Holy Days

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelHoly Days
OriginaltitelHoly Matrimony
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1994
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieLeonard Nimoy
DrehbuchDavid Weisberg
Douglas S. Cook
ProduktionDavid Madden
Diane Nabatoff
William Stuart
MusikBruce Broughton
KameraBobby Bukowski
SchnittPeter E. Berger
Besetzung

Holy Days (Alternativtitel: Holy Days – Ich heirate eine Nervensäge; Originaltitel: Holy Matrimony) ist eine US-amerikanische Actionkomödie aus dem Jahr 1994. Regie führte Leonard Nimoy, das Drehbuch schrieben David Weisberg und Douglas S. Cook.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Havana und Peter begehen einen Raubüberfall, nach dem sie in die Richtung der kanadischen Grenze fliehen. Unterwegs besuchen sie Peters Heimatort, der von streng religiösen Menschen bewohnt wird. Der Ort ähnelt zwar äußerlich einer Hutterer-Kolonie, das vermittelte Bild der Bewohner ist aber völlig verzerrt.[1] Peter – der als einziger das Versteck der Beute kennt – stirbt bei einem Autounfall. Die Ortsbewohner meinen, Havana solle nach einem biblischen Gesetz den minderjährigen Bruder von Peter heiraten. Havana stimmt dem zum Schein zu, um im Ort bleiben zu können. Sie findet später das Geld und verlässt gemeinsam mit ihrem minderjährigen Ehemann die Stadt.

Havana und der Junge reisen in den Ort des Raubüberfalls, wo sie den Jungen bittet, das übrig gebliebene Geld zurückzugeben. Sie wird von einem FBI-Agenten verfolgt, den der Junge überwältigt. Die Polizei verhaftet sie und den Jungen, dem 25 Tsd. Dollar als Belohnung für die Wiederbeschaffung des Geldes angeboten werden. Stattdessen bittet er darum, dass man Havana frei lässt. Am Ende verabschieden sich er und Havana.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derek Adams schrieb in der Zeitschrift Time Out London, die Mischung von Der einzige Zeuge mit einem Rock’n’Roll-Film“ würde sogar einen Regisseur mit mehr Erfindungsgabe entmutigen. Arquette wirke lebendig, aber verwirrt.[2]

Film-Dienst schrieb, der Film sei eine „triviale Fassung von Der Widerspenstigen Zähmung und eine „leidlich unterhaltende Actionkomödie mit einigen müden Späßen, gegen deren Ideenarmut und Einfallslosigkeit auch die gute Hauptdarstellerin nicht anspielen“ könne.[3]

Die beiden Autoren Rod Janzen und Max Stanton konstatieren in ihrem Buch The Hutterites in North America: „Der Film vermittelt ein sehr unzutreffendes Bild der Hutterer“ (Englisches Originalzitat: "The film [...] provides a very inaccurate portrait of Hutterites").[4]

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in Great Falls (Montana) gedreht.[5] Er spielte in den Kinos der USA ca. 713 Tsd. US-Dollar ein.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rod Janzen, Max Stanton: "The Hutterites in North America" Baltimore 2010, Seite 276
  2. Filmkritik von Derek Adams, abgerufen am 5. Mai 2008@1@2Vorlage:Toter Link/www.timeout.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Holy Days im Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 5. Mai 2008
  4. Rod Janzen, Max Stanton: "The Hutterites in North America" Baltimore 2010, Seite 276
  5. Filming locations for Holy Matrimony, abgerufen am 5. Mai 2008
  6. Box office / business for Holy Matrimony, abgerufen am 5. Mai 2008