Klaus Liesen

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Klaus Liesen (* 15. April 1931 in Köln) ist ein deutscher Manager. Der promovierte Volljurist ist Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Ruhrgas AG und der Volkswagen AG. Vom Manager-Magazin[1] wurde er 2002 als eine der zehn mächtigsten „Grauen Eminenzen“ innerhalb der 50 Mächtigsten der Deutschland AG eingestuft.

2003 gab Liesen nach sieben Amtsjahren tournusgemäß den Vorsitz des Aufsichtsrates der Allianz AG, dem Liesen seit 1983 angehört hatte[2], an Schulte-Noelle weiter. Den seit 1987 ausgeübten Aufsichtsratsvorsitz des Volkswagen Konzerns hatte Liesen mit dessen Wechsel vom Vorstandsvorsitz in den Aufsichtsrat 2002 an Ferdinand Piëch abgetreten. Ins Licht der breiteren Öffentlichkeit geriet Liesen mit der sogenannten Lopez-Affäre: maßgeblich dank Liesens geschickter Vermittlung konnte die Kontroverse zwischen General Motors und Volkswagen friedlich beigelegt werden. 2006 zog Liesen sich auch aus dem Aufsichtsrat der TUI AG zurück, in dessen Präsidium er die Wandlung des Mischkonzerns Preussag zum weltweit größten Touristikkonzern begleitet hatte.

Liesen ist und war aktiv in verschiedenen Stiftungsräten und Kuratorien, u.a. der Stiftung Wissenschaft und Politik[3], der Alfred und Cläre Pott-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Fritz Thyssen Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und weiteren Gremien. Seit 1952 ist er Mitglied des Corps Brunsviga Göttingen.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Der Moderator“ MM
  2. Pressemitteilung der Allianz Gruppe vom 29. April 2003
  3. Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit SWP-Satzung
  4. Kösener Corpslisten 1996, 23, 1036
  5. Niedersachsen: Die Landesmedaille
  6. Norwegisch-Deutsche Willy-Brandt-Stiftung: Preisträger 2001