Klop Early Keyboard Instruments

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Klop Early Keyboard Instruments (niederländisch Klop Orgel- en Klavecimbelbouw) ist ein Musikinstrumentenbauunternehmen in Garderen (Gemeinde Barneveld) in den Niederlanden. Es baut Tasteninstrumente nach historischen Vorbildern, vor allem Truhenorgeln, aber auch größere Orgeln sowie Cembali und Spinette.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerrit Cornelius Klop (* 10. Januar 1935; † 5. Dezember 2018) war zunächst Chemiker. 1966 begann er mit dem Bau von Cembali nach historischen Vorbildern in seinem Wohnhaus in De Meern. 1980 verlagerte er die Werkstatt nach Garderen, wo sie bis heute besteht.

1995 übernahm der Sohn Henk Klop (* 1960 ) das Unternehmen. Dessen Sohn Niels Klop (* 1990 ) arbeitet seit 2014 mit. Das Unternehmen hat etwa 10 Mitarbeiter.

Instrumentenbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gegenwart werden vor allem Truhenorgeln gebaut. Diese sind nach historischen Vorbildern gefertigt. Die Pfeifen sind ausschließlich aus Holz und von Hand gebaut. Die Register sind meist geteilt. Die Instrumente sind relativ leicht transportierbar. Daneben werden auch größere Orgeln sowie Cembali, Spinette und weitere Tasteninstrumente hergestellt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen Klop baute nach eigenen Angaben bisher mehr als 2000 Instrumente in den Niederlanden, aber auch für Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Schweden, Australien, die USA und weitere Länder.

Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1991 Bremen Dom St. Petri
BremerDom-07.jpg
II/P 9 in Ost-Krypta, nach italienischer organo di legno der Renaissance → Orgel
1993 Berkel-Enschot, Niederlande Sint Caeciliakerk II/P 18 (15)
1994 Berlin-Kreuzberg Jerusalemkirche
Berlin-Zehlendorf, Kirche Schönow-Buschgraben, Orgel (1).jpg
II/P 23 (26) 2009 in die Berliner Kirche Schönow-Buschgraben umgesetzt (Bild)[1]
1996 Slikkerveer Maranathakerk II/P 25 (22)
1998 Duisburg-Marxloh Evangelische Kreuzeskirche
Duisburg, Marxloh, Kreuzeskirche, 2017-09 CN-13.jpg
II/P 25 [2]
2001 Engers, Hessen Heinrich-Haus II/P 17 (16) [3]
2002 Klingenberg am Main Trinitatis-Kirche II/P 11
2005 Halle (Saale) Evangelische Hochschule für Kirchenmusik II/P 15
2014 Bad Salzuflen Auferstehungskirche
Klop Truhenorgel Auferstehungskirche BS.jpg
I 4 geteilte Schleife
2016 Oberrohrbach Leobendorf Katholische Filialkirche
Oberrohrbach Filialkirche11.jpg
II/P 12
2016 Seoul, Korea Ewha University II/P 11
2017 Lich Marienstiftskirche
Klop Truhenorgel 2017 (1).jpg
I 5 Truhenorgel

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerrit C. Klop: Harpsichord Tuning: course outline. Garderen, 1974, Standardwerk zum Stimmen historischer Tasteninstrumente.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Pape: Klop. In: Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner (Hrsg.): Handbuch norddeutscher Orgelbauer. Band 4. Berlin, Brandenburg und Umgebung. Pape Verlag, Berlin 2017. S. 293f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Orgeln von Klop – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Orgel in Berlin-Schönow Orgeldatabase (niederländisch)
  2. Orgel in Marxloh Orgeldatabase
  3. Orgel im Heinrich-Haus Orgeldatabase