Hanna Marie Klek

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Hanna-Marie Klek 2012.jpg
Hanna Marie Klek, Athen 2012
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geboren 11. Januar 1995
Nürtingen, Deutschland
Aktuelle Elo‑Zahl 2361 (Juni 2017)
Beste Elo‑Zahl 2376 (Januar und April 2017)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Hanna Marie Klek (* 11. Januar 1995 in Nürtingen) ist eine deutsche Schachspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 zog ihre Familie – Hanna Marie Klek hat zwei Schwestern – nach Erlangen um.[1] Ihr Vater ist der Kirchenmusiker, Theologe und Hochschullehrer Konrad Klek. Hanna Marie Klek erlernte das Schachspiel im Alter von acht Jahren. Sie war mehrfache deutsche Mädchenmeisterin (U12 2006[2] und 2007,[3] U14 2008,[4] U16 2011).[5] 2011 wurde sie Zweite (hinter Nastassja Sjasjulkina) bei der U16-Weltmeisterschaft der weiblichen Jugend[6] in Caldas Novas und Fünfte bei der Deutschen Frauenmeisterschaft in Bonn.[7] 2012 erzielte sie beim Festival des Jeux in Cannes eine WGM-Norm.[8] 2013 gewann Klek die Deutsche Fraueneinzelmeisterschaft in Bad Wiessee[9] und erfüllte dabei eine Norm für den Titel eines Internationalen Meisters der Frauen (WIM).[10]

Bei der Schacholympiade 2008 spielte Klek für die zweite deutsche Frauenmannschaft (2 Punkte aus 6 Partien am Reservebrett).[11] Im Juli 2012 spielte Klek beim Länderkampf der Frauen Deutschland gegen Polen (Kleks Ergebnis: 2,5/5; den Länderkampf gewann Polen mit 13,5:11,5).[12]

Im November 2013 erzielte Klek ihren bisher größten Sieg, gegen Igor Khenkin bei der Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaft. Für Khenkin war das die einzige Niederlage im Turnier.

In der Saison 2016/17 erzielte sie in der 2.Bundesliga Ost ihre zweite WGM-Norm und ihre erste IM-Norm.[13]

In der deutschen Frauenbundesliga spielte Klek von 2008 bis 2010 für den SC Bad Königshofen, seit 2012 spielt sie bei den SF Deizisau. In der österreichischen Frauenbundesliga spielt Klek in der Saison 2015/16 für den Kufsteiner Vereiner Schach ohne Grenzen.

Sie studierte Mathematik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg[14] und aktuell Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Seit März 2017 ist sie gewählte Referentin für Mädchenschach der Deutschen Schachjugend und hat damit die Nachfolge von Melanie Lubbe angetreten.[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hanna Marie Klek – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt beim Deutschen Schachbund
  2. Deutsche Jugendmeisterschaft 2006
  3. Deutsche Jugendmeisterschaft 2007
  4. Deutsche Jugendmeisterschaft 2008
  5. Tabelle der Deutschen U16w-Meisterschaft 2011
  6. Interview mit Hanna Marie Klek
  7. 41. Deutsche Meisterschaft der Frauen 2011 in Bonn
  8. Traumhaftes Cannes bringt mir erste Frauen-Großmeisternorm - Deutscher Schachbund. Abgerufen am 11. April 2017 (deutsch).
  9. Fortschrittstabelle der Deutschen Fraueneinzelmeisterschaft 2013
  10. Hanna Marie Kleks WIM-Normen bei der FIDE (englisch)
  11. Hanna Marie Kleks Ergebnisse bei Schacholympiaden der Frauen auf olimpbase.org (englisch)
  12. Polen gewinnt Länderkampf. Meldung auf de.chessbase.com vom 22. Juli 2012
  13. Hanna Marie Klek | Schachbundesliga. Abgerufen am 11. April 2017 (deutsch).
  14. Interview mit Hanna Marie Klek auf de.chessbase.com (veröffentlicht am 26. November 2012)
  15. AK Öffentlichkeitsarbeit: Malte Ibs bleibt Vorsitzender der Deutschen Schachjugend. Abgerufen am 17. März 2017 (englisch).