JungdemokratInnen/Junge Linke

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Gründungskongress der Jungen Linken, 1990

Die JungdemokratInnen/Junge Linke (JD/JL) sind ein politischer Jugendverband in Deutschland. Der Verband geht auf die 1919 gegründeten Jungdemokraten und die Marxistischen Jugendvereinigung Junge Linke zurück, die sich 1992 zusammenschlossen. Stand 2021 ist der Bundesverband namens JungdemokratInnen-Junge Linke – radikaldemokratischer und parteiunabhängiger Jugendverband e. V. seit Jahren inaktiv,[1] wohingegen der Landesverband Berlin noch aktiv ist.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jungdemokraten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jungdemokraten wurden im April 1919 als Jugendverband der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei gegründet. 1930 wirkte eine Vielzahl von Jungdemokraten an der Gründung der ebenfalls links der Mitte stehenden Radikaldemokratischen Partei mit.[3]

Plakate der Jungdemokraten zum Hungerstreik gegen die Notstandsgesetze vor dem Bremer Dom im Mai 1968

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten sich die Jungdemokraten in der Bundesrepublik Deutschland als der Freien Demokratischen Partei (FDP) nahestehender Jugendverband neu. Bis 1968 waren diese vorwiegend konservativ-liberal positioniert.[4][5]

Unter Einfluss der Studentenbewegung kamen viele neue Personen mit unterschiedlichen politischen Vorstellungen zu den Jungdemokraten, die sozial-liberale, antiautoritäre, radikaldemokratische, Kapitalismus-kritische sowie marxistisch inspirierte Positionen vertraten. Die Diskussionen nahmen einen gewissen Abschluss durch Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms, den Leverkusener Beschlüssen[6], im Jahr 1971.[4][5] Die Jungdemokraten waren daraufhin maßgeblich an der Formulierung sozial-liberaler Programmatik der FDP beteiligt.

Ab dem Parteitag der FDP 1977 entfremdeten sich Jungdemokraten und FDP zusehend. Während die FDP eine programmatische Neuausrichtung weg vom Sozialliberalismus hin zu einem eher marktorientierten Ordoliberalismus vornahm,[7] äußerten sich die Jungdemokraten dezidiert Kapitalismus-kritisch.[8] Ab Ende 1979 war ein weiterer wichtiger Streitpunkt die Unterstützung des NATO-Doppelbeschlusses mit Stationierung der Pershing II-Raketen durch der Regierung Schmidt.

Gleichzeitig gab es mehr und mehr junge Mitglieder der FDP, die mit der Ausrichtung der Jungdemokraten nicht einverstanden waren und einen der Partei näherstehenden Jugendverband wünschten. Nach ersten von den Jungdemokraten unabhängigen Ortsgruppen ab Mitte der 1970er Jahre gründete sich im Jahr 1980 der Bundesverband der Jungen Liberalen.

Nach der Bonner Wende 1982 trennten sich die Jungdemokraten von der FDP, worauf die Jungen Liberalen von der FDP als Jugendverband anerkannt wurden.

Die Jungdemokraten arbeiteten in den folgenden Jahren relativ eng mit den Grünen zusammen.

Die Marxistische Jugendvereinigung Junge Linke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marxistische Jugendvereinigung Junge Linke entstand Ende 1989 in der Deutschen Demokratischen Republik und wurde im Februar 1990 formal gegründet. Bei den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 trat sie gemeinsam mit anderen Jugendverbänden in Form der Alternativen Jugendliste an, die jedoch ein Mandat knapp verfehlte.

Die JungdemokratInnen/Junge Linke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1992 fusionierten die Jungdemokraten und die Marxistischen Jugendvereinigung Junge Linke zu den JungdemokratInnen/Junge Linke (JD/JL). Im Zuge dessen wurde für eine Übergangszeit eine Ost-West-Parität in allen Gremien des Bundesverbandes festgeschrieben.

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre beschlossen die JungdemokratInnen/Junge Linke eine Äquidistanz zu Bündnis 90/Die Grünen sowie zur PDS. Die Kritik an der rot-grünen Regierungspolitik, insbesondere an der Zustimmung von Bündnis 90/Die Grünen zum Kosovo-Krieg, führte dazu, dass die Zahl der Doppelmitgliedschaften bei den JD/JL und Bündnis 90/Die Grünen sich aufgrund zahlreicher Austritte aus den Grünen verringerte.[9]

Die in den 1990er Jahren prägende Debatte zwischen dem radikaldemokratischen sowie dem antinationalen Flügel endete 1999 damit, dass Letztgenannte den Bundesverband verließen und sich zu junge linke gegen Kapital und Nation zusammenschließen, welche sich 2013 zu Gruppen gegen Kapital und Nation umbenannte.

