James Dickey

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Dickeys Grab (li.) in Pawleys Island, South Carolina

James Lafayette Dickey (* 2. Februar 1923 in Atlanta; † 19. Januar 1997 in Columbia, South Carolina) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Lyriker.

Nach der Schule ging er 1942 zur US Air Force. Nach der Rückkehr aus dem Krieg studierte er an der Vanderbilt University.[1]

Dickey wurde in den USA zuerst als Lyriker bekannt. In den folgenden Jahren veröffentlichte er regelmäßig Gedichtbände, verdiente seinen Lebensunterhalt aber mit Nebenjobs, Stipendien und Preisgeldern. Einen großen auch kommerziellen Erfolg hatte er mit seinem Roman Flussfahrt (orig. Deliverance), der bald darauf mit Burt Reynolds und Jon Voight unter dem Titel Beim Sterben ist jeder der Erste verfilmt wurde. Er schildert hier die Kanufahrt von vier zivilisationsmüden Amerikanern, die sich zu einem Alptraum aus Bedrohung und Mord entwickelt. Dickey spielte in dem Film selbst eine kleine Nebenrolle. Der Film wurde ein überwältigender Erfolg bei der Kritik und der Kinokasse. Der Roman wird heute zu den literarischen Klassikern des 20. Jahrhunderts gezählt. Das Magazin Time nominierte den Roman zu den besten 100 englischsprachigen Romanen, die zwischen 1923 und 2005 veröffentlicht wurden.

Mit keinem seiner folgenden Werke, Lyrik und zwei weiteren Romanen, hat er an diesen Erfolg anschließen können. Flussfahrt gilt unter amerikanischen Literaturkritikern als einer der besten und einflussreichsten amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. James Dickey bei der Academy of American Poets (englisch)