Hochjoch (Schnalskamm)

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Hochjoch / Giogo Alto
Das Schutzhaus Schöne Aussicht von Nordwesten mit vom Hochjochferner gespeistem Gletschersee

Das Schutzhaus Schöne Aussicht von Nordwesten mit vom Hochjochferner gespeistem Gletschersee

Himmelsrichtung Nord Süd
Passhöhe 2861 m ü. A. [1] (2875 m[2])
Gebiet:
Land / Provinz
Staat:
Venter Tal
TirolTirol (Bundesland) Tirol
OsterreichÖsterreich Österreich
Schnalstal
SudtirolSüdtirol Südtirol
ItalienItalien Italien
Wasserscheide Venter AcheÖtztaler AcheInnDonau (Schwarzes Meer) Schnalser BachEtsch (Adriatisches Meer)
Talorte Vent Kurzras
(Maso Corto)
Ausbau Saumpfad
Gebirge Ötztaler Alpen
Karte
Hochjoch (Schnalskamm) (Ötztaler Alpen)
Hochjoch (Schnalskamm)
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Koordinaten 46° 47′ 17″ N, 10° 47′ 58″ OKoordinaten: 46° 47′ 17″ N, 10° 47′ 58″ O
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Das Hochjoch (italienisch Giogo Alto) ist ein Übergang in den Ötztaler Alpen mit einer Höhe von 2861 m ü. A.[1] (nach anderen Quellen 2875 m ü. A.[2]). Es verbindet das Schnalstal (Südtirol, Italien) mit dem Rofen-, Venter und Ötztal (Nordtirol, Österreich) und trennt den Weißkamm im Westen vom Schnalskamm im Osten.[2]

Der Übergang ist seit Jahrhunderten bekannt und wird jährlich für einen großen Schafübertrieb im Juni und September benutzt. In der Vergangenheit diente er oft als Schmugglerroute. Die Schnalser und Vinschgauer Bauern besitzen im Venter Tal jahrhundertealte Weiderechte, die auch die politischen Auseinandersetzungen überdauerten.

Der Aufstieg von Süden erfolgt von Kurzras im Schnalstal aus in ca. 2 Stunden über das Schutzhaus Schöne Aussicht. Auf 2.750 m, knapp südlich des Passes, befindet sich ein Gletschersee, welcher vom Hochjochferner gespeist wird. Das Hochjoch kann auch von der Bergstation Grawand der Schnalstaler Gletscherbahn erreicht werden. Von dort beträgt der Abstieg ca. eine 3/4 Stunde.

Von Norden erfolgt der Zustieg über das 2412 m ü. A. hoch gelegene Hochjochhospiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochjoch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b gemäß AMap bzw. BEV (bei fehlender Anzeige Seite neu laden)
  2. a b c Ernst Höhne: Knaurs Lexikon für Bergfreunde / Die Alpen zwischen Chiemsee und Dolomiten. Droemer Knaur, München 1986, ISBN 3-426-26222-3, S. 121.