Helena Winkelman

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Helena Winkelman (* 27. Februar 1974 in Schaffhausen) ist eine schweizerisch-niederländische Komponistin und Violinistin.

Künstlerische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helena Winkelman studierte Violine am Konservatorium Luzern (Herbert Scherz / Gunars Larsens), an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim (Valery Gradow), New York (Daniel Phillips) und an der Musikakademie Basel (Thomas Füri). Sie studierte Komposition an der Musikakademie Basel bei Roland Moser (Diplom) und Georg Friedrich Haas (Nachdiplomstudium 2007/2008) und nahm an Meisterkursen mit Gidon Kremer, Hansheinz Schneeberger, Gerhard Schultz, Beat Furrer, Peter Eötvös und György Kurtág teil.

Seit 1997 ist sie freischaffend als Komponistin und Geigerin tätig. Sie spielt Solorezitals und Kammermusikkonzerte und widmet sich der Freien wie auch der Stil-Improvisation. 2011 übernahm sie die künstlerische Leitung der Camerata Variabile Basel. 2001 gewann sie als Geigerin den Pro Musicis Award, Paris und wurde in Folge eingeladen, ihr Debüt in Carnegie’s Weill Recital Hall, New York und in der Salle Cortot, Paris zu geben. Sie nahm für Radio DRS 2, WBGH Boston und SDR Stuttgart auf. Seit vielen Jahren spielt sie beim Open Chamber Music Festival in Prussia Cove und sie wurde zum Bastad Festival (Schweden), dem Alpentöne-Festival (Schweiz), dem Gstaad Festival sowie dem Young Artist in Concert Festival Davos eingeladen. Während ihres Kompositionsstudiums (2003–2008) war sie fünf Jahre lang Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado.

2013 war sie Composer in Residence am Festival in Ernen in der Schweiz und 2014 beim Lockenhaus Festival in Österreich.

Helena Winkelman erhielt Kompositionsaufträge unter anderem von der Harvard Musical Association Boston, der Basel Sinfonietta, der Pro Helvetia, der IGNM Basel; Pro Musicis, Paris, dem Kammermusikfestival IMS Prussia Cove/Nicholas Berwin, England; dem Lucerne Festival, dem Basler Kammerorchester, der Musikfabrik Köln, dem Zeitkunst -Festival Berlin, dem Asian Art Ensemble, Berlin, musica femina münchen e.V., der Camerata Zürich, dem Festival Young Artists in Concert Davos, dem Lucerne Festival, dem Gstaad Festival, Musique à Marsac, Frankreich und dem Alpentöne – Festival, Altdorf.

Ihre Werke werden weltweit aufgeführt, unter anderem vom Ensemble Phoenix Basel, dem Arditti Quartett, dem Schumann Quartett, dem Vogler Quartett, dem Lettischen Radiochor, der Vokal Group Putni (Riga), der Camerata Variabile Basel, dem Münchener Kammerorchester, dem Basler Kammerorchester, dem Symphonieorchester St. Gallen, der Sinfonietta Basel, dem Asian Art Ensemble Berlin sowie vielen Solisten wie Viviane Chassot (Akkordeon), Patrick und Thomas Demenga (Cello), Dana Ciocarlie (Klavier)

Sie lebt seit 1998 freischaffend in Basel.

Preise und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Erster Preis am Internationalen Andrea Postacchini Wettbewerb in Fermo, Italien
  • 1996: Walther-Bringolf-Preis der Stadt Schaffhausen
  • 1997: Stipendium des Gustav Mahler Jugendorchesters
  • Stipendium des Migros-Genossenschaftsbundes und der Göhner-Stiftung. 96/97
  • Förderpreise für Komposition der Stiftung „KulturRaumSchaffhausen“
  • Atelieraufenthalt in Berlin 2012 (KulturRaumSchaffhausen)
  • Werkaufenthalt in London 2008/2009 (Stiftung Landis und Gyr)
  • 2016: Georg Fischer Preis der Stadt Schaffhausen
  • 2017: Schweizerischer Musikpreis

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oper/Musiktheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Extravagancia 2010 (Dauer 1h 10 min)

