Hommershausen

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Koordinaten: 51° 5′ 55″ N, 8° 45′ 37″ O

Hommershausen
Höhe: 393 (350–560) m ü. NHN
Fläche: 8,97 km²[1]
Einwohner: 169 (2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35066
Vorwahl: 06451
Der Ort im März

Der Ort im März

Hommershausen ist ein Ortsteil der Stadt Frankenberg (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Norden des Bundeslandes Hessen, eingebettet in das Ederbergland.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1016 im Zusammenhang mit einer Schenkungsurkunde. Im "Sternerkrieg" von 1372 bis 1373 fällt der Ort wüst. 1518 erfolgt die Wiederbesiedelung. Im Jahr 1588 kommt der Ort zum Gericht Röddenau. Ab 1623 ist die Pfarrei Viermünden für Hommershausen zuständig. 1890 wird die Freiwillige Feuerwehr gegründet. An das öffentliche Stromnetz wird der Ort 1921 angeschlossen.

Am 31. Dezember 1970 wurde Hommershausen in die Stadt Frankenberg (Eder) (damalige Schreibweise Frankenberg-Eder) eingegliedert.[3]

1982 wird die Dorfstraße ausgebaut. 2001 erfolgt der Anschluss an das öffentliche Kanalsystem.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In erhaltenen Urkunden wurde Hommershausen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[1]

  • Huomereshuson (1016)
  • Hummershusen (1275)
  • Humbrachtshusen (1409)
  • Hombertshusen
  • Homertzhusen
  • Hommershausen (1577)

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[1]

  • 1577 = 20 Einwohner
  • 1895 = 110 Einwohner
  • 2005 = 157 Einwohner
  • 2008 = 162 Einwohner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Butzkirche, eine mittelalterliche Fachwerkkirche.
  • Das funktionsfähige Backhaus aus dem Jahr 1812
  • Die Hommerhäuser Heide, ein FFH-Gebiet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c „Hommershausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 5. Juli 2016)
  2. „Zahlen, Daten, Fakten“ im Internetauftritt der Stadt Frankenberg, abgerufen im Juli 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]