Konkurrenzdruck

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Der durch Konkurrenz bewirkte negative Einfluss auf die jeweiligen Konkurrenten wird Konkurrenzdruck genannt.

In der Ökologie steigt der Konkurrenzdruck bei zunehmender Individuenzahl der Konkurrenten bei beiden Formen der Konkurrenz, bei der Exploitation genannten Konkurrenz um essentielle Ressourcen und bei der Interferenz genannten Konkurrenz durch direkte antagonistische Interaktionen, um den Konkurrenten zu behindern oder zu schädigen. Zunehmender Konkurrenzdruck bewirkt eine Verminderung der Reproduktionsrate und einen Anstieg der Mortalität. Dabei wirkt sich Konkurrenzdruck auf die an der Konkurrenz beteiligten Individuen ggf. unterschiedlich stark aus. Bei dominanter Konkurrenz können sich die dominanten Individuen, auf Kosten der unterlegenen Konkurrenten, die benötigten Ressourcen selbst in ausreichendem Maße verschaffen. Bei unvollständiger Konkurrenz nehmen Wachstum und Reproduktionsrate bei allen an der Konkurrenz beteiligten Individuen gleichermaßen ab.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas M. Smith, Robert L. Smith: Ökologie. Pearson Studium, München etc., 6. Auflage 2009. ISBN 978-3-8273-7313-7.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selektionsdruck, Effizienzdruck