Kleinenberg (Lichtenau)

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Kleinenberg (Lichtenau)
Stadt Lichtenau
Koordinaten: 51° 35′ 1″ N, 8° 58′ 34″ O
Höhe: 335 m ü. NN
Fläche: 23,85 km²
Einwohner: 1394 (31. Mrz. 2007)
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 33165
Vorwahl: 05647
Karte
Lage von Kleinenberg (Lichtenau) in Lichtenau

Kleinenberg ist ein südöstlicher Stadtteil von Lichtenau in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Paderborn. Kleinenberg ist außerdem ein Teil der Region Bürener Land und des Soratfelds.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Westen beginnend grenzen an Kleinenberg im Uhrzeigersinn die Lichtenauer Stadtteile Holtheim und Lichtenau sowie der Kreis Höxter mit der Stadt Willebadessen, ihrem Stadtteil Borlinghausen und den Warburger Stadtteilen Bonenburg und Scherfede.[1]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinenberg gehört wie Ostwestfalen-Lippe insgesamt zum ozeanischen Klimabereich Nordwestdeutschlands, dem es geringe Temperaturgegensätze und milde Winter verdankt. Allerdings sind schon kontinentale Einflüsse wirksam. So liegt die Temperatur im Sommer höher und die Nächte sind kühler als in größerer Nähe zur Küste. Die Lage am Rand des Eggegebirges bedingt ein submontanes Klima der Mittelgebirgsstufe mit kühleren Temperaturen und höherem Niederschlag als in anderen Lagen des Kreisgebiets.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg

Erstmals wurde Clenenberga um 1220 erwähnt. Es gehörte zunächst zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 13. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Kleinenberg endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 war es Teil des Deutschen Reiches. Von 1945 bis 1949 war Kleinenberg ein Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.

Eingemeindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem 1. Januar 1975 gehörte die damalige Stadt Kleinenberg zum Amt Lichtenau (Westfalen) im Kreis Büren. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes an diesem Tage wurden die meisten Gemeinden des Amtes Atteln mit den Gemeinden des Amtes Lichtenau und somit auch Kleinenberg zur neuen Stadt Lichtenau (Westfalen) zusammengelegt und kamen mit dieser zum Kreis Paderborn.[3]

Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Lichtenau und der Stadt Kleinenberg ist die Stadt Lichtenau.

Wüstungen und Burgställe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet Kleinenbergs sind folgende Objekte als Wüstung, partielle Wüstung oder Burgställe zu nennen:

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher von Kleinenberg ist seit dem 7. Juli 2016 Hermann Lauhof.[8]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philipp Witkop (1880–1942), Professor für neuere deutsche Literatur

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographische Kommission für Westfalen (Hg.): Geographisch-Landeskundlicher Atlas von Westfalen, Themenbereich X Administration und Verwaltung, Doppelblatt staatliche und kommunale Verwaltungsgliederung, Münster 1990. Vgl. Gerhard Henkel: Geschichte und Geographie des Kreises Büren. Paderborn 1974 S. 101 f und Kartenbeilage.
  2. Gerhard Henkel: Geschichte und Geographie des Kreises Büren. Paderborn 1974, S. 24 ff.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 320 f.
  4. Eintrag zu Turmhügelburg Lange Brede in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts.
  5. Vgl. den Text Über Kleinenberg auf der Seite Schützenbruderschaft Kleinenberg, abgerufen am 1. August 2017.
  6. Eintrag zu Stadtburg Kleinenberg in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts.
  7. Zu diesen Wüstungen und Burgställen insgesamt: Gerhard Henkel: Geschichte und Geographie des Kreises Büren. Paderborn 1974, S. 185 f.
  8. Homepage der Stadt Lichtenau. In: lichtenau.de, abgerufen am 13. Januar 2017.
  9. a b Kirche und Wallfahrt. In: kleinenberg.de, abgerufen am 30. Mai 2017.
  10. Marienkapelle und Lourdes-Grotte, Kleinenberg. In: lichtenau.de, abgerufen am 30. Mai 2017.
  11. J. Körner, H. Schotte: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Kreis Büren. Münster 1926, S. 152, 162. Gerhard Henkel: Geschichte und Geographie des Kreises Büren. Paderborn 1974, S. 184 f.