Kammeroper über das gleichnamige Theaterstück von Rafael Spregelburd, Buenos Aires (Spanisch). Für Mezzosopran und Bassbariton, Kammerensemble: Piccolo/Flöte/Altflöte, Klarinette/Bassklarinette, Violine, Kontrabass, Bandoneon, Synthesizer, Grosser Videotrack. Uraufführung Teatro Colon 2010: Ensemble Phönix, Jürg Henneberger (Leitung), Robert Koller (Bassbariton), Cecilia Arellano (Mezzosopran). Regie: Rafael Spregelburd

  • Satanica 2010 (Dauer: 45 min)

Kammeroper/Musiktheater über ein Libretto von Rafael Spregelburd, Buenos Aires (Spanisch). Für Bassbariton und Mezzosopran, Kammerensemble: Piccolo/Flöte/Altflöte, Klarinette/Bassklarinette, Violine, Kontrabass, Bandoneon, Klavier (Obertonstimmung), Synthesizer, Live Elektronik. Uraufführung Teatro Colon 2010: Ensemble Phönix, Jürg Henneberger (Leitung), Robert Koller (Bassbariton), Cecilia Arellano (Mezzosopran). Regie: Rafael Spregelburd

  • Das Allmachtsrohr 2014 (Dauer 1 h 30 - reine Musik 1h 10')

Musiktheater über Texte von Adolf Wölfli mit Steamboat Switzerland, verstärkte Klarinette/Bassklarinette und e-Violine. Textauswahl/Textbuch: Helena Winkelman. Bühnenbild: Bilder von Adolf Wölfli. Regie/Textbuch: Meret Matter. Uraufführung in der Dampfzentrale Bern 2014. Florian Winkelman zum Andenken.

Kammermusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vestibula. Für Flöte/Piccolo, Klarinette/n und Harfe in Obertonstimmung. Inspiriert von Gedichten von Giuseppe Ungaretti. Auftrag und Uraufführung: MusikFabrik Köln 2009. Dauer: 18'.
  • Moiren. Klaviertrio. Uraufführung Bern, Auftrag des Trio Montin, Bern 2009. Dauer: 28'.
  • Per correr miglior acqua. Streichtrio über den ersten Gesang des Purgatorio von Dante. Auftrag der IGNM Basel, Uraufführung 2009 durch Eranos Streichtrio, Basel. Dauer: 18'.
  • KLE-E-ENGEL (Engel für Freunde). 8 Duos für Violine und Akkordeon, inspiriert durch die Engelbilder von Paul Klee. Uraufführung am 23. März 2018 am festival "Le Printemps du Violon" mit Viviane Chassot, Akkordeon. Dauer 19'.
  • Follia. Für Cembalo, Bassgambe und Blockflöten / auch Version für Klavier, Klarinetten und Cello. Dauer: 15'.
  • Sic amicus amicum fugit. Für Horn, Violine und Klavier. Auftrag von Pro Musicis, Paris. Dauer: 12'.
  • Scenes of a marriage, für Bassklarinette und Sopransaxophon. Für die Hochzeit von Sascha Armbruster und Karin Dornbusch geschrieben. Dauer: offen.
  • Stasera. Duo für Posaune und Klavier über ein Gedicht von Ungaretti. Auftrag von Amrein/Henneberger. Dauer 20'.
  • Die Rheinsirene. Septett über einen Text von Martin Dean; für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Horn, Klarinette und Fagott. Auftrag des Ensemble Fiacorda, Basel. Dauer: 18 Min.
  • Quatres danses suisses, für Klavier vierhändig. 2013 im Auftrag des „Festival Piano St. Ursanne“ 1. Marche des Maraudeurs; 2. Valse hypnotique; 3. Sensomotorischer Schottisch; 4. Polka psychedelique. Der Schottisch ist eine kleine theatralische Szene. Dauer: 12'.
  • Aber Hans! - Eine kurze Paraphrase über den Basler Komponisten Hans Huber für Flöte, Klarinetten, Klavier, Violine und Violoncello. Im Auftrag der Hans Huber Gesellschaft Basel. 2014; Dauer: 6'.
  • Louange. Trio für Baryton, Viola und Violoncello. Uraufgeführt im Gare du Nord 2013. Im Auftrag von Dr. Jessica Horsley. Dauer: 15'.
  • Traumdeutung. 4 Gedichtvertonungen für Harfe in Obertonstimmung, Klarinette/Bassklarinette, Flöte/Piccolo, Streichquartett und rezitierende Dichter. (Johanna Arp, Irène Gayraud, Friederike Mayröcker, Tal Nitzan). Auftrag des Zeitkunst-Festivals in Berlin. Dauer: 24'.
  • Bacchanalia. Sechs Sätze für Violine, Violoncello, A/Es-Klarinette und Klavier. Auftrag des Festivals Musique @ Marsac, Frankreich. Uraufführung durch Alasdair Beatson (Klavier), Chiara Enderle (Cello), Janis Tretjuks (Klarinette) und Helena Winkelman (Violine). Dauer: 23'.

