Klaus Schweinsberg

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Klaus Schweinsberg (* 9. Juli 1970 in Lindau) ist ein deutscher Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Schweinsberg hat Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Fribourg (Schweiz), Siena (Italien) und St. Andrews (Großbritannien) studiert. Er war anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft der Universität Fribourg und studierte parallel Kommunikationswissenschaften am dortigen Seminar für Journalismus. 1998 wurde er mit der Arbeit Demokratiereform – Alle wichtigen Ideen zur Reform der deutschen Verfassung im Überblick promoviert.

Er war ab 1999 zunächst Assistent des im Januar 2009 ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden der Gruner und Jahr AG & Co KG, Bernd Kundrun, später auch in anderen Führungsfunktionen des Verlagshause Gruner + Jahr eingebunden. Bis 2001 war Schweinsberg für die Financial Times Deutschland (FTD) tätig und gehörte zum Gründungsteam der FTD. Bekannt wurde er als Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Capital und Herausgeber des Unternehmermagazins impulse in Köln. Nach der Eingliederung der Magazine sowie anderer Titeln der GJ-Wirtschaftspresse im März 2009 in eine zentrale Wirtschaftsredaktion im Haus der Financial Times Deutschland in Hamburg verließ Schweinsberg das Unternehmen.

Klaus Schweinsberg ist Honorarprofessor für Wirtschaftspolitik und Strategie an der Rheinischen Fachhochschule Köln. Als Reserveoffizier ist er Dozent für Sicherheitspolitik und Strategie in der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Er lehrte an der Leuphana Universität Lüneburg. 2009 gründete er das Centrum für Strategie und Höhere Führung mit Sitz in Bodman-Ludwigshafen. Er ist seit 2010 Mitglied der deutschen Governance Kommission für Familienunternehmen.

Er ist Mitglied diverser Aufsichts- und Beiräte, so unter anderem des Verwaltungsrates des Bankhauses HSBC Trinkaus. Anfang 2009 wurde er vom World Economic Forum (WEF) in den Kreis der Young Global Leader aufgenommen. Schweinsberg ist Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice (CAPP) und des Malteserordens.

Schweinsberg ist verheiratet und hat vier Kinder.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Schweinsberg: Anständig führen: Acht Erfolgstugenden in Zeiten der Ungewissheit. Mit Streiflichtern aus der Praxis: von A wie Achleitner bis Z wie Zetsche. Herder, Freiburg im Breisgau 2014, ISBN 978-3-451-33291-3, S. 141.
  • Walter Adolf Jöhr: Ökonomie im Lichte der politischen Ethik. Ausgewählte Schriften. Hrsg.: Hans Christoph Binswanger. Mohr Siebeck, Tübingen 2000, ISBN 978-3-16-147324-1, S. 429.
  • Klaus Schweinsberg: Demokratiereform. Alle wichtigen Ideen zur Reform der deutschen Verfassung im Überblick. Shaker, Aachen 2003, ISBN 978-3-8322-1964-2, S. 377.
  • Klaus Schweinsberg: Sind wir noch zu retten? Warum Staat, Markt und Gesellschaft auf einen Systemkollaps zusteuern. Hrsg.: Hans Christoph Binswanger. FinanzBuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89879-597-5, S. 235.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]