Hans Chlumberg

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Hans Chlumberg (geboren 30. Juni 1897 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben 25. Oktober 1930 in Leipzig; eigentlich Hans Bardach Edler von Chlumberg) war ein österreichischer Dramatiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Chlumberg entstammt einer Offiziersfamilie. Seine Dramen sind formal zwischen Naturalismus und bürgerlichem Theater angesiedelt. Für das pazifistisch ausgerichtet Stück Wunder um Verdun diente der Erste Weltkrieg als Stoffvorlage.

Im Jahr 1930 starb er im Alter von 33 Jahren, nachdem er bei einer Theaterprobe in den Orchestergraben gestürzt war.

1959 wurde in Wien Ottakring (16. Bezirk) die Chlumberggasse nach ihm benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renate Heuer: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Band 5: Carmo–Donat. Herausgegeben vom Archiv Bibliographia Judaica. De Gruyter, Berlin u. a. 1997, ISBN 3-598-22685-3, S. 119–123.
  • Dagmar Heißler: "Umsonst gelebt, umsonst gedichtet, umsonst gestorben?" Der "dreifache Tod" des Dramatikers Hans Chlumberg. In: Aneta Jachimowicz (Hrsg.): Gegen den Kanon - Literatur der Zwischenkriegszeit in Österreich. Peter Lang, Frankfurt am Main 2017, S. 281–298.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]