Ingeborg Kallweit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ingeborg Kallweit (* 1938 in Magdeburg[1]) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre schauspielerische Ausbildung absolvierte Ingeborg Kallweit von 1958 bis 1962 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und hatte dort, in Hannover, ihre ersten Engagements. Später war sie an zahlreichen deutschen Bühnen verpflichtet und spielte in Tourneeproduktionen, neben anderen in Loriots dramatische Werke.[2] In Hamburg sah man sie 1972/73 im Altonaer Theater unter der Regie von Elke Ahlf neben Hans Fitze in der Komödie Der Herr Senator[3] oder in Hans Fitzes Inszenierung des Stückes Empfänger unbekannt verzogen von Paolo Levi.[4] Am Ernst-Deutsch-Theater spielte Kallweit u. a. in der Spielzeit 1979/80 in Tennessee Williams' Orpheus steigt herab (Inszenierung: Henry-Ernst Simmon).[5] Eine weitere Station in Hamburg war das Theater für Kinder.[6]

Ingeborg Kallweit ist daneben eine vielbeschäftigte Sprecherin in Hörspielproduktionen, beispielsweise in zahlreichen Folgen der Serien Hanni und Nanni, Fünf Freunde, Die drei ??? oder Ein Fall für TKKG. Seit 1970 arbeitet sie auch umfangreich für den Hörfunk, z. B. als Off-Sprecherin oder als Sprecherin von Features und Sachtexten.[2] In den von Radio Bremen produzierten Beiträgen zum Radio-Tatort sprach sie in einigen Folgen die Rolle der Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Michel.

Ingeborg Kallweit lebt in Hamburg.[2]

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: Ist Inga Eriksson ein Mensch? – Regie: Hans Rosenhauer
  • 1971: Kinderreime – Regie: Hans Rosenhauer
  • 1972: Safe – Regie: Hartmut Kirste
  • 1973: Frühstück mit der Vergangenheit – Regie: Wolfgang Schenck
  • 1980: Blankenhorn, sein erster freier Fall – Regie: Hans Rosenhauer
  • 1985: Een Dag as elkeen Dag – Regie: Hans Helge Ott
  • 1986: Dahlbecks Traumreise – Regie: Gottfried von Einem
  • 1986: Roma.Termini – Regie: Günter Bommert
  • 1989: Prinzessin Ohneworte – Regie: Gottfried von Einem
  • 1992: Der Betriebsdichter/Die blaue Stunde – Regie: Angela Gerrits
  • 1992: Autobiographie einer Leiche – Regie: Hans Helge Ott
  • 1995: Tintenfisch und Rolli – Regie: Hans Helge Ott
  • 1998: Schluck! – Regie: Hans Helge Ott
  • 1998: Muh! – Regie: Hans Helge Ott
  • 1998: Quak! – Regie: Hans Helge Ott
  • 2000: Ein Prinz namens Karl – Regie: Uwe Storjohann
  • 2001: "Er schlug die Trommel auf und nieder" – Regie: Uwe Storjohann
  • 2002: Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die Fau über der Eisenbahnbrücke zu Tode gekommen ist – Regie: Claudia Johanna Leist
  • 2002: Der Sinusknoten – Regie: Hartwig Tegeler
  • 2004: Mittlere Aufrüstung – Regie: Hans Helge Ott
  • 2004: Madame Ka – Regie: Christiane Ohaus
  • 2005: Brabant – Regie: Hans Helge Ott
  • 2006: Himmelsbande – Regie: Hans Helge Ott
  • 2008: Miesel und die Gruselgrotte – Regie: Hans Helge Ott
  • 2009: Gespensterjäger auf eisiger Spur – Regie: Hans Helge Ott
  • 2009: Gespensterjäger im Feuerspuk – Regie: Hans Helge Ott
  • 2010: Gespensterjäger in der Gruselburg – Regie: Hans Helge Ott
  • 2010: Radio-Tatort: Das fünfte Gebot – Regie: Christiane Ohaus
  • 2010: Gespensterjäger in großer Gefahr – Regie: Jörgpeter von Clarenau
  • 2011: Radio-Tatort: Wer sich umdreht oder lacht... – Regie: Christiane Ohaus
  • 2011: Versunkene Gräber – Regie: Sven Stricker
  • 2011: Tante Traudels bestes Stück – Regie: Sven Stricker
  • 2012: Radio-Tatort: Ein klarer Fall – Regie: Christiane Ohaus
  • 2012: Hilfe, die Herdmanns kommen – Regie: Hans Helge Ott
  • 2013: Geisterstunde – Regie: Christiane Ohaus
  • 2015: Das Grab der kleinen Vögel – Regie: Sven Stricker
  • 2016: Zweiundzwanzig – Regie: Irene Schuck

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzporträt bei prinz.de, abgerufen am 10. Oktober 2015
  2. a b c Porträt bei sprecherforscher.de, abgerufen am 10. Oktober 2015
  3. Anni Harbeck: Ein Despot wird kuriert, Hamburger Abendblatt vom 2. Januar 1973, abgerufen am 10. Oktober 2015
  4. Anni Harbeck: Göttin Gerechtigkeit "unbekannt verzogen", Hamburger Abendblatt vom 6. Oktober 1969, abgerufen am 10. Oktober 2015
  5. Programmheft Orpheus steigt herab, abgerufen am 10. Oktober 2015
  6. Website des Theater für Kinder