Hans Sauerbruch

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Hans Ferdinand Sauerbruch (* 6. Januar 1910 in Marburg; † 6. März 1996 in Konstanz) war ein deutscher Zeichner, Maler und Illustrator, der in Zürich, München und Berlin aufwuchs und 50 Jahre in Konstanz wirkte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Sauerbruch war der erste Sohn des bedeutenden Chirurgen Ferdinand Sauerbruch und dessen erster Frau Adeline. In seinem zweiten Lebensjahr übersiedelte die Familie nach Zürich, von wo belegt ist, dass ihn seine Mutter oft ins Kunstmuseum mit nahm, was ihn sehr beeindruckte.[1] 1918 zog die Familie mit dem Vater nach München, wo er u. a. Franz von Stuck kennen lernte und Zeichenunterricht beim Maler und Grafiker Hans Stadelmann bekam. Bei einem Urlaub in Davos mit etwa 15 Jahren lernte er Ernst Ludwig Kirchner näher kennen.[2] Nach zwei Jahren Privatunterricht ging er in das Theresien-Gymnasium, wo er im März 1928 das Reifezeugnis ablegte.

Zeit in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im selben Jahr zog die Familie nach Berlin, wo eine Villa in unmittelbarer Nachbarschaft von Max Liebermann bezogen wurde, zu dem sein Vater ein freundschaftliches Verhältnis unterhielt. In Berlin begann er auf Wunsch seines Vaters das Studium der Medizin, das er nach drei Semestern abbrach. Der später gern zitierte Rat von Max Liebermann „Das Brot wird sich der Junge schon verdienen können, ob auch die Butter darauf, das weiß sowieso keiner“ machte ihm Mut, die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. Er lernte auf Liebermanns Anraten bei Willy Jaeckel an der privaten Malschule von Alexander von Antalffy und wurde in den Verein Berliner Künstler aufgenommen, wo er das vermutlich jüngste Mitglied war. 1937 hatte er bei einem sechswöchigen Aufenthalt anlässlich der Weltausstellung in Paris Kontakt mit der modernen französischen Kunst. Am 20. April 1936 heiratete Hans Sauerbruch Jadwiga Wolff, Pfarrer war Martin Niemöller. 1937 kommt Sohn Ernst auf die Welt.

Stipendien in Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 bekam er den Auftrag für eine Wandmalerei in der Charité, die nicht erhalten ist. Diese, sowie die Illustration des Simplicissimus führten zu einem Stipendium der Preußischen Akademie der Künste im italienischen Bergdorf Olevano, wo die Familie von 1938 bis 1941 lebte.

Daran schloss sich ein einjähriges Stipendium an der Villa Massimo in Rom an. Im Juni 1941 kam der zweite Sohn Horst[3] auf die Welt.

Militärdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1942 wurde er zum Militärdienst eingezogen.[4] Während des Zweiten Weltkriegs war er Soldat in Italien, Russland, auf dem Balkan und in Österreich. Zeitweise war er dabei als Kriegszeichner und Dolmetscher für die italienische Sprache tätig. 1945 kam er in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er schon am Ende des Jahres wegen seines schlechten Gesundheitszustands (er litt an der Ruhr) entlassen wurde. Kurz nach seiner Rückkehr trennte er sich von seiner Frau und den Kindern.

Zeit in Konstanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fast alle seine Bilder und seine Habe gingen in der Zeit bis Kriegsende verloren.[5] 1946 baute sich Hans Sauerbruch in Konstanz eine neue Existenz auf, was ihm, dem „preußischenProtestanten in der alemannischen, katholischen Stadt nicht leicht gemacht wurde. Seine früheren Arbeiten, wie auch sein Hab und Gut, waren im Krieg zerstört worden. Er bewohnte anfangs eine kleine Dachwohnung in der Konstanzer Niederburg, dem ältesten Teil der Stadt. Dort entwickelte sich trotz der räumlichen Enge eine Art Künstlertreff, aus dem sich u. a. Der kleine Kreis entwickelte, zu dessen Gründungsmitgliedern Hans Sauerbruch zählt.

