Jan Kuhlbrodt

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Jan Kuhlbrodt (* 19. Februar 1966 in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Jan Kuhlbrodt studierte politische Ökonomie an der Universität Leipzig sowie Philosophie und Soziologie an der Universität Frankfurt am Main. Von 1997 bis 2001 absolvierte er außerdem ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er war als Lehrer in einem Projekt für jugendliche Strafgefangene und als Antiquar tätig. Jan Kuhlbrodt war von 2007 bis 2010 Geschäftsführer der Literaturzeitschrift Edit, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Leipzig.

Jan Kuhlbrodt ist Verfasser von erzählenden Werken, Essays, Gedichten und Theaterstücken. Sein Blog postkultur kann ebenfalls als Teil seine schriftstellerischen Gesamtwerks verstanden werden.[1] Er erhielt u. a. 2007 ein Stipendium des Autorenförderungsprogramms der Stiftung Niedersachsen.

Werke[Bearbeiten]

  • Lexikon der Statussymbole. Leipzig 2001.
  • Platon und die Spülmaschine. Leipzig 2002 (zusammen mit Ernst Kahl).
  • Verzeichnis. München 2006.
  • Wagnis Warteschleife. München 2007.
  • Schneckenparadies. Plöttner Verlag, Leipzig 2008.
  • Zentralantiquariat. Parasitenpresse, Köln 2010.
  • Vor der Schrift. Plöttner, Leipzig 2010.
  • Il manifesto. Parasitenpresse, Köln 2012.
  • Stötzers Lied. Gesang vom Leben danach. Verlagshaus J. Frank Frank, Berlin 2013.
  • Das Elster-Experiment. Sieben Tage Genesis. mikrotext, Berlin 2013.
  • Geschichte. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2013.
  • Kaiseralbum. Choräle und Kantaten. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2015.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • Literaturpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (2014)[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dirk Uwe Hansen: Der Kaiser kichert. Signaturen Magazin, abgerufen am 21. April 2015.
  2. Verleihung des Literaturpreises des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst an Jan Kuhlbrodt, abgerufen am 29. Oktober 2014.