Hypothekarbank Lenzburg

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  Hypothekarbank Lenzburg
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Staat SchweizSchweiz Schweiz
Sitz Lenzburg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0001341608
IID 8307[1]
BIC HYPLCH22XXX[1]
Gründung 1868
Website www.hbl.ch
GeschäftsdatenVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 5,2 Mia. CHF[2]
Mitarbeiter 263 Vollzeitstellen[2]
Geschäftsstellen 13
Leitung

Unternehmensleitung

Marianne Wildi
(Vorsitzende der Geschäftsleitung)
Gerhard Hanhart
(VR-Präsident)

Die Hypothekarbank Lenzburg mit Sitz in Lenzburg ist eine stark im Kanton Aargau verankerte Schweizer Regionalbank. Sie beschäftigt 216 Mitarbeiter und hatte per Ende 2014 eine Bilanzsumme von 4,548 Milliarden Schweizer Franken. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert.

Tätigkeitsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hypothekarbank Lenzburg ist im Kanton Aargau mit 13 Geschäftsstellen hauptsächlich im Bezirk Lenzburg sowie in den Bezirken Baden, Bremgarten, Aarau und Kulm vertreten. Ihr Tätigkeitsgebiet liegt traditionell im Retail Banking, im Hypothekargeschäft, im Private Banking und im Bankgeschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Aargau sowie den angrenzenden Regionen. Mit dem Kernbankensystem Finstar schaffte sich die Bank ein weiteres Standbein.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bank wurde 1868 von verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Bezirk Lenzburg unter dem Namen Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählte der damalige Nationalrat Theodor Bertschinger, der die Bank als erster Bankpräsident zwischen 1868 und 1889 leitete.

Primäres Ziel war die Vergabe von Hypothekarkrediten in der Region Lenzburg. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts dehnte sie ihre Dienstleistungen auf die Wertschriften- und Vermögensverwaltung aus. 1912 wurde die Hypothekar- und Leihkasse Lenzburg in Hypothekarbank Lenzburg umbenannt. Im Verlaufe der Jahrzehnte wandelte sie sich zu einer regional tätigen Universalbank.

Kernbankensystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Finstar hat die Hypothekarbank Lenzburg ein eigenes Kernbankensystem entwickelt, welches auch Drittbanken und weiteren Unternehmen offen steht. Es ist die erste Open Banking-Plattform im Sinne von PSD2 in der Schweiz.[4] Dadurch können Angebote von Drittanbietern über eine standardisierte Programmierschnittstelle an das System angebunden werden.[3] Als erstes solches Angebot wurde der virtuelle Geldautomat von Sonect integriert.[5] Im März 2018 wurde bekannt gegeben, dass das Fintech Neon die Plattform nutzen wird. Wer sich für die Nutzung der neon-app anmeldet, wird automatisch Kunde der Hypothekarbank Lenzburg.[6] Anfang 2019 eröffnete eine Finstar-Niederlassung in Zürich.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Eintrag im Bankenstamm der Swiss Interbank Clearing
  2. a b Hypothekarbank Lenzburg AG erzielt im Jubiläumsjahr einen Gewinn von 21 Millionen Franken. In: hbl.ch. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  3. a b c Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg: «Wir machen nicht jeden Preiskampf mit». In: aargauerzeitung.ch. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  4. Open Banking in der Schweiz. In: MoneyToday. 5. Mai 2017 (moneytoday.ch [abgerufen am 19. Januar 2019]).
  5. Marianne Wildi: «Fintech hat viel Dynamik ins Geschäft gebracht». In: finews.ch. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  6. neon geht Partnerschaft mit Hypothekarbank Lenzburg ein. Abgerufen am 9. September 2019.

Koordinaten: 47° 23′ 16,9″ N, 8° 10′ 42,1″ O; CH1903: 655854 / 248840