1949 heiratete er Erika „Eri“ Windisch. Aus dieser Ehe stammen der Sohn Matthias (* 1955) und die Tochter Bettina. Ab 1961 lehrte er an der Konstanzer Volkshochschule Zeichnen, 1963 wurde er an der dortigen Fachhochschule (heute HTWG) Dozent für Zeichnung, Gestaltung und Kunstgeschichte. 1975 trat er in den Ruhestand, aber 1978 wurde er auf Wunsch der Hochschule noch einmal mit einem Lehrauftrag für den Fachbereich Architektur betraut. 1980 beendete er seine Lehrtätigkeit endgültig. Er starb 1996 und wurde auf dem Allmannsdorfer Friedhof von Konstanz-Allmannsdorf beigesetzt.[6]

Stilprägende Begegnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauerbruch lernte durch seine Begegnung mit Ernst Ludwig Kirchner die neuartige Kunst kennen. Von Max Liebermann wurde er geprägt. Bei Willy Jaeckel lernte er gegenständliche Kunst. Zeitgenössische Künstler traf er in den Künstlerlokalen „Die Insel“ und im Romanischen Café.[7]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Hans Sauerbruch liegt ein umfangreiches Werk vor, bestehend aus Zeichnungen und Illustrationen, Ölbildern und Sgraffiti an Häusern, letztere vor allem im Konstanzer Stadtgebiet.

Illustrationen und Buchgrafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Sauerbruchs erstes Werk größerer Bekanntheit waren 200 Illustrationen zu Grimmelshausens Simplicius Simplicissimus für die Ausgabe der Deutschen Buch-Gemeinschaft 1934, die 1930 entstanden.

  • Hans Jakob Christoph von Grimmelshausen: Der abenteuerliche Simplicissimus.Der Roman des dreißigjährigen Krieges. Bearbeitet und eingeleitet von Hans W. Fischer, mit vielen Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin 1934.
  • Eduard Mörike: Idylle vom Bodensee oder Fischer Martin und die Glockendiebe. Thorbecke, Lindau 1947 (Centenarausgabe. Mit 46 Zeichnungen von Hans Sauerbruch.).
  • Friedrich Gerstäcker: Das Wrack. Mit 16 Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Lingua, Konstanz 1949.
  • C.H. Boehringer Sohn Ingelheim am Rhein (Hrsg.): Bacchus und Äskulap. Eine heitere medizinhistorisch- oinologische Studie. Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Bruckmann, München 1951.
  • Hans Sauerbruch, Günter Luger: Wie man sich bettet … 75 Stichlinge. Heitere Bildgeschichten in Zeichnungen und Versen. Verlag des Südkurier, Konstanz 1967.
  • Dino Larese: Der Papst kam nach Hagenwil. Hagenwiler Legenden. Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Amsriswiler Bücherei, Amsriswil 1979.
  • Thomas Burth: Gschwätzt wi gmolet. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart. Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Verlag des Südkurier, Konstanz 1980.
  • Thomas Burth: Gedanke uf Reise. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart. Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Verlag des Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-045-2.
  • (als) Rosemarie Banholzer: Mir Leit vu heit. Zeichnungen von Prof. Hans Sauerbruch. Rosgarten-Verlag, Konstanz 1991.

Zeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1951 lieferte Hans Sauerbruch für über 40 Jahre die Illustration der Kolumne „Lachend in die neue Woche“ für die Montagsausgabe des Südkuriers. In den Jahren 1983 bis 1990 wurde diese Kolumne in Schriftdeutsch von Rosemarie Banholzer gereimt.

Ölbilder und Aquarelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Sauerbruchs Malstil blieb stets sachlich, überwiegend gegenständlich, seine Werke sind in der Regel leicht und farbenfroh. Vielen Werken sieht man den guten Zeichner an. Seine Motive fand er oft in Alltagsszenen – auf dem Markt, im Zirkus, oft auch zur Fastnacht – aber er schuf auch Landschaften und Porträts.

