Köder

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Köder (Begriffsklärung) aufgeführt.

Ein Köder dient dazu, ein Tier anzulocken. Im übertragenen Sinn kann man auch Menschen ködern, indem man ihnen ein verlockendes Angebot macht, um sie zu etwas zu bringen, was einem selbst dann zum Vorteil gereicht.

In der Regel ist der Köder etwas Essbares (Naturköder) oder täuscht es zumindest vor (Kunstköder). Am häufigsten wird der Begriff im Zusammenhang mit dem Angeln verwendet, wo der Köder den Fisch an den Haken locken soll. Tierfallen können auch beködert werden.

Der englische Begriff Bait ist in der Karpfenangelei auch im Deutschen gebräuchlich.

Ein Impfköder ist ein Stück Futter mit Impfstoff für eine Schluckimpfung. Impfköder werden zum Beispiel zur Bekämpfung der Tollwut eingesetzt.

Ein Giftköder ist ein mutmaßlich ausgelegter Köder. Abhängig vom Gift und von der Giftmenge erkennt man eine Vergiftung sofort oder wenige Stunden nach Giftaufnahme. Allerdings gibt es auch einige wenige Gifte (Bsp. Rattengift, Thallium), bei denen zwischen Aufnahmezeitpunkt und Auftreten der ersten Symptome einige Tage liegen können. Symptome, die bei einer Vergiftung auftreten können, sind starkes Speicheln, Zittern, Apathie oder starke Aufregung, Schwäche, Kreislaufprobleme (Kollaps mit Bewusstlosigkeit), Erbrechen, Würgen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Blut im Erbrochenen, im Kot oder im Urin (bei Rattengift); außerdem können Atembeschwerden bis hin zur Atemnot auftreten oder Veränderung der Pupillen und der Mundschleimhaut.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Köder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Köder – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Checkliste nach dem Giftköder-Fund