Helmut Sonnenfeldt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Helmut Sonnenfeldt (* 13. September 1926 in Berlin; † 18. November 2012 in Chevy Chase) war ein US-amerikanischer Regierungsbeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn eines Gardelegener Arztes emigrierte 1938 mit seinen Eltern zunächst nach Großbritannien, wo er mit seinem Bruder Richard W. Sonnenfeldt die von Anna Essinger gegründete Bunce Court School besuchte.[1] Später emigrierte er in die USA. Sonnenfeldt arbeitete nach seinem Hochschulabschluss ab 1952 im State Department. Von 1969 bis 1974 gehörte er dem nationalen Sicherheitsrat im Weißen Haus an. Wegen seiner engen Zusammenarbeit mit Henry Kissinger und seines Einflusses auf dessen Politik als Kissingers Berater wurde er ‚Kissingers Kissinger‘ („Kissinger’s Kissinger“) genannt und galt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der US-amerikanischen Außenpolitik in dieser Zeit.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna's children bei theguardian.com, abgerufen am 9. Juni 2016
  2. The Nation: Kissinger’s Kissinger, in: Time, 19. Februar 1973, online verfügbar auf time.com (abgerufen am 28. November 2014).