Wandmalereien und Sgraffiti[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekanntheit erreichte Hans Sauerbruch mit seinen Wandmalereien, Sgraffiti und Plattenmosaiken, vor allem im Stadtgebiet von Konstanz, aber auch darüber hinaus. Rund einhundert Werke an und in Häusern dieser Art sind verzeichnet,[8][9] 77 Fassadenbilder allein in Konstanz.[10]

Oft handelt es sich dabei um Hauszeichen, die den früher verwendeten Namen der Häuser in moderner Manier interpretieren. Die Mehrzahl dieser Werke hat er in der aufwändigen Technik des Sgraffitos geschaffen, was eine sorgfältige Planung, hohes handwerkliches Geschick und, während der Ausführung, ein schnelles Arbeiten (gegen das Abbinden der Putzschichten) erforderte. Neben den eher kleinformatigen Hauszeichen (ein bis wenige Quadratmeter Größe) gibt es von ihm auch sehr große Werke, die etwa den Giebel eines mehrgeschossigen Wohnhauses zieren.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheingasse in der Niederburg in Konstanz: Sgraffito von Hans Sauerbruch, 2. Fassung.
Meersburg, Fährehafen: Sgraffito von Hans Sauerbruch an der Außenseite des Buswartehäuschens. Motiv: Panorama von Konstanz.
Meersburg, Fährehafen: Sgraffito von Hans Sauerbruch an der Innenseite des Buswartehäuschens. Motiv: Bus- und Schiffsverkehr in Konstanz. Fährverbindung nach Meersburg.
Einzug des Bischofs in seine Residenzstadt in Meersburg

Das Buswartehäuschen am Meersburger Fährehafen weist ein Sgraffito an der Außenmauer auf, in dem das Panorama von Konstanz dargestellt ist: Konzilgebäude, Münster, Rheintorturm und Rheinbrücke. Im Innenbereich des Wartehäuschens ist ein Plan der Stadt Konstanz mit ihren Verkehrsmitteln künstlerisch aufgearbeitet: Bus-, Schiff- und Fährverbindungen.[11]

Am Haus Kirchstraße 6 in Meersburg sind auf rotem Hausanstrich vier Teilszenen dargestellt: der Einzug des Bischofs in seine Residenzstadt Meersburg mit Fahnenträgern, das Alte Schloss und die Szenerie der Stadt, ein Text zur Erinnerung an das abgerissene Zwingtor der Oberstadt und die Darstellung von Früchten, Getränken, Fisch und Fasan zur Erinnerung an die Nutzung des Hauses als Lebensmittelgeschäft.[12]

Erhaltung der Sgraffiti[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sgraffiti entstehen durch eingefärbte Mineralputze und sind widerstandsfähig gegenüber Verwitterung.[13] Einige der Wandbilder von Hans Sauerbruch sind wegen der energetischen Sanierung der Gebäude von Verlust oder zumindest Überdeckung bedroht.[14] Sein Sgraffito von 1957 im Schobuliweg 9/11 im Konstanzer Stadtteil Paradies, in dem an die landwirtschaftliche Vergangenheit des Stadtteils erinnert wird, wurde nach Protesten aus der Bevölkerung trotz Restaurierung der Fassade durch Innendämmung statt Außendämmung vor dem Vergessen bewahrt.[15]

Ein Vortrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Hans Sauerbruch ist das Manuskript eines Vortrag überliefert, in dem er 1973 „vor Kunstfreunden in Singen“ aus seinem Leben und den vielen Begegnungen mit anderen Künstlern berichtete. Dieser ist in wesentlichen Teilen im Hegau-Jahrbuch 2016[16] veröffentlicht.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstverein Konstanz (Hrsg.): Hans Sauerbruch – Bilder, Zeichnungen und Dekorative Kunst. Friedr. Stadler, Konstanz 1980, ISBN 3-7977-0055-5 (der Titel enthält u. a. den Aufsatz Gedanken und Betrachtungen zu Person und Werk des Malers von L. E. Reindl).
  • Erika, Bettina, Ernst, Horst und Matthias Sauerbruch (Hrsg.): Hans Sauerbruch – Arbeiten 1930-1990 – Katalog anlässlich der Ausstellung zum 80. Geburtstag im Rathaus Konstanz, Juli 1990. Privatdruck, Konstanz 1990 (mit Textbeiträgen von Gerd Appenzeller, Herbert Vogt, Franz Oexle, Horst Sauerbruch, Alexander Gebauer, Antonia Gruhn-Zimmermann sowie dem Ausschnitt einer Rede von Hans Sauerbruch; daneben finden sich hier die Lebensdaten, ein Verzeichnis der Sgraffiti, Mosaiken, Wandmalereien und Glasfenster sowie ein Verzeichnis der Illustrationen und Buchgrafik).
  • Bettina Sauerbruch-Meese, Ernst, Horst und Matthias Sauerbruch (Hrsg.): Der Maler Hans Sauerbruch 1919–1996. Libelle-Verlag, Lengwil 2006, ISBN 978-3-905707-12-0, S. 210 ff. (der Titel enthält die Beiträge: Renate Ebner: Hans Sauerbruch – Bildwelten zwischen Linie und Farbe; Matthias Sauerbruch: Die beschenkte Stadt; ein Verzeichnis der Sgraffiti in Konstanz und Ekkehard Faude: Hans Sauerbruch – Über das Leben hinter den Bildern.).
  • Herbert Schläger: Der Maler und Illustrator Hans Sauberbruch. In: Bowker Staff. International Bibliography of Bibliographies in Library and Information Science and Related Fields. Walter de Gruyter, 1999