Streichquartette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Quadriga Quartett. Streichquartett Nr. 1 in vier Sätzen. Uraufführung durch das Arditti Quartett 2011. Auftrag der Kammermusikgesellschaft Basel. Eberhard Feltz gewidmet. Dauer: 26'.
  • Papa Haydn's Parrot. Streichquartett Nr. 2 in 8 Sätzen. Paraphrase über das Vogelquartett Op. 33 No 3 von Joseph Haydn. Auftrag der Privatstiftung Esterhazy. Uraufgeführt vom Schumann Quartett 2016 auf Schloss Esterhazy, Eisenstadt. Dauer: 18'.
  • The Clock. Streichquartett Nr. 3 in einem Satz. Im Auftrag des Merel Streichquartett. Uraufführung 2017 am Zwischentöne-Festival in Engelberg. Das Werk integriert die Glocken des Klosters Engelberg. Für Aufführungen an anderen Orten benötigt das Werk ein Tape. Dauer: 11'.

Solokonzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tree Talk, für zwei Solocelli und Streichorchester. Uraufführung 2011, Kleiner Tonhallesaal Zürich. Camerata Zürich, Thomas und Patrick Demenga (Celli). Dauer: 12 Min.
  • Miorita, Doppelkonzert für Trompete/Büchel/Tierhörner und Alphorn/Büchel/Tierhörner in Begleitung eines Kammerorchesters. Uraufführung in der Martinskirche Basel 2011. Basler Kammerorchester (Auftraggeber) mit Balthasar Streiff und Simon Lilly als Solisten. Das Werk von 30 Minuten Dauer hat einen fast gleich langen Prolog für Schüler ab 12 Jahren. Dieser wird in Zusammenarbeit mit einer Regie sowie solistisch agierenden Orchestermusikern und den Solisten realisiert.
  • Canto Circolare für Violine und Streichorchester, Auftrag von Arosa Kultur, Dauer: 16 Min., Uraufführung durch Sofiia Sonya Suldina (Violine) und Sebastian Gottschick (Leitung) 2017.
  • Doppelkonzert für zwei Blockflöten und Streichorchester, 2018 im Auftrag des Bachfests Schaffhausen. Uraufführung mit Priska Comploi und Teun Wisse (Blockflöte).

Ensemblewerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herrgott und Teufel für Klavier, zwei Schalmeien, zwei Sprecher, Streichtrio und 2 Perkussionisten. Uraufführung 2001 am Festival "Young Artists in Concert", Davos. Dauer: 33 Min. Vertonung des längsten (ohne Computerhilfe erstellten) deutschen Anagramms von Thomas Brunnschweiler (Basel).
  • From the Ashes... über den Phoenixmythos. Uraufführung Ensemble Phoenix. Dauer: 45 Min.
  • Fremdländler. Für Hackbrett, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Uraufführung Camerata Variabile Basel und Noldi Alder. Dauer: 14 Min.
  • Chill t'horn. Für Hackbrett, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Uraufführung Lucerne Festival 2010, Ensemble Helix. Dauer: 8 Min.
  • Felsenresonanz für Sheng (chinesische Mundorgel), Daegum (koreanische Flöte) Changgu (koreanische Trommel) und Streichtrio. Uraufführung Museum of Asian Art, Berlin 2012, Asian Art Ensemble. Dauer: 15 Min.
  • Dans un ancien parc für Marimbaphon, Klavier, Sopran-/Altsaxofon, Akkordeon, E-Gitarre und Perkussion. Uraufführung an der Kantonsschule Burggraben in St. Gallen.
  • Traumdeutung für Harfe in Obertonstimmung, Streichquartett, Klarinette und Flöte und vier rezitierende Dichter. Auftrag des Zeitkunst–Festivals in Berlin. Uraufführung im Radialsystem Berlin 2011. Dauer: 25 Min. (Gedichte von Mayröcker (Österreich), Meltzow-Arp (Deutschland), Gayraud (Frankreich) und Nitzan (Israel)).
  • Messages from a pure land für Shakuhachi, Koto (30 Saiten), Ko-Tsuzumi, Streichquintett und Trompete. Uraufführung im Kammermusiksaal der Tokyo Opera. Im Auftrag des Ensemble Nomad, Tokyo (2016) Dauer: 11 Min.
  • Suonen für verstärktes Flötenquartett (Piccoloflöte bis Kontrabassflöte) und Zuspielband im Auftrag von "Association Soufflee Animes". Uraufführung durch Tetraflutes 2017. Dauer: 22 Min.
  • Ronde des Lutins für die Oberwalliser Schpillit (2 Klarinetten, 2 Hackbretter, Akkordeon, Violine, Kontrabass) und Geisterchor (8 Männerstimmen) 2017. Dauer 35 Min. Uraufführung am Lucerne Festival 2017. Auftrag der Lucerne und Alpentöne-Festivals.
  • „Keeping Watch“ für Oboe d‘amore und Streichquintett über einen Text von Hafiz. 2016. Uraufführung am Ernen Musikfestival durch Bart Schneemann, Helena Winkelman & friends. Auftrag des Ernen Musikfestivals. Dauer 17 Min.

Orchesterwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vers l'ouvert für Symphonieorchester ohne doppeltes Holz. Auftrag der Basel Sinfonietta, Dauer: 18 Min. Uraufführung 2008.
  • Bandes déssinées (Streichorchester). Auftrag von Musica Femina. Uraufgeführt vom Münchener Kammerorchester 2012, Dauer: 15 Min. Uraufführung 2012,
  • SKAN für Holz- und Blechblasinstrumente und Perkussion (3 Spieler). Auftrag des Symphonieorchester St. Gallen im Rahmen von Oeuvres Suisses; Dauer: 18 Min. Uraufführung 2016 unter der Leitung von Yoel Gamzou.

Werke für Blasmusik, Big Band, Naturhörner und Alphörner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ROAD RUNNER für Big Band (4 Saxes, 4 Tromp., 1 F-horn, Klavier, Jazz Guitar, Bass Guitar, Drums) Uraufführung am Zeiträumefestival Basel 2017 durch Bond's Big Band, Leitung: Christian Leitherer. Dauer 12 Min. 1. Shot and bothered; 2. Zipping along; 3. Fast and Furry-ous.

    • ROAD RUNNER für Blasorchester (Picc, Flöte, Oboe, 4 Klarinetten, Bassklarinette, Altsaxes, Tenorsaxes, Fagott, 4 Trompeten, 2 F-Hörner, 3 Trombonen, Euphonium, Tuba, Vibra (Solistisch)/ Marimba, Pauken, Drums) 1. Little go beep; 2. Freeze Frame; 3. Here they go go go! Uraufführung am Zeiträumefestival Basel 2017 durch Südbaden Winds unter der Leitung von Gordon Hein. Dauer: 17 Min.
    • ROAD RUNNER für kleines Blasorchester (8 Trompeten, 2 Trombonen, 1 Basstrombone, 1 Kontrabasstuba, 2 Snare drums). Uraufführung am Zeiträumefestival 2017. Leitung: Jean-Claude André. Dauer: 15 Min. 1. Zoom at the Top (Reinhold Friedrich gewidmet); 2. The solid tin coyote (in Erinnerung an Michel Daudin); 3. Ready, Set, Zoom (Jean- Claude André gewidmet); 4. War and pieces; 5. Whoa be gone! (Uwe Dierksen gewidmet).
  • Appel à la licorne (Einhornjagd) für 6 Naturhörner in D und ein Ventilhorn. Im Freien zu spielen. Dauer: ca. 8 Min Uraufführung am Festival des Forêts, Compiègne, Frankreich 2007 (?)

