Grenzverkehr (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Grenzverkehr
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Stefan Betz
Drehbuch Stefan Betz
Produktion Uli Aselmann
Robert Marciniak
Musik Joe Mubare
Manuel Lopez
Kamera Alexander Fischerkoesen
Schnitt Manuela Kempf
Besetzung

Grenzverkehr ist eine Filmkomödie von Stefan Betz über das Erwachsenwerden und seine Probleme aus dem Jahr 2005.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wong, Hunter und Schilcher sind drei 16-jährige Jungen aus Niederbayern, die ihr erstes Mal noch vor sich haben. Da sie bei den hiesigen Mädchen abblitzen, entscheiden sie sich für einen Bordellbesuch in Tschechien.

Kurz hinter der Grenze treffen sie auf die hochschwangere junge Ukrainerin Alicia und nehmen sie ein Stück mit. Nach einem Streit mit ihr suchen sie nach einem Bordell. Sie landen im Temple of Love. Während Wong mit einer der Prostituierten auf dem Zimmer ist, müssen Hunter und Schilcher bei einer größeren Menge Alkohol warten. Hunter übergibt sich, worauf der Zuhälter 500 Euro als Schadenersatz verlangt. Da sie das Geld nicht haben, behält er kurzerhand die Mopeds. Sie treffen im Dorf wieder auf Alicia, die ihnen helfen will, die Mopeds zurückzubekommen. Sie werden jedoch dabei erwischt und vom Zuhälter des Temple of Love festgehalten. Er nimmt ihnen Kleidung und Pässe ab, um damit drei Inder über die Grenze nach Deutschland zu bringen. Mit einer selbstgebauten Bombe können sie fliehen. Alicia wird bei der Flucht allerdings wieder gefasst. Die drei Jungen können Alicia befreien. Während der Fahrt nach Deutschland bekommt sie ihr Kind. Zu Hause angekommen, gestehen sie ihren Eltern alles und fühlen sich plötzlich viel erwachsener.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Nach Marco Kreuzpaintners Sommersturm wieder ein starker, junger Film aus Bayern. Eine amüsante, liebenswerte Geschichte übers Erwachsenwerden und ein wunderbarer Sommerfilm!“

br-online.de

Das Hamburger Abendblatt lobte den Film, da dieser vom „Lokalkolorit“ lebe und sein Thema vergleichsweise sensibel behandele.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Das verflixte erste Mal kann mächtig danebengehen. In: Hamburger Abendblatt, 13. Oktober 2005, Nr. 239, S. 9