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hans Sauerbruch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Renate Ebner: Hans Sauerbruch – Bildwelten zwischen Linie und Farbe. In: Ausstellungskatalog, 2006.
  2. Erinnerungen, Begegnungen, Erlebnisse eines Malers mit der Kunst. Ausschnitte aus einem Vortrag von Hans Sauerbruch (im Katalog von 1990)
  3. Biographie Horst Sauerbruch, abgerufen am 22. Januar 2015
  4. Hans Sauerbruch: Erinnerungen, Begegnungen, Erlebnisse eines Malers mit der Kunst. In: „Hegau-Geschichtsverein“: Jahrbuch 73/2016, S. 243.
  5. Hans Sauerbruch: Erinnerungen, Begegnungen, Erlebnisse eines Malers mit der Kunst. In: Hegau Geschichtsverein: Jahrbuch 73/2016, S. 243.
  6. Der Abschnitt „Leben“ ist größtenteils dem Text von Ekkehard Faude (2006) entnommen, zum kleineren Teil den im Katalog von 1990 aufgeführten Lebensdaten.
  7. Hans Sauerbruch: Erinnerungen, Begegnungen, Erlebnisse eines Malers mit der Kunst. In: Hegau Geschichtsverein: Jahrbuch 73/2016, S. 223-246.
  8. Siehe die chronologisch sortierte Liste im Katalog von 1980.
  9. Bettina Sauerbruch-Meese, Ernst, Horst und Matthias Sauerbruch (Hrsg.): Der Maler Hans Sauerbruch 1919–1996. Libelle-Verlag, Lengwil 2006, ISBN 978-3-905707-12-0, S. 210 ff. (der Titel enthält die Beiträge: Renate Ebner: Hans Sauerbruch – Bildwelten zwischen Linie und Farbe. Matthias Sauerbruch: Die beschenkte Stadt; ein Verzeichnis der Sgraffiti in Konstanz und Ekkehard Faude: Hans Sauerbruch – Über das Leben hinter den Bildern.).
  10. Michael Lünstroth: Sauerbruch-Wandbild fertig restauriert. In: Südkurier, 29. April 2015.
  11. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 210–212, Abschnitt: Sgraffiti am Fährhafengebäude in Meersburg.
  12. Diethard Nowak: Kleindenkmale in Meersburger Landen. Meersburg, zweite erweiterte Auflage 2014. S. 212–213, Abschnitt: Sgraffito am Haus Kirchstraße 6 („Neue Apotheke“).
  13. Siegmund Kopitzki (Interview mit dem Sohn Ernst Sauerbruch): Das Stadtbild wurde bereichert. In: Südkurier vom 11. Dezember 2015.
  14. Siegmund Kopitzki: Kunst fällt Wärmeschutz zum Opfer. In: Südkurier. 22. Januar 2015, S. 15 (suedkurier.de [abgerufen am 22. Januar 2015]).
  15. Michael Lünstroth: Sauerbruch-Wandbild fertig restauriert. In: Südkurier, 29. April 2015.
  16. Hans Sauerbruch: Erinnerungen, Begegnungen, Erlebnisse eines Malers mit der Kunst. In: Hegau-Geschichtsverein (Hrsg.): hegau – Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebiets zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Themenband „Kunst- und Künstlerlandschaft Hegau“, Nr. 73, 2016, ISBN 978-3-933356-88-8, S. 223–246.