Werke mit Stimme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6 HAIKUS. Für Bassbariton, Streichtrio, Gitarre und kleine Schlaginstrumente, gewidmet Kurt Widmer. Uraufführung 2007. Dauer: 12 Minuten
  • CANTO 33. Für Vokalensemble (19 solistische Stimmen), Schlagwerk, Kontrabassklarinette und Harfe in Obertonstimmung, über den letzten Gesang des Paradisos (Canto 33) von Dante Alighieri. Dauer: 60 Min. Uraufführung 2015 im Dom von Erfurt durch den lettischen Radiochor unter der Leitung von Kaspars Putnins.
  • Zauber – und Bannsprüche aus alter Zeit für 8 Frauenstimmen und Instrumentalensemble (Hackbrett, Violine, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Zink (Cornetto)/Kuhhörner) Benötigt werden auch ein Brummtopf, eine Rahmentrommel, verschiedene Rasseln, ein grosses Tamtam. Uraufführung 2013 am Alpentönefestival durch den lettischen Chor PUTNI und ein ad hoc-Ensemble. Dauer: 40 Min. (13 kürzere Stücke) Text: Lettische und Schweizer Sprüche aus z. T. vorchristlicher Zeit.
  • VierEinig. Acht neue Volkslieder in den vier Landessprachen für gemischten Chor und Ensemble (Violine, Violoncello, Kontrabass, Zink, Klarinette und Hackbrett). Auftrag der Basler Vokalsolisten. Leitung: Sebastian Goll. Uraufführung 2014, Kirche St. Peter, Zürich.
  • BLAGA 11. Miniaturen für Sopran und Violine/Viola, Uraufführung (Teil) im Gare du Nord Basel, 2016. Dauer: ca. 25 Min. Vertonungen von 11 Gedichten aus Poemele Luminii des rumänischen Dichters Lucian Blaga. Im Auftrag von Céline Wasmer (Sopran) und Mirka Skepanovic. (Vl und Vla); György und Marta Kurtag gewidmet.
  • RONDE DES LUTINS für die sCHpillit (2 Hackbretter, 2 Klarinetten, 2 Akkordeon, Kontrabass, Violine und 8-stimmigen Männergeisterchor) im Auftrag des Lucerne- und Alpentöne-Festivals. Uraufführung unter der Leitung von Peter Siegwart. Heinz Holliger gewidmet.

Werke mit Violine (Solo und Kammermusik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rota Orat Taro Ator. Für Violine und Klavier. 2004. Dauer: 15 Min. Auftrag der Harvard Musical Association in Boston. Uraufführung dort.
  • Rondo mit einem Januskopf. Für Violine und Violoncello. 2001. Dauer: 7 Min. Christoph Dangel gewidmet.
  • Canto Quinto. Für Violine und Elektronik (Max). 2007. Dauer: 10 Min.
  • Gravitation I und II für Violine und Klavier. 2001/2002 im Auftrag von Hansheinz Schneeberger. Uraufführung durch ihn und Stefka Perifanova im Gare du Nord Basel. Dauer: 15 Min.
  • Praelu-Duell für zwei Violinisten im Frack. Dauer: 10 Min. Geschrieben für die 100-Jahr-Feier der Musikakademie Basel. Uraufführung durch Hansheinz Schneeberger und Helena Winkelman.
  • Poezia Impura für Violine und Harfe in Obertonstimmung. 2016 Über 4 Gedichte von Pablo Neruda. Im Auftrag des Lucerne Festival. Dauer: 15 Min.
  • Louange für Baryton, Viola und Violoncello 2013. Uraufgeführt von Camerata Variabile Basel und Jessica Horsley. Auftrag Jessica Horsley. Dauer: 14 Min.

Werke für Soloinstrumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Impromptu. Für Klavier. 2007 im Auftrag von Dana Ciocarlie, Paris. Dauer: 12 Min.
  • Sämi's piece für Klavier. 2004, Samuel Wettstein gewidmet. Dauer: 4 Min.
  • Aqua, Terra, Aria, Ignis für Altflöte/Flöte/Piccolo Solo. Diese Stücke über die vier Elemente können auch unabhängig voneinander gespielt werden. Die Dauer ist: Aqua: 8 Min; Ignis: 3 Min; Aria: 3 Min; Terra: 6 Min. Sie sind den Flötisten Eva Oertle, Alain Winkelman, Roy Amotz und Isabelle Schnöller gewidmet und wurden von diesen in Auftrag gegeben.
  • Ciaconna für Violine. 2000 im Auftrag von Chiara Banchini, Basel. Dauer: 7 Min.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]