Hänsch-Arena

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Hänsch-Arena
Das Emslandstadion nach dem Aufstiegsspiel des SV Meppen gegen den SV Waldhof Mannheim am 31. Mai 2017
Das Emslandstadion nach dem Aufstiegsspiel des SV Meppen gegen den SV Waldhof Mannheim am 31. Mai 2017
Frühere Namen

Meppener Sportplatz (1924–1927)
Hindenburgstadion (1927–1992)
Emslandstadion (1992–2005)
Vivaris Arena Emsland (2005–2011)
MEP-Arena (2011–2013)

Daten
Ort Lathener Straße 15a
DeutschlandDeutschland 49716 Meppen, Deutschland
Koordinaten 52° 42′ 29″ N, 7° 17′ 53″ OKoordinaten: 52° 42′ 29″ N, 7° 17′ 53″ O
Eigentümer Stadt Meppen
Eröffnung 1924
Renovierungen 2017
Erweiterungen 1962, 1969, 1985, 1993, 1996, 2017
Oberfläche Naturrasen
Kapazität 13.286 Plätze
Verein(e)
Veranstaltungen
  • Spiele des SV Meppen

Die Hänsch-Arena ist ein Fußballstadion in der niedersächsischen Stadt Meppen im Landkreis Emsland. Es wird vom Fußballverein SV Meppen genutzt und bietet aktuell 13.815 Zuschauern Platz.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1924 entstand an der Lathener Straße im Norden der Stadt der Meppener Sportplatz. Drei Jahre später, am 80. Geburtstag des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, folgte die Umbenennung in Hindenburgstadion. Schon zu dieser Zeit trug der SV Meppen hier seine Ligaspiele aus. Seit 1962 gibt es eine überdachte Tribüne. Die alte Westtribüne wurde erneuert, überdacht und mit Umkleidekabinen versehen. Sieben Jahre später folgten Flutlichtmasten, diese mussten wegen Verfalls in den 1970er Jahren wieder abgebaut werden. Schließlich wurden 1985 an der Südseite des Stadions in einem Gebäudekomplex eine neue Geschäftsstelle, neue Umkleidekabinen sowie eine Gaststätte errichtet.

1992 wurde das Stadion in Anlehnung an den heimatlichen Landkreis in Emslandstadion umbenannt. 1993 gab es dann die letzte große Veränderung. Aufgrund von Auflagen des DFB musste die Spielfläche vergrößert werden. Im gleichen Jahr entstand die Haupttribüne an der Ostseite (auch „Neue Tribüne“ genannt), die 3100 Sitz- und 1400 Stehplätze beherbergt. Aus dem Leichtathletikstadion wurde ein reines Fußballstadion. Die Laufbahn wurde entsprechend entfernt. Im Bereich der Nordkurve (Gästebereich) war dies noch lange spürbar, denn dort standen die Zuschauer, im Gegensatz zum Rest des Areals, recht weit vom Geschehen auf dem Platz entfernt. Im Jahr 1996 wurde eine neue Flutlichtanlage errichtet.

Die erfolgreichste Zeit erlebte das Meppener Emslandstadion in den Jahren 1987 bis 1998, als der Verein hier seine Spiele in der 2. Bundesliga austrug. Es folgte jedoch der Abstieg in die Regional- und in die Oberliga. Seit 2011 tragen auch die Frauen des SV Meppen ihre Heimspiele in der 2. Bundesliga Nord im Meppener Stadion aus.

Im November 2005 wurden die Namensrechte für fünf Jahre an die Vivaris GmbH verkauft und das Stadion hieß seitdem Vivaris Arena Emsland. Von 2011 bis 2013 trug das Stadion den Namen MEP-Arena, nach dem Sponsor Meppener-Einkaufs-Passage.[2] Seit Januar 2014 ist das Herzlaker Unternehmen Hänsch Holding Namenssponsor des Stadions.[3]

Nach dem Aufstieg in die 3. Liga zur Saison 2017/18 wurde im Rahmen einer Stadionbegehung festgestellt, dass eine Reihe von Maßnahmen am Stadion durchzuführen ist, um die Lizenz zu erhalten. Rund zwei Millionen Euro sollten investiert werden, um Sitzschalen anstelle von Sitzbänken sowie eine Flutlichtanlage zu installieren, eine Blocktrennung vorzunehmen und diversen Sicherheitsaspekten gerecht zu werden. Zudem wurde die Nordkurve erneuert, die sich nun deutlich näher am Spielfeld befindet.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Flutlichtanlage (750 Lux)
  • Anzeigetafel im Süden mit 6 × 4 Metern
  • Fassungsvermögen: 13.815 Zuschauer

Die größten Zuschauerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. noz.de: Schrumpfkur für die Meppener Hänsch-Arena Artikel am 27. Juli 2015
  2. MEP Partner des SVM - Ab Sommer in der MEP-Arena (Memento vom 15. Juni 2012 im Internet Archive)
  3. noz.de: SV Meppen: Aus MEP-Arena wird Hänsch-Arena Artikel vom 19. Dezember 2013