Ich leih’ mir eine Familie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelIch leih’ mir eine Familie
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2007
Länge89 Minuten
Stab
RegieMichael Rowitz
DrehbuchMichael Rowitz
ProduktionNanni Erben,
Regina Ziegler
MusikSusan DiBona
KameraDietmar Koelzer
SchnittClaudia Wolscht
Besetzung

Ich leih’ mir eine Familie ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2007. Die Filmkomödie wurde am 3. Mai 2007 zum ersten Mal in der ARD ausgestrahlt. Dabei wurde sie von 4,1 Mio. Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von etwa neun Prozent entsprach.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benjamin Grönecke, genannt Ben, ist ein Arbeitstier. Während er als Werbefachmann seine Karriere vorantreibt und nicht im Ansatz an die Gründung einer Familie denkt, ist seine Freundin Juliane anders. Sie ist eine erfolgreiche Ärztin und wünscht sich nichts anderes als eine gemeinsame Familie mit Ben. Zu dessen 40. Geburtstag will sie ihn mit gemeinsamer Wohnung überraschen und hofft auf einen Heiratsantrag.

In der Firma ist Ben ebenfalls mit dem Thema Familie konfrontiert. Um einen großen Werbeetat einer Babyprodukt-Kampagne zu erhalten, muss er seinen skeptischen Auftraggeber Hans Feldmann überzeugen, dass er ein glücklicher Familienvater ist. Doch als Feldmann Bens Familie sehen will, steckt dieser in der Falle. Er bittet seine alte Jugendliebe Hanna um Hilfe. Sie soll mit ihren beiden Söhnen Paul und Jonas eine harmonische Familie auf Zeit spielen.

Eigentlich hat Hanna überhaupt keinen Grund, Ben zu helfen, da sie von ihm ehemals tief verletzt wurde. Auch ihr Bruder Carsten warnt sie vor dem vermeintlich skrupellosen Herzensbrecher. Aber Hanna braucht Geld und genießt die Vorstellung, den egoistischen und rücksichtslosen Ben in ihrer Hand zu haben. Sie spielt mit, und nur wenige zweifeln an der Echtheit der Familie. Beide spielen das Paar perfekt – vielleicht zu perfekt, denn plötzlich entwickeln sie Gefühle füreinander.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Turbulente (Fernseh-)Komödie über die wesentlichen Dinge im Leben, das Erkennen von schlummernden Talenten und das Wiederfinden verschütteter Gefühle.“

„Regisseur Michael Rowitz, sonst eher Spezialist für Thriller […], inszenierte hier nach eigenem Drehbuch einer jener Komödien, bei der der Zuschauer zwar schnell erahnt, wo der Hase lang läuft, die aber dennoch witzig und unterhaltsam sind. Das ist besonders den gut aufgelegten Darstellern zu verdanken, die sich hier gekonnt verbal die Bälle zuspielen.“

„Witz- und belangloses Szenen-Recycling“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Primetime-Check: Donnerstag, 3. Mai 2007, quotenmeter.de
  2. Ich leih’ mir eine Familie. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Ich leih’ mir eine Familie. In: prisma.de. prisma-Verlag, abgerufen am 7. September 2017.
  4. Ich leih’ mir eine Familie, tvspielfilm.de