Jalil (Rapper)

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Das Leben hat kein Air System
  DE 15 09.10.2015 (1 Wo.)
  AT 23 16.10.2015 (1 Wo.)
  CH 15 11.10.2015 (1 Wo.)
Epic (mit Fler)
  DE 1 07.07.2017 (6 Wo.)
  AT 3 14.07.2017 (2 Wo.)
  CH 1 09.07.2017 (3 Wo.)
Black Panther
  DE 7 17.08.2018 (1 Wo.)
  AT 31 24.08.2018 (1 Wo.)
  CH 19 19.08.2018 (1 Wo.)
Singles[1]
Predigt (mit Fler)
  DE 76 17.02.2017 (1 Wo.)
  AT 72 24.02.2017 (1 Wo.)
  CH 93 19.02.2017 (1 Wo.)

Jalil (ehemals Reason) ist ein Rapper aus Berlin, der vor allem durch Zusammenarbeiten mit den Rappern Fler und Silla bekannt wurde.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 trat Jalil, der in der Thermometersiedlung in Berlin-Lichterfelde geboren und aufgewachsen ist,[2] zum ersten Mal auf einem Sampler von Sha-Karls Label Big Bud Records in Erscheinung. Es folgten weitere Gastbeiträge auf Alben von Sha-Karl und Sady K, bevor er 2008 zum Label Amstaff/Murderbass wechselte und sein erstes Soloalbum Strassenpolitik zum kostenlosen Download im Internet veröffentlichte.[3] Im gleichen Jahr wurde Jalil durch seinen Auftritt beim Song Mehr Kohle auf dem Kollabo-Album Südberlin Maskulin der Rapper Frank White und Godsilla einer größeren Hörerschaft bekannt. Es folgten Gastbeiträge auf den folgenden Soloalben Flers und Sillas, bevor 2010 das Mixtape Weisse Jungs bringen's nicht ebenfalls zum kostenfreien Download erschien.[4] Kurz darauf verkündete Jalil per Facebook das Ende seiner Rapkarriere,[5] was er jedoch bald zurücknahm und stattdessen sein Comeback ankündigte.[6]

2011 gab der Rapper bekannt, dass er seinen Namen Reason aufgrund von Patentrechten nicht mehr benutzen darf. Seither tritt er unter seinem richtigen Namen Jalil auf.[7] Im Januar 2012 veröffentlichte er seine erste käuflich zu erwerbende EP Sinneswandel über D-Bos Label Wolfpack Entertainment.[8]

Nachdem Jalil 2014 sein Album Radikal über das Label Onemillion Berlin veröffentlichte, kehrte er 2015 wieder zu Flers Label Maskulin zurück. Kurz darauf wurde sein nächstes Album Das Leben hat kein Air System angekündigt, das am 2. Oktober 2015 erschien und Platz 15 der deutschen Charts erreichte. Am 30. Juni 2017 wurde das Kollaboalbum Epic, auf dem Jalil mit Fler zusammenarbeitet, veröffentlicht. Es stieg auf Rang 1 in die deutschen Albumcharts ein.

Seine Fanbase nennt er seit seinem neuesten Album Black Panther „Swish Gang“, die auch einen eigenen Discord Server hat.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichung Titel Anmerkungen Cover
2008 Strassenpolitik Kostenloses Album
2010 Weisse Jungs bringen's nicht Kostenloses Mixtape
2012 Sinneswandel EP WPE 024 Jalil - Sinneswandel - Cover.jpg
2012 Tausend Dinge Single WPE 028 Jalil -Tausend Dinge - Cover.jpg
2014 Radikal Album
2015 Das Leben hat kein Air System Album
2017 Epic Kollaboalbum mit Fler
2018 Black Panther Album

Gastbeiträge und Freetracks

  • 2004: Big Bud Bonzen, Cashflow, Wild Out und One Good Reason auf Big Bud Bonzen von Big Bud Records
  • 2005: Zu spät auf Dis wars… von Sha-Karl
  • 2005: Wo wart ihr früher, Haltet euch und Game Over Anthem auf Vertrau keiner Schlampe von Sady K
  • 2008: Mehr Kohle auf Südberlin Maskulin (Premium Edition) von Frank White und Godsilla
  • 2009: "Gangsta" Rapper auf Fler von Fler
  • 2009: Einer von Vielen auf Bevor die Tränen fließen von B-Lash
  • 2010: Schichtwechsel (Disstrack gegen Summer Cem)
  • 2010: Halt mich fest und Zu viel geweint auf Flersguterjunge von Fler
  • 2011: Nur der Mond ist mein Zeuge auf Silla Instinkt von Silla
  • 2014: Vergib mir (Juice Exclusive auf Juice-CD #163)
  • 2015: JORD4N (Freetrack)
  • 2015: Zur selben Zeit und Pablo Escobar auf Weil die Straße nicht vergisst von Fler
  • 2016: Bündel und Bewaffnet & Ready auf Vibe von Fler
  • 2017: Ü-berall connected auf Racaille von Mortel
  • 2018: Ice Cream auf Flizzy von Fler

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Tausend Dinge
  • 2015: Nino Brown
  • 2016: Sollte so sein (mit Fler & Mortel)
  • 2017: Predigt (mit Fler)
  • 2017: Makellos (mit Fler)
  • 2017: Slowmotion (mit Fler)
  • 2017: Paradies (mit Fler)
  • 2017: Hype (mit Fler)
  • 2018: Wie Mike
  • 2018: 99 DMs (mit Fler & Remoe)
  • 2018: Kleinkriminell

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Deutschland Österreich Schweiz
  2. Michael Rubach: Jalil spricht bei „Germania“ über Gangkriminalität, Rassismus & seine mögliche Sportkarriere. hiphop.de, 1. August 2018, abgerufen am 24. März 2019.
  3. 2008: Strassenpolitik
  4. 2010: Weisse Jungs bringen's nicht
  5. Ende der Rapkarriere
  6. Comeback 2011
  7. Umbenennung des Künstlernamens (Memento des Originals vom 14. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de
  8. EP Sinneswandel