Bundesvorsitzender in den Jahren 2004, 2005 war Kolja Möller, der Ehemann von Katja Kipping.[10]

Nachdem es über Jahre zu einem Rückgang an Mitgliedern und Aktivitäten gekommen war und der Bundesverband inaktiv schien, berichteten 2018 die Liberalen Demokraten von der Auflösung des Verbandes.[11] Stand 2021 besteht der Bundesverband JungdemokratInnen-Junge Linke – radikaldemokratischer und parteiunabhängiger Jugendverband e. V. jedoch – wenn er auch inaktiv – weiter fort, und der Landesverband Berlin ist aktiv. Er ist Mitglied im Landesjugendring Berlin.

Zwischen 1990 und 1994 gehörten mehrere Mitglieder des MJV Junge Linke als Teil der Fraktion Linke Liste/PDS dem Sächsischen Landtag an. Später waren einige ehemalige Mitglieder von JD/JL über die PDS bzw. Die Linke in verschiedenen Landtagen vertreten, darunter z. B. Benjamin-Immanuel Hoff, Steffen Zillich (beide Berlin) oder Heike Werner (Sachsen).

Inhaltliches Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstdarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband der JungdemokraInnen/Junge Linke auf Bundesebene bezeichnete sich selbst als „parteiunabhängigen politischen Jugendverband mit radikaldemokratischem und emanzipatorischem Selbstverständnis“.[12] Er sah keine Möglichkeit, „allein über Parlamente und Parteien tief greifende demokratische Veränderungen zu bewirken“, und gab an daher schwerpunktmäßig außerparlamentarisch zu arbeiten, eine punktuelle Zusammenarbeit mit Parteien aber genauso wenig ab wie Doppelmitgliedschaften abzulehnen.[13]

Er bekannte sich zu einem „radikaldemokratischen Sozialismus“, strebte eine „radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche“ an und kritisiere den „undemokratischen Charakter dieser Gesellschaft“, der sich in der Existenz autoritärer Strukturen (als Beispiele nennen sie die heutige Organisation von Schule und Polizei) sowie der mangelnden demokratischen Kontrolle der Wirtschaft zeige.[12]

Der noch aktive Landesverband Berlin äußert sich ähnlich.[14]

Einschätzung der Verfassungsschutzbehörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg von 2002 wurde die JD/JL unter der Kategorie Linksextremismus geführt und im Zusammenhang mit einem Aufruf gegen einen Aufzug der NPD und der Störung eines Bundeswehr-Konzertes erwähnt.[15] Der Verfassungsschutz von Thüringen stufte 1999 den Landesverband Thüringen als eine „linksextremistische Gruppierung mit marxistischer Ausrichtung“ ein.[16] Der Verfassungsschutz von Hessen widmete 1999 den Jungdemokraten einen eigenen Abschnitt, in dem der Bundesverband als „ideologisch nicht homogen“ bezeichnet wird; jedoch sei allen Strömungen „eine sozialrevolutionär begründete Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ gemeinsam.[17] Ebenfalls 1999 wurden die JD/JL im Bundesverfassungsschutzbericht genannt: Die Erwähnungen waren teilweise in den Medien und der Politik umstritten, da sie sich auf zweifelhafte Begründungen beriefen (wie 1999 die bloße Störung eines Bundeswehrgelöbnisses).[18] Eine Einstufung als „linksextremistische Struktur“ durch den baden-württembergischen Verfassungsschutz im Jahre 2008 wurde zurückgenommen und eine Änderung des Verfassungsschutzberichtes erreicht.[19]

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die JD/JL führten das „Linke Sommercamp“ durch. 2016 wurde dieses Camp jedoch ausschließlich von der JD/JL Berlin organisiert.[20] Ebenso wurde das Reiseprogramm „radikal reisen“, das Bildungsfahrten ins Ausland anbot, von den JD/JL bis 2005 veranstaltet.[21]

Der Verband unterhielt thematisch arbeitende Bundesarbeitszusammenhänge zu den Themen Demokratie und Grundrechte, Bildungspolitik, Migration, Geschlechterverhältnisse[22] sowie Ökologie.[23]

JD/JL gab bis 2012[24] die Zeitung tendenz heraus.[25][26]

Der frühere eigene Hochschulverband Radikaldemokratische Studentengruppen (RSG) ist aufgelöst worden. JD/JL-nahe Hochschulgruppen waren Teil des Bündnisses linker und radikaldemokratischer Hochschulgruppen (LiRa), welches jedoch seine Aktivität eingestellt hat.

