Jennifer Beals

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jennifer Beals in Blackpool, 2008

Jennifer Beals (* 19. Dezember 1963 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beals ist die Tochter eines afro-amerikanischen Supermarktbesitzers und einer Lehrerin irisch-amerikanischer Abstammung; ihr Vater starb, als sie neun Jahre alt war.[1] Sie wuchs in Chicago auf und nahm bis zu ihrem Highschool-Abschluss Unterricht an der Goodman School of Drama an der DePaul University.

1983 erhielt Beals an der Yale University in Connecticut einen Studienplatz für Amerikanistik und Amerikanische Literatur; einer ihrer Kommilitonen war David Duchovny. Im selben Jahr erhielt sie als eine von über 4.000 Bewerberinnen die Hauptrolle der Alex Owens in dem Film Flashdance, für die sie 1984 den Image Award gewann und zudem für einen Golden Globe nominiert war. Damit gelangte sie zu internationalem Ruhm, was sie jedoch nicht davon abhielt, ihr Studium in Yale 1987 mit Auszeichnung zu beenden. In den Semesterferien und auch nach dem Studium spielte sie in vielen kleineren Produktionen wie zum Beispiel Wishful Thinking mit. Sie ist seit vielen Jahren eng mit dem Regisseur und Filmproduzenten Quentin Tarantino, mit dem sie 1995 in dem Film Four Rooms zu sehen war, befreundet.

Beals war von 1986 bis 1996 mit dem Regisseur und Autor Alexandre Rockwell verheiratet, die Ehe blieb kinderlos.[2] 1998 heiratete sie den kanadischen Filmtechniker Ken Dixon. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter (* 2005), Dixan zwei Kinder aus seiner ersten Ehe.

Ihr Comeback im deutschen Fernsehen hatte Beals in der von Mai bis August 2006 auf ProSieben ausgestrahlten ersten Staffel der US-Fernsehserie The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben, in der sie in der Hauptrolle der Bette Porter die afro-amerikanische Kuratorin eines Museums in Los Angeles verkörperte. 2005 war Beals für diese Rolle für den Satellite Award nominiert, 2007 in der Kategorie Beste Schauspielerin in einem TV Drama für einen NAACP Image Award. 2005 drehte sie den Horrorfilm Der Fluch – The Grudge 2, 2006 den Thriller Troubled Waters. Ebenfalls 2006 beendete sie die vierte Staffel von The L Word, die ab Januar 2007 auf dem US-Pay-TV-Sender Showtime ausgestrahlt wurde. Beals ist seit über dreißig Jahren mit der Oscar-Preisträgerin Marlee Matlin, deretwegen sie die Gebärdensprache erlernte, befreundet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jennifer Beals, 1983

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Golden Gate Award (GLAAD Media Awards)
  • 1998: Golden Satellite Award (Best Performance by an Actress in a Miniseries or a Motion Picture Made for Television für „The Twilight of the Golds“)
  • 1986: Nominierung für die Goldene Himbeere (Schlechteste Schauspielerin für „Die Braut“)
  • 1984: Image Award (Outstanding Lead Actress in a Motion Picture für „Flashdance“)
  • 1984: Nominierung für einen Golden Globe (Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Comedy/ Musical für „Flashdance“)
  • 1984: Jupiter (Beste Darstellerin)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jennifer Beals – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jennifer Beals Fanpaper auf jenniferbeals.de
  2. Eintrag bei filmreference.com