Juazeiro

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Município de Juazeiro
„Terra das Carrancas“
„Oásis do Sertão“
Juazeiro
Juazeiro (Brasilien)
Juazeiro
Juazeiro
Koordinaten 9° 25′ S, 40° 30′ WKoordinaten: 9° 25′ S, 40° 30′ W
Lage des Munizips im Bundesstaat Bahia
Lage des Munizips im Bundesstaat Bahia
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Wahlspruch
„Amor labore omnia vincit“
Liebe und Arbeit erreichen alles
Gründung 15. Juli 1878 (Stadtrechte)Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Bahia
Região intermediária Juazeiro (seit 2017)
Região imediata Juazeiro (seit 2017)
Metropolregion Polo Petrolina e Juazeiro
Gliederung 8 Distrikte
Höhe 368 m
Gewässer Rio São Francisco
Klima semiarid, BSh
Fläche 6.721,2 km²
Einwohner 197.965 (2010[1])
Dichte 29,5 Ew./km²
Schätzung 215.183 (1. Juli 2018)
Gemeindecode IBGE: 2918407
Zeitzone UTC−3
Website www.juazeiro.ba.gov.br (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Marcus Paulo Alcantara Bomfim (Paulo Bomfim) (2017–2020)
Partei PCdoB
Wirtschaft
BIP 3.131.076 Tsd. R$
14.341 R$ pro Kopf
(2015)
HDI 0,677 (2010)

Juazeiro, amtlich portugiesisch Município de Juazeiro, ist eine brasilianische Stadt im brasilianischen Bundesstaat Bahia in der Region Região Nordeste. Die Entfernung zur Hauptstadt Salvador beträgt 502 km.

Geographie und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hydrographisches Becken des Rio São Francisco

Die Stadt liegt auf der Südseite des Flusses Rio São Francisco gegenüber der etwa gleich großen Zwillingsstadt Petrolina im Bundesstaat Pernambuco.

Inner- und außerhalb Juazeiros gibt es eine Reihe von Flussinseln; 20 Kilometer flussaufwärts liegt der Sobradinho-Stausee.

Das Klima ist semiarid, nach Köppen und Geiger BSh, mit jährlichen Niederschlägen, bei starken Schwankungen, im Mittel um 400 mm, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 24,2 °C, mit Maxima bis 45 °C.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche Weiler wurde 1832 aus dem Gemeindegebiet von Sento Sé ausgegliedert und erhielt volle Stadtrechte am 15. Juli 1878.[3] Der Name leitet sich von der im nordöstlichen Sertão (Sertão Nordestino) häufig vorkommenden Baumart aus der Familie der Kreuzdorngewächse Ziziphus joazeiro ab.

Stadtverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exekutive: Stadtpräfekt (Bürgermeister) ist seit der Kommunalwahl in Brasilien 2016 für die Amtszeit 2017 bis 2020 Marcus Paulo Alcantara Bomfim, bekannt als Paulo Bomfim, des Partido Comunista do Brasil (PCdoB).[4] Die Legislative liegt bei einem Stadtrat (Câmara Municipal) aus gewählten Stadtverordneten.

Der Munizip ist seit 1988 in acht Distrikte gegliedert: Abóbora, Carnaíba do Sertão, Itamotinga, Juazeiro (Sitz), Junco, Juremal, Massaroca und Pinhões, benannt nach der jeweiligen Ansiedlung.

Distrikte
Abóbora Pinhões Maniçoba Itamotinga Massaroca Juremal Carnaíba Junco
Einwohner 2.254 2.274 15.572 20.995 2.267 1.751 3.386 7.256
Entfernung vom
Hauptort (km)
104 72 42 72 54 38 20 20

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: IBGE (Angaben für 2018 sind lediglich Schätzungen).

Kultur und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist der Ort für die aus Holz geschnitzten Galionsfiguren, die Carrancas genannt werden.

Wie die Schwesterstadt Petrolina hat Juazeiro die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen stark ausgebaut. Kultiviert werden u. a. Mango, Weintrauben, Wassermelonen, Pfirsiche, Kokospalmen und Bananen.

Bistum Juazeiro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Juazeiro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IBGE: Bahia: Juazeiro – Panorama. Abgerufen am 18. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. Klima Juazeiro: Wetter, Klimatabelle & Klimadiagramm für Juazeiro. In: climate-data.org. Abgerufen am 6. Oktober 2018.
  3. IBGE: Juazeiro – História. In: cidades.ibge.gov.br. Abgerufen am 18. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Paulo Bomfim 65 (Prefeito). In: com.br. Eleições 2016, abgerufen am 18. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).