Keldenich (Kall)

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Keldenich
Gemeinde Kall
Koordinaten: 50° 32′ 11″ N, 6° 35′ 10″ O
Höhe: ca. 480–520 m ü. NHN
Einwohner: 843 (31. Dez. 2016)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53925
Vorwahl: 02441

Keldenich ist ein östlicher Ortsteil der Gemeinde Kall im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen. Keldenich verfügt über einen Kindergarten und die katholische Kirche St. Dionysius. Des Weiteren gibt es einen Frisörsalon und die Gaststätte „Dahmen“. Mit etwa 840 Einwohnern ist Keldenich der drittgrößte Ortsteil der Gemeinde Kall.

Der amtierende Ortsvorsteher ist Kurt Marco Bormann (SPD).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Keldenich wurden keltische Lanzenspitzen, Werkzeuge und Münzen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. gefunden.

Am 1. Juli 1969 wurde Keldenich nach Kall eingemeindet.[2]

1980 legten Ewald Koch, Theo Koch, Friedhelm Larres und Erich Poll eine Chronik des Ortes Keldenich vor.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am östlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 206. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Nettersheim an der Bundesautobahn 1.

Kultur und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum Primbsch[4] ist ein privates Kunstmuseum, das Werke des Malers E. O. Primbsch zu verschiedenen Themen wie Landschaften und Blumen sowie gesellschaftskritische Bilder zeigt.

Durch den Ort führt der Radfernweg Eifel-Höhen-Route, die als Rundkurs um und durch den Nationalpark Eifel verläuft. Der Ort wird auch vom Römerkanal-Wanderweg tangiert.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeinde Kall: Einwohner nach Ortsteilen, abgerufen am 2. Februar 2017
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.
  3. Ewald Koch, Theo Koch, Friedhelm Larres und Erich Poll: Keldenich – Geschichte unseres Heimatdorfes. (PDF; 19,3 MB) 1. Juli 1980, abgerufen am 28. Juli 2019.
  4. Museum Primbsch. Abgerufen am 11. November 2017.