Der Verband war offizieller Mitunterstützer der überwachungskritischen Datenschutzdemonstration Freiheit statt Angst.[27]

Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die JD/JL waren Mitglied des Europäischen Jugendverbandsnetzwerks ENDYL[28]. Zudem pflegten sie Kontakte zur österreichischen Aktion Kritischer Schülerinnen und Schüler,[29] dem russischen Youth Human Rights Movement, dem israelischen Young Meretz, der palästinensischen Independent Youth Union, dem Südafrikanischen Studierendenverband SASCO und den amerikanischen Young Democratic Socialists.[30]

In Deutschland bestanden enge Kontakte zum JD/JL-nahen Schülerbündnis Linke SchülerInnen Aktion (LiSA). Zudem waren JD/JL im Rat von Attac vertreten.[31] Der Landesverband Nordrhein-Westfalen arbeitete mit dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten zusammen.[32] Weiterhin wurde mit dem AK Vorratsdatenspeicherung, dem Chaos Computer Club, dem Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit und der Humanistischen Union kooperiert.

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Symbol der JD/JL ist eine kleine, mit Fahne und Mistgabel ausgestattete Gruppe protestierender Menschen, die sogenannte „Horde“. Dieses Emblem wurde 1978 vom liberalen finnischen Jugendverband übernommen und kam in den Folgejahren immer stärker in Gebrauch. Während die ursprüngliche Version der „Horde“ an eine Versammlung typischer Feindbilder der politischen Rechten erinnert, verwendete der Landesverband Nordrhein-Westfalen eine abgeänderte Zeichnung, in der die „Horde“ nachträglich geschlechterquotiert wurde.[33]

Konflikte und Fall in die Inaktivität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde der Kontakt zu den Grünen zunehmend problematischer und brach mit der Gründung der Grünen Jugend 1994 nahezu völlig ab. Nach dem Beschluss der Grünen 1999, den Kosovo-Einsatz zu unterstützen, kam es zu einem heftigen Konflikt zwischen JD/JL und den Grünen. Die JD/JL warfen den Grünen vor, antimilitaristische und pazifistische Positionen aufgegeben zu haben. Teile der JD/JL begreifen sich auch als Teil der radikalen Linken. So blieb auch JD/JL nicht von internen Konflikten verschont.

Ein „marxistischer und antinationaler Flügel“, der im Wesentlichen aus dem kant- und hegelmarxistischen Landesverband Niedersachsen, dem antinational ausgerichteten damaligen Landesverband Bremen, dem antideutsch orientierten damaligen Landesverband Hamburg und dem Landesverband Thüringen sowie Minderheitsgruppierungen u. a. in den Landesverbänden NRW, Hessen und Berlin bestand, stellte 1999 die Mitarbeit im Bundesverband der JD/JL ein.[34] Dieser linke Flügel hatte in den Jahren zuvor die politische Mehrheit im Bundesverband gestellt und Arbeitskreise wie den für umfassende Legalisierung aller Drogen eintretenden Bundesarbeitskreis Drogenpolitik sowie die diskurstheoretisch-dekonstruktivistisch arbeitenden Bundesarbeitskreise zu Biopolitik und Geschlechterverhältnis bestimmt. Anderen Teilen der Organisation warfen der linke Flügel vor, „unser Ziel einer befreiten Gesellschaft nicht zu teilen (…) oder zumindest (zu) verwechseln mit einer ideellen Gesamtbürgerinitiative“,[34] also Illusionen in die Reformierbarkeit der kapitalistischen Verhältnisse zu schüren. Ihre faktische Abspaltung vom Bundesverband nach der Bundesdelegiertenkonferenz 1999 begründete diese Strömung mit einer „Geschichte der Verleumdung, der Veruntreuung, der Obstruktion, des Diebstahls und der Rechtsbeugung, zielend auf die völlige Ausschaltung des linken Verbandsflügels“[34] durch die neue Mehrheit im Bundesverband, was jede Zusammenarbeit verunmögliche. In der Folge entstanden aus abgespaltenen Landesverbänden verschiedene unabhängige Nachfolgegruppen, vor allem die Organisation junge linke gegen Kapital und Nation rund um den Landesverband Niedersachsen. Eine weitere libertär-antiautoritäre Fraktion in Berlin stellte 2003 ihre Arbeit bei JD/JL ein und schloss sich der Naturfreundejugend Berlin an.

