Hamburg Stealers

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Hamburg Stealers
gegründet 1985
  Stealers Schriftzug.png
Voller Name
Baseballclub Hamburg Stealers e. V.
Abkürzung
HHS
frühere Name(n)
  • Lokstedt Stealers (1985–2005)
  • HSV Stealers (2006–2014)
  • Hamburg Stealers (seit 2015)
Vereinsfarben
Blau, Weiß, Rot

  

Liga

Ballpark(s)

Baseballpark Langenhorst

Mitglieder
155
Erfolge

  • Deutscher Meister 2000
  • DBV-Pokal-Sieger 2000
  • CEB-Pokal-Sieger 2000 (B-Pool)
  • Deutscher Jugend-Meister 2011
  • Deutscher Jugend-Vizemeister 2012
  • Deutscher Junioren-Vizemeister 2011
Website: www.stealers.de

Der Baseballclub Hamburg Stealers e. V., bekannt als Hamburg Stealers, ist ein Baseballverein aus Hamburg. Die erste Herrenmannschaft spielt momentan in der 1. Baseball-Bundesliga, die das Team im Jahr 2000 für sich entscheiden konnte. Weitere Teams in der 2. Baseball-Bundesliga, Landesverbandsligen, Junioren, Jugend, Schüler, Teeball vervollständigen das Breiten- und Leistungssportangebot für Athleten von 5-60+ Jahre.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte des Vereins begann unter dem Namen Lokstedt Stealers im Jahr 1985. Nach seiner Gründung stieg das Team jede Saison in die nächsthöhere Spielklasse auf, bis es im Jahr 1991 die Baseball-Bundesliga erreichte.

Saison 1993 bis 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren von 1993 bis 1996 wurde das Team jedes Mal Baseball-Bundesliga Nord Meister.

Saison 1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1995 wurde das Team Deutscher Vizemeister. Im Finale der Saison 1995 verlor es mit 1:2 Spielen gegen die Trier Cardinals.

  Finale 1. BL
               
  N1  Lokstedt Stealers 2 5 3  
S1  Trier Cardinals 11 0 4  

Saison 1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1997 wurde das Team ein zweites Mal Deutscher Vizemeister. In der Saison 1997 wurde es in der regulären Saison Nord-Meister. Allerdings unterlag es im Finale der Saison 1997 mit 1:2 Spielen gegen die Mannheim Tornados.

  Finale 1. BL
               
  N3  Lokstedt Stealers 4 9 4  
S1  Mannheim Tornados 3 10 14  

Saison 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spielzeit 2000 war die bislang erfolgreichste der Stealers. Die reguläre Saison beendete das Team mit vier Spielen Rückstand auf die Köln Dodgers als zweiter und konnte sich im Halbfinale mit 2:0 Siegen gegen die Mainz Athletics durchsetzen. Im Finale gegen die Dodgers gelangen ebenfalls zwei Siege, so dass die Stealers ihre erste Meisterschaft feiern konnten. Auch der Deutsche und Europäische Pokalwettbewerb wurde vom Team aus Hamburg gewonnen.

Die Stealers sind das einzige deutsche Team, welches den "Triple" im Baseball schaffen konnte.

  Finale 1. BL
                         
N2  Lokstedt Stealers 7 5  
N1  Köln Dodgers 5 1  
  Finale DBV Pokal
                         
N  Lokstedt Stealers 12  
S  Mainz Athletics 2  

Saison 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Jahre später stieg das Team in die 2. Baseball-Bundesliga ab, kam aber nach nur einer Spielzeit im Unterhaus zurück in die höchste Spielklasse.

Beitritt zum HSV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2006 schlossen sich die Lokstedt Stealers dem Hamburger SV an und traten anschließend unter dem Namen HSV Stealers an.[1]

Gründung des Baseballclub Hamburg Stealers e. V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2014 gliederte sich die Baseballabteilung aus dem HSV aus und gründete den Baseballclub Hamburg Stealers e. V.[2]

Ballpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesligaspiele werden im Baseballpark Langenhorst in Hamburg-Niendorf hinter dem Trainingsgelände des FC St. Pauli ausgetragen. Dieser fasst 1200 Zuschauer, davon 500 Sitzplätze.

Seit 2014 verfügt der Baseballpark Langenhorst über ein Clubhouse. Es umfasst zwei Umkleidekabinen, Umpire-Umkleide, Terrasse, zwei Büros (jeweils für die Hamburg Stealers und die Hamburg Knights) und Räume für Catering und Merchandising.[3]

Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierungen der letzten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baseball-Bundesliga Nord 2008–2016
Jahr 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Play-offs*
2008 SOL PAD COC DOW BON HHS HRG KNK
2009 SOL PAD DOW HHS COC BON PUL XXX PO VF
2010 SOL PAD BON HHS DWF PUL DOW COC PO VF
2011 PAD SOL BON DOW HHS DWF PUL BES
2012 PAD SOL BON HHS DOW COC DWF BES PO VF
2013 SOL BON PAD HHS DWF COC DOW BES PO VF
2014 SOL BON PAD HHS DWF COC DOW XXX PO VF
2015 BON SOL PAD HHS DOW COC HRG XXX PO VF
2016 BON SOL HHS PAD HRG COC DOW XXX PO VF
2017 BON DOW SOL PAD HHS DOW COC XXX

* Erreichte Runde in den Play-offs

Roster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roster 2016 1. Bundesliga[4]
Aktive Spieler Trainer
Catcher

Infielder

Outfielder

Starting Pitcher

Relief Pitcher

Manager

Trainer


Roster 2016 Regional Liga Nord-Ost[5]
Aktive Spieler Trainer
Infield

Outfield

Pitcher Manager

Liga-Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaften 2016
Mannschaft Liga
1. Herren 1. Bundesliga Gruppe Nord
2. Herren 2. Bundesliga Nord
3. Herren HBV/SHBV Landesliga
Junioren HBV/SHBV Junioren Liga
Jugend HBV/SHBV Jugend Liga 1
Schüler HBV/SHBV Schüler Liga 1
T-Ball

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburg Stealers wollen zum Jubiläum einen Sieg abendblatt.de, 17. Juli 2015
  2. Baseballspieler kehren dem HSV den Rücken abendblatt.de, 21. November 2014
  3. Ende eines Provisoriums: Neues Clubhaus für Baseball-Anlage abendblatt.de, 8. März 2013
  4. Kader auf Vereinswebsite, abgerufen 2. November 2016
  5. Kader auf Vereinswebsite, abgerufen 2. November 2016