Julya Rabinowich

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Julya Rabinowich stellt ihren Roman "Krötenliebe" auf der Leipziger Buchmesse 2016 vor.
Julya Rabinowich

Julya Rabinowich (* 1970 als Юля Борисовна Рабинович in Leningrad, Sowjetunion) ist eine österreichische Schriftstellerin, Dramatikerin, Malerin und Simultandolmetscherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rabinowich ist die Tochter der Künstlerin Nina Werzhbinskaja-Rabinowich und des Malers Boris Rabinowich (1938–1988), dessen Werk sie 2013 im Jüdischen Museum Wien ausstellte.[1] Sie kam im Jahr 1977 aus der Sowjetunion nach Wien.

Sie studierte von 1993 bis 1996 an der Universität Wien Dolmetsch und begann 1998 ein Studium an der Universität für Angewandte Kunst Wien mit Schwerpunkt Malerei und Philosophie, das sie 2006 mit dem Diplom abschloss.

1995 kommt Rabinowichs Tochter zur Welt.[2]

Rabinowich arbeitet seit 2006 im Rahmen von Psychotherapiebehandlungen als Dolmetscherin für das Integrationshaus Wien und den Diakonie-Flüchtlingsdienst mit Flüchtlingen.

2011 war Rabinowich mit einem Auszug aus ihrem Roman Die Erdfresserin nominiert für den Bachmannpreis.

Im Jahr 2013 kuratierte Rabinowich eine Kunstausstellung für das Jüdische Museum in Wien, in der die Werke ihres Vaters Boris Rabinowich vorgestellt wurden.[3] Rabinowich lebt und arbeitet als Autorin, Dramatikerin und Malerin in Wien.[4]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater und Uraufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Julya Rabinowich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Pisa: Julya Rabinowich: Erde essen, um nicht ins Gras zu beißen, in: Tageszeitung Kurier, Wien, 5. August 2012, S. 23
  2. Julya Rabinowich. In: WIENER WORTSTAETTEN. 6. Januar 2014 (wortstaetten.at [abgerufen am 31. Januar 2018]).
  3. Werke ihres Vaters Boris Rabinovich - Volksgruppen. Abgerufen am 31. Januar 2018.
  4. Julya Rabinowich. Abgerufen am 31. Januar 2018.
  5. Friedrich-Gerstäcker-Preis: Julya Rabinowich für "Dazwischen: Ich" ausgezeichnet. Artikel vom 17. April 2018, abgerufen am 18. April 2018.