Matthias W. Birkwald

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Matthias W. Birkwald (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Matthias W. Birkwald (* 28. September 1961 in Münster) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Seit Oktober 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias W. Birkwald legte 1981 sein Abitur am Städtischen Gymnasium in Erftstadt-Lechenich ab und absolvierte ein Studium der Politologie, Soziologie, Philosophie und der politischen Ökonomie in Köln, Bonn und Bremen. Dabei erreichte er 1990 einen Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftler. Besonders nach seinem Studium engagierte sich Birkwald in der Landes- und Bundespolitik, war Mitglied der JungdemokratInnen/Junge Linke NRW, der PDS und der WASG. Er kandidierte mehrfach für einen Sitz im Landtag von NRW sowie im Bundestag. Von 2003 bis 2005 war Matthias W. Birkwald Referent der Berliner Sozial- und Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner für die Bereiche Soziales und Migration. Von 2005 bis 2009 war er als Leiter des Abgeordnetenbüros von Lothar Bisky im Deutschen Bundestag tätig.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1980 bis 1996 war Birkwald Mitglied der links von den Jusos stehenden Jungdemokraten, die bis zur Wende 1982 ein der FDP nahestehender Jugendverband waren. 1986 trat er in die IG Metall ein. Von 1988 bis 1990 war Matthias W. Birkwald Mitglied der Erneuerungsströmung der Deutschen Kommunistischen Partei in Köln und im Bezirk Rheinland. 1990–1994 fungierte er als hauptamtlicher Jugendbildungsreferent und ehrenamtlicher Landesgeschäftsführer der JungdemokratInnen/Junge Linke NRW.

Seit Ende 1993 war er Mitglied der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), seit 2005 Mitglied der WASG und seit der Parteineubildung aus diesen beiden ist er nun Mitglied der Partei Die Linke. Bei der PDS hatte er mehrere Delegiertenmandate inne und war 1994 Wahlkampfleiter des nordrhein-westfälischen Landesverbandes. Von 1994 bis 2002 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der PDS-Bundestagsfraktion.

Birkwald war erstmals Direktkandidat bei der Bundestagswahl 1994 im Kölner Südwesten. 2000 trat er für die PDS als Direktkandidat zur NRW-Landtagswahl in Köln sowie auf der Landesliste an. Bei den Bundestagswahlen 2002, 2005, 2009 und 2013 sowie bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005 war er erneut Direktkandidat der PDS, der Linkspartei bzw. der Linken im Bundestagswahlkreis Köln II und dem Landtagswahlkreis Köln I.

Am Fusionsparteitag der Partei Die Linke im Juni 2007 nahm Matthias W. Birkwald als Delegierter der Bundesarbeitsgemeinschaft Bürgerrechte und Demokratie teil. Innerhalb der Linken hat sich Birkwald der Sozialistischen Linken angeschlossen. Er arbeitete in der Arbeitsgemeinschaft „Für eine moderne repressionsfreie, bedarfsdeckende soziale Mindestsicherung“ mit und engagiert sich für eine „solidarische Mindestrente“, deren zentrale Grundlagen er entwickelte.

Seit 2019 ist Matthias W. Birkwald Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 zog Matthias W. Birkwald auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag ein. Er ist ordentliches Mitglied und Obmann der Linken im Ausschuss für Arbeit und Soziales und rentenpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Auch 2013 und 2017 wurde er wiedergewählt. Seit November 2014 war er parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Matthias W. Birkwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien