Kurilenkonflikt

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Vom Kurilenkonflikt betroffene Gebiete

Der Kurilenkonflikt ist ein Gebietsstreit zwischen Japan und Russland. Gegenstand des Konflikts sind die südlichsten Inseln des Kurilen-Archipels. Die Inseln gehören seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur Sowjetunion bzw. seit deren Zerfall (1991) zu Russland, werden jedoch von Japan beansprucht.

Inhalt des Konflikts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel der gesamte Inselbogen der Kurilen gemäß den Beschlüssen von Jalta an die Sowjetunion. Der Gebietsstreit resultiert aus dem Friedensvertrag von San Francisco (1951). In diesem Vertrag hat Japan auf die Kurilen verzichtet, jedoch hat die Sowjetunion den Vertrag nicht unterzeichnet. 1956 unterzeichneten die Sowjetunion und Japan eine gemeinsame Deklaration. Darin erklärte sich die Sowjetunion bereit, im Falle eines Friedensvertrages die Inseln Schikotan sowie die Habomai-Gruppe an Japan zu übertragen. Japan erhebt aber Anspruch auf vier Inseln und beruft sich dabei auf einen bilateralen Handels- und Grenzvertrag von 1855, in dem diese Inseln als japanisch anerkannt worden waren. Auch im Vertrag von Sankt Petersburg 1875 hatte Japan die Kurilen erhalten und im Gegenzug auf seine Territorien auf Sachalin verzichtet. Die Beschlüsse der Konferenz von Jalta betrachtet Japan nicht als rechtsgültig.

Dabei geht es um folgende Inseln:[1]

  • Etorofu (択捉島, -tō); russisch: Iturup (Итуруп): 3.184,0 km²
  • Kunashiri (国後島, -tō); russisch: Kunaschir (Кунашир): 1.498,8 km²
  • Shikotan (色丹島, -tō); russisch: Schikotan (Шикотан): 253,3 km²
  • die Insel-Gruppe Habomai (歯舞群島, -guntō); russisch: Chabomai (Хабомай): 99,9 km²

Ein Friedensvertrag Japans ist bisher weder mit der Sowjetunion noch mit der Russischen Föderation zustande gekommen.

Stadtkreis und Rajons (Landkreise) in der Oblast Sachalin. Auf den von Japan beanspruchten Südkurilen liegen vollständig 16. Juschno-Kurilski und teilweise 6. Kurilski

In der Verwaltungsgliederung der Russischen Föderation (und damit auch de facto) sind die Inseln in zwei Rajons (Kurilski und Juschno-Kurilski) Teil der Oblast Sachalin. Zusammen nehmen sie etwa die Hälfte der Fläche aller Kurilen-Inseln ein.

Gemeinden in der Unterpräfektur Nemuro der Hokkaidō nach japanischem Recht, davon (theoretisch) auf den Südkurilen: 6. Shikotan-mura im Shikotan-gun auf B. Shikotan-tō, 7. Tomari-mura und 9. Ruyobetsu-mura im Kunashiri-gun auf C. Kunashiri-tō, 9. Rubetsu-mura im Etorofu-gun, 10. Shana-mura im Shana-gun und 11. Shibetoro-mura im Shibetoro-gun auf D. Etorofu-tō sowie das 1959 nach 1. Nemuro-shi eingemeindete ehemalige Habomai-mura auf den A. Habomai-guntō

Japan bezeichnet diese vier Inseln zusammenfassend als Nördliche Territorien (北方領土, hoppō ryōdo).[2] und betrachtet sie unverändert – 1903 war die Unterpräfektur Shana (Shana-shichō, 紗那支庁) nach Nemuro eingegliedert worden – als Teil der Unterpräfektur Nemuro der [Präfektur/-] Hokkai[-]dō,[3] wo sie sich nach japanischem Recht in sieben Gemeinden erstrecken (sechs -mura in mehreren historischen Kreisen (-gun) ganz auf den Südkurilen sowie ein Teil zur -shi Nemuro)[4] und z. B. auch im Wahlrecht de jure zum heutigen 7. Unterhauswahlkreis der Hokkaidō gehören.

Kunashiri und die Habomai-Inseln liegen unmittelbar vor der japanischen Küste: Kunashiri ist ca. 10 km, eine der Habomai-Inseln (Kaigara) ist knapp 4 km von der Insel Hokkaidō entfernt. Dieses Gebiet gehörte während des Kalten Krieges zu den am stärksten bewachten Staatsgrenzen.

Chronologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Territoriale Entwicklung 1875 bis 1945:
Russland
Japan
1875: Vertrag von St. Petersburg
1905: Vertrag von Portsmouth
1945: Ende des Zweiten Weltkriegs
  • Durch den russisch-japanischen Handels-, Schifffahrts- und Grenzziehungsvertrag vom 7. Februar 1855 (Vertrag von Shimoda) wurde die Inselkette in eine nördliche, russische Gruppe, und eine südliche, zu Japan gehörende Gruppe unterteilt. Der Grenzverlauf wurde zwischen den Inseln Urup (russisch) und Etorofu (japanisch) festgelegt.
    Japan feiert anlässlich der Vertragsschließung den 7. Februar alljährlich als den Tag der Nördlichen Territorien.
  • Im am 7. Mai 1875 geschlossenen Vertrag von Sankt Petersburg übertrug Russland auch alle übrigen (nördlichen) Kurilen-Inseln an Japan. Der Vertrag nennt in § 2 ausdrücklich „die 18 Inseln zwischen Uruppu und Shimushu“. Im Gegenzug gab Japan die bis dahin umstrittene Insel Sachalin an Russland ab. Den südlichen Teil Sachalins erhielt Japan 1905 durch den Vertrag von Portsmouth, der den Russisch-Japanischen Krieg beendete, zurück.[2]
  • Am 13. April 1941 wurde der Japanisch-Sowjetische Neutralitätspakt geschlossen. Am 5. April 1945 kündigte die UdSSR an, den Vertrag nicht mehr zu verlängern, so dass er am 25. April 1946 ungültig werden würde.
  • Am 8. August 1945 trat die Sowjetunion, wie auf der Jaltakonferenz mit den Alliierten vereinbart, in den Krieg gegen Japan ein, zunächst nur auf dem asiatischen Festland.[5]
Abkommen über den Kriegseintritt der UdSSR gegen Japan
  • Am 18. August 1945, also nach der bereits am 14. August erfolgten Kapitulation Japans gegenüber den USA, begannen sowjetische Truppen mit der Besetzung der gesamten Inselgruppe der Kurilen sowie von Habomai und Shikotan. Nur auf den drei nördlichsten Kurileninseln gab es japanische Garnisonen und heftige Kämpfe. Die übrigen Inseln wurden kampflos besetzt. Die dort bis dato lebende japanische Minderheit emigrierte mit der Japanischen Armee nach Japan.
  • Am 2. September 1945 unterzeichnete Japan die Kapitulationserklärung gegenüber den Siegermächten.
  • Am 12. September 1945 kapitulierten die letzten japanischen Truppen. Der Krieg war damit beendet.
  • Am 2. Februar 1946 wurden die Inseln vom Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR zu sowjetischem Hoheitsgebiet erklärt.
  • Am 8. September 1951 wurde der Friedensvertrag von San Francisco geschlossen. Die Sowjetunion unterzeichnete den Vertrag nicht[2], auch bedingt durch den Koreakrieg. Der Vertrag stellt in Artikel 2(c) fest, „dass Japan alle Rechte, Titel und Ansprüche aufgibt bezüglich der Kurilen und des Teils von Sachalin und ihm benachbarter Inseln, die Japan im Vertrag von Portsmouth 1905 abgetreten worden waren“. Es wurden keine exakten geographischen Grenzen der Kurilen festgelegt, allerdings verstanden und akzeptierten die Teilnehmer an der Friedenskonferenz die Position Japans, dass die vier in der Diskussion stehenden Inseln nicht zu den Kurilen gezählt würden. Die USA bekräftigten dies in einer Note an die UdSSR vom 23. Mai 1957, die feststellte, dass das Wort „Kurilen“ im Vertrag von San Francisco und im Abkommen von Jalta die Habomai-Inseln, Shikotan, Kunashiri und Etorofu nicht einschließe und dass solch ein Einschluss auch nicht beabsichtigt gewesen sei. Japan unterstreicht diese Auffassung auch durch seine Bezeichnung der vom Konflikt betroffenen Inseln als Nördliche Territorien anstatt als südliche Kurilen.[2]
  • Am 19. Oktober 1956 – damals herrschte in der UdSSR die Tauwetter-Periode – unterzeichneten die Sowjetunion und Japan in Moskau eine gemeinsame Erklärung (russisch Советско-японская совместная декларация, japanisch 日本国とソヴィエト社会主義共和国連邦との共同宣言), in dem beide Parteien ihre diplomatischen Beziehungen wiederherstellten und den Kriegszustand beendeten. Die Erklärung trat nach beiderseitiger Ratifizierung am 12. Dezember des Jahres in Kraft. Die Erklärung enthielt in Artikel 9 die Bestimmung, dass im Falle eines noch abzuschließenden Friedensvertrages die UdSSR die Inseln Shikotan sowie die Habomai-Gruppe an Japan übertrage. Derartige Verhandlungen wurden jedoch von den USA blockiert.[6]
  • Am 27. Januar 1960 – in Zusammenhang mit dem Vertrag zwischen Japan und den USA vom 19. Januar 1960, nach dem eine starke militärische Bindung Japans an den „Westen“ entstand und die USA ihre militärische Infrastruktur auf den japanischen Inseln praktisch uneingeschränkt ausbauen durften[7] – weigerte sich die sowjetische Regierung, vor Schließung eines in der Erklärung von 1956 vorgesehenen Friedensvertrags der in Artikel 9 festgelegten Verpflichtung nachzukommen, mit der Begründung, dass der Vertrag vom 19. Januar 1960 gegen die UdSSR und die Volksrepublik China ausgerichtet sei und durch die weiter bestehende massive Präsenz der US-amerikanischen Truppen Japan kein souveräner Staat bliebe (Aide-mémoire der sowjetischen Regiegung an die japanische Regierung vom 27. Januar 1960, Iswestija vom 29. Januar 1960).[8]
  • Am 13. Oktober 1993 unterzeichneten Premierminister Morihiro Hosokawa für Japan und Präsident Boris Jelzin für Russland die „Deklaration von Tokio“, die in Abschnitt 2 die Willensvereinbarung enthielt die Zugehörigkeit der vier Inseln zu regeln.[9]
  • Im März 2001 bestätigten Präsident Wladimir Putin und Premierminister Yoshirō Mori in der „Erklärung von Irkutsk“, dass die gemeinsame Erklärung von 1956 weiterhin gültige Grundlage für Friedensverhandlungen sei.[9]
  • Am 11. Juni 2009 verabschiedete das Unterhaus des japanischen Parlaments eine Gesetzesänderung, wonach „maximale Anstrengungen“ unternommen werden sollen, um eine möglichst zügige Rückgabe der Inseln zu ermöglichen. Auch haben nach diesem Gesetz zukünftig alle offiziellen Verlautbarungen Japans die vier Inseln betreffend diese als Nördliche Territorien zu benennen. Das Außenministerium Russlands bedauerte diesen Schritt und bezeichnete ihn als versuchten Schritt hin zu einer Eskalation.[10][11]
  • Am 1. November 2010 besuchte Medwedew als erster Präsident Russlands überhaupt die Insel Kunashiri und fachte damit den Streit neu an. Das Außenministerium in Tokio protestierte dagegen und bestellte den russischen Botschafter ein. Der japanische Premierminister Naoto Kan nannte den Besuch Medwedews vor einem Parlamentsausschuss „äußerst bedauerlich“. Er bekräftigte, die Inseln gehörten zu Japan. Außenminister Seiji Maehara sagte, der Besuch habe die Gefühle der japanischen Öffentlichkeit verletzt.[12] Am 2. November 2010 zog Japan seinen Botschafter aus Moskau ab. Er habe den Botschafter Masaharu Kono „vorübergehend“ zurückbeordert, erklärte Außenminister Maehara.[13]
  • Am 25. März 2016 gab der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu in Moskau bekannt, dass innerhalb dieses Jahres Raketensysteme des Typs Bal sowie Drohnen des Typs Eleron-3 auf den Kurilen stationiert werden.
  • Am 11. Februar 2017 verfügte der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew die Benennung von fünf unbewohnten Kurilen-Inseln, davon eine nach dem General Kusma Derewjanko, der 1945 für die Sowjetunion die japanische Kapitulation entgegennahm, und eine andere nach dem langjährigen sowjetischen Außenminister Andrei Gromyko – „Die Namensgebung erfolgte wenige Tage, nachdem beide Seiten für März Expertengespräche über eine gemeinsame Bewirtschaftung der Kurilen angekündigt hatten.“[14]

Japan fordert trotz aller Verhandlungen bisher vergeblich die Rückgabe der südlichen Inseln von Russland.[2] Nach wie vor besteht zwischen den beiden Staaten wegen dieses Konflikts kein Friedensvertrag – 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg.

Die Verhandlungsposition beider Staaten variiert: Japan ratifizierte zwar die Erklärung von 1956, fordert aber seit langem auch die Rückgabe von Etorofu und Kunashiri. Russland wiederum erkannte bspw. unter Jelzin die vier Inseln als zusammengehörig an. Seit 2004 strebt es jedoch wieder verstärkt eine Einigung auf Basis der Erklärung von 1956 an.

Die New York Times veröffentlichte 1992 einen Artikel, deren Autor die juristische Basis der japanischen Ansprüche als „ziemlich schwach“ bezeichnete.[6]

Zuständige japanische Behörde und andere Gesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972 errichtete die japanische Regierung die „Hauptabteilung für Angelegenheiten der Nördlichen Territorien“ (北方対策本部, hoppō taisaku hombu)[15] zunächst beim Amt des Premierministers, später bei der Behörde für allgemeine Angelegenheiten und schließlich als Sonderorgan des Kabinettsbüros. Seit 2001 ist die Hauptabteilung vertreten durch den Minister für Angelegenheiten von Okinawa und die Nördlichen Territorien, einen „Minister für besondere Aufgaben“ (tokumei tantō daijin) im Kabinett. Die „Hauptabteilung“ ist für die Bündelung der Regierungsanstrengungen zur Rückgabe der Südkurilen verantwortlich, daneben existieren die „Gesellschaft für Angelegenheiten des Problems der Nördlichen Territorien“ (北方領土問題対策協会)[16], eine Selbstverwaltungskörperschaft des Kabinettsbüros, und verschiedene Vereinigungen, die seit 1945 ausgehend von Hokkaidō mit Regierungsunterstützung im ganzen Land eingerichtet wurden.

Ainu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angehörige der Ainu erheben ebenfalls Anspruch auf die Kurilen.[17] 2004 schrieb eine kleine Gruppe von Ainu, die in Kamtschatka Krai leben, an den russischen Präsidenten Putin. Sie erwähnten die Verbrechen der Japaner, des zaristischen Russlands und Sowjetrusslands gegen ihr Volk. Diese Verbrechen beinhalteten Zwangsassimilierung, Vertreibung und Mord. Sie forderten Putin auf, das Vorgehen der Japaner gegen die Ainu als Genozid anzuerkennen, was Putin ablehnte.[18]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hasegawa, Tsuyoshi: The Northern Territories dispute and Russo-Japanese relations. University of California at Berkeley, IAS 1998.
  • Hasegawa, Tsuyoshi: Racing the Enