jan Haft. Deutschland 2010
  • Beste Tongestaltung: „Wildes Skandinavien - Schweden“, Regie: Oliver Goetzl. Musik: Klaus Hillebrecht, Oliver Heuss; Tonmischung: Sven-Michael Blum; Sprecher: Martin Umbach. Deutschland 2011
  • SH:Z Publikumspreis: „Abenteuer Erde: Im Reich des Eisvogels“, Regie: Rolf J. Möltgen. Deutschland 2010

2010[3][Bearbeiten]

  • Beste Bildgestaltung: „Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer“, Regie: Jan Haft. Kamera: Kay Ziesenhenne, Jan Haft, Felix Pustal. Deutschland 2010
  • Beste Musik: „Wildes Japan 1 + 2“, Regie: Thoralf Grospitz, Jens Westphalen. Musik: Klaus Hillebrecht; Tonmischung: Sven-Michael Blum. Deutschland 2009
Preisträger Ivo Nörenberg und Oliver Goetzl bei Green Screen 2009

2009[4][Bearbeiten]

  • Bester Film: „Wildes Russland“, Filmreihe NDR Naturfilm, Regie: Tom Synnatzschke, Oliver Goetzl, Uwe Anders, Tobias Mennle, Henry M. Mix, Christian Baumeister. Deutschland 2008
  • Beste Kamera: „Mythos Wald“, Kamera: Jan Haft, Kay Ziesenhenne, Regie: Jan Haft. Deutschland 2008 + „Das Havelland“, Kamera und Regie: Christoph Hauschild. Deutschland 2008
  • Bester Wissenschaftsfilm: „Kluge Pflanzen 2 – Blattgeflüster“, Regie: Volker Arzt[5]. Deutschland 2009

2008[6][Bearbeiten]

  • Bester Film: „Die Türkei“, Regie: Jan Haft. Deutschland 2007

2007[7][Bearbeiten]

  • Bester Film: „Die Wiese“, Jan Haft[8]. Deutschland 2005
  • Beste Kamera: „Wild ist der Weste(r)n“, Kamera: Stephan Mussil[9]; Regie: M. Christ, Harald Pokieser. Österreich 2005
  • Lobende Erwähnung: „Lantern Fishing On The Lijang River“, Regie: Wu Xianglie. China, 2006 + „Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder“, Regie: Oliver Goetzl. Deutschland 2006

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Preisträger 2012
  2. Die Preisträger 2011. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  3. Die Preisträger 2010. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  4. Die Preisträger 2009. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  5. Die Preisträger 2009. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  6. Die Preisträger 2008. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  7. Internationales Naturfilmfestival GREEN SCREEN – Die Preisträger. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  8. Zur Person. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  9. GREEN SCREEN Termine im Januar. Abgerufen am 20. Oktober 2015.

Weblinks[Bearbeiten]