Die Diskussion über ein Linksbündnis von PDS und der 2004 gegründeten Wahlalternative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Bundestagswahl 2005 wurde von einem Teil der Mitglieder begrüßt. Diese forderten auf der Bundesdelegiertenkonferenz die stärkere Zusammenarbeit sowie Bündnisse mit anderen linken Jugendgruppierungen von PDS und WASG. Andere Teile der JD/JL sahen allerdings in der Parteiunabhängigkeit der Organisation einen unverzichtbaren Bezugspunkt und betonen daher, parteipolitisch nicht gebunden zu sein. Nach dieser Kontroverse trat der dem Linksparteiprozess positiv gegenüberstehende Flügel der Linkspartei.PDS bei und stellte seine Aktivität bei JD/JL größtenteils ein.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Albrecht: Militärpolitik und Demokratiekonzeption von Jungdemokraten und Jungsozialisten. In: Jungsozialisten und Jungdemokraten zur Friedens- und Sicherheitspolitik. Frankfurt a. M. 1977, S. 212–241.
  • Dietmar W. Alt: Informationen zur Geschichte der Jungdemokraten. In: DJD-Aktuell, 5/78.
  • Roland Appel: 60 Jahre Jungdemokraten. Ziele und Grenzen liberaler Jugendarbeit – 35 Jahre Deutsche Jungdemokraten. In: Arbeitsmaterialien zum Seminar der Theodor-Heuss-Akademie am 22.–24. Oktober 1982.
  • Roland Appel, Michael Kleff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen – Freiheit erkämpfen. 100 Jahre Jungdemokrat*innen. Academia Verlag, Baden-Baden 2019.
  • Helmut Bilstein, Hartmut Hohlbein, Hans-Ulrich Klose: Jungsozialisten – Junge Union – Jungdemokraten. Die Nachwuchsorganisationen der Parteien in der Bundesrepublik. 2. verb. Auflage. Opladen 1972.
  • Gernot Gutsch, Volkmar Kallenbach, Berthold Meyer: Radikal für Freiheit, Demokratie und Frieden. In: Jungsozialisten und Jungdemokraten zur Friedens- und Sicherheitspolitik. Frankfurt a. M. 1977, S. 105–130.
  • Michael Hirschfeld, Elisabeth Korte (Hrsg.): Antiimperialistische Solidarität. Deutsche Jungdemokraten und ihr Verhältnis zu kommunistischen Organisationen in der Bundesrepublik und der DDR. Berlin 1981.
  • Hartmut Hohlbein: Die Deutschen Jungdemokraten. Verband zwischen FDP und APO. In: Jungsozialisten – Junge Union – Jungdemokraten. Opladen 1971, S. 55–66.
  • Roland Kaufhold: Keine Heimat. Nirgends. Von Shanghai über Prag und Israel nach Köln – Peter Finkelgruen wird 70. 2011 (Mit einem langen Exkurs über den Linksliberalismus und die Jungdemokraten).
  • Roland Kaufhold: Radikaldemokraten und Liberale unter einem Dach. Vor 40 Jahren wurde in Köln das Liberale Zentrum (LZ) gegründet, haGalil.com, 6. September 2018.
  • Michael Kleff: 30 Jahre Jungdemokraten – ein historischer Rückblick. In: liberal, 19 (IV/1977), S. 295–299.
  • Michael Kleff: Die Geschichte der Deutschen Jungdemokraten von 1945 bis 1975. Die Entwicklung eines politischen Jugendverbandes. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Köln 1976.
  • Wolfgang R. Krabbe: Parteijugend in Deutschland. Junge Union, Jungsozialisten und Jungdemokraten 1945–1980. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 3-531-13842-1.
  • Jürgen Kunze: Die Jungdemokraten zwischen Liberalismus und Sozialismus. In: Jürgen Dittberner, Rolf Ebbighausen: Parteiensystem in der Legitimationskrise. Studien und Materialien zur Soziologie der Parteien in der BRD. Opladen 1973, S. 307–326.
  • Friedrich Neunhöffer: Jungdemokraten, FDP und Arbeiterbewegung. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, 18, 1973, S. 498–506.
  • Hans-Otto Rommel: Die Deutschen Jungdemokraten nach 1945. In: liberal, 22 (IV/1980), S. 563–573.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterlagen der Jungdemokraten werden im Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach (NRW) aufbewahrt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Florian Rödl: Aufstieg und Fall der Jungdemokrat(Inn)en / Junge Linke um die Jahrtausendwende. In: Roland Appel, Michael Kleff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen, Freiheit verteidigen – 100 Jahre Jungdemokrat*innen. 2019, S. 367–376.
  2. JDJL Berlin. Abgerufen am 21. September 2021.
  3. Roland Appel: Vom Wandervogel zur Radikaldemokratischen Partei – Jungdemokraten 1930-1933. In: Roland Appel, Michael Keff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen, Freiheit erkämpfen – 100 Jahre Jungdemokrat*innen. 2019, S. 497–530.
  4. a b Jürgen Kunze: Die Jungdemokraten zwischen Liberalismus und Sozialismus. In: Parteiensystem in der Legitimationskrise – Studien und Materialien zur Soziologie der Parteien in der Bundesrepublik Deutschland. Jürgen Dittberner, Rolf Ebbighausen, 1973, abgerufen am 19. September 2021.
  5. a b Jürgen Kunze: Jungdemokraten plusminus 68 – über ein Dezennium des Umbruchs. In: Roland Appel, Michael Kleff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen, Freiheit erkämpfen – 100 Jahre Jungdemokrat*innen. 2019, S. 109–136.
  6. Deutsche Jungdemokraten: Leverkusener Beschlüsse. 1971, abgerufen am 14. September 2021 (Auch in Roland Appel, Michael Kleff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen – Freiheit erkämpfen, 100 Jahre Jungdemokrat*innen, S. 655-677).
  7. Jan Alberding: Von den „Freiburger Thesen“ zum „Lambsdorff-Papier“ Die Transformation der FDP in der sozial-liberalen Koalition. 2018, abgerufen am 15. September 2021 (Dissertation an der Universität Marburg).
  8. Jungdemokraten: 10 Thesen zur Bewältigung eines Problems. In: Beschlüsse 1980. 1980, abgerufen am 16. September 2021.
  9. Roland Appel, Michael Kleff (Hrsg.): Grundrechte verwirklichen – Freiheit erkämpfen. 100 Jahre Jungdemokrat*innen. Academia Verlag, Baden-Baden 2019.
  10. Christian Schröder Felix Langhammer: Kolja Möller - Prager Frühling. 18. April 2008, abgerufen am 13. Dezember 2020.
  11. Bundesvorstand LD zur Auflösung des Bundesverbandes der Jungdemokraten/JungeLinke (JD/JL). Liberale Demokraten, abgerufen am 11. August 2018.
  12. a b Radikaldemokratisch und Emanzipatorisch. (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive) jdjl.org; Selbstdarstellungstext.
  13. Parteiunabhängig und Außerparlamentarisch. (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive) jdjl.org; Selbstdarstellungstext.
  14. JDJL Berlin. Über uns. JD, abgerufen am 21. September 2021.
  15. Verfassungsschutzbericht des Landes Brandenburg von 2002. (PDF; 2 MB) S. 162, S. 172.
  16. Verfassungsschutzbericht des Landes Thüringen von 1999. (Memento vom 28. Juli 2011 im Internet Archive)(PDF) S. 113.
  17. Verfassungsschutzbericht des Landes Hessen 1999 (Memento vom 18. August 2013 im Internet Archive) (S. 128–130) (PDF; 5,9 MB).
  18. „Nackte wieder ungefährlich“, TAZ vom 30. März 2001.
  19. stuttgarter-zeitung.de (Memento vom 1. August 2009 im Internet Archive).
  20. http://jungdemokraten.de/wp-content/uploads/2016/07/Flyer_SoCa_2016.pdf.
  21. http://www.radikaldemokraten.de/archiv/tendenz/tendenz2005-1.
  22. jdjl.org (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive)
  23. jdjl.org (Memento vom 2. März 2011 im Internet Archive)
  24. tendenz | Linksnet. Abgerufen am 14. Juli 2017.
  25. jdjl.org (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive)
  26. http://www.radikaldemokraten.de/archiv/tendenz.
  27. Demonstration Freiheit statt Angst, Unterstützerliste.
  28. https://de-de.facebook.com/Endyl-European-Network-of-Democratic-Young-Left-143775598983791/ Post vom 22. März 2016.
  29. Beschluss des Bundeshauptausschusses 25. bis 27. April 2008.
  30. jdjl.org (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive)
  31. Ratsmitglieder (Memento vom 8. Dezember 2012 im Internet Archive) Attac; abgerufen am 17. Dezember 2009.
  32. Arbeitsprogramm der JD/JL NRW 2008.
  33. Vergleichbar die Logos in den Internetauftritten des Bundesverbandes (Memento vom 7. Februar 2009 im Internet Archive) bzw. des Landesverbandes NRW.
  34. a b c Zur Sozialdemokratisierung des Bundesverbandes JungdemokratInnen-Junge Linke. Junge Linke, 1999, abgerufen am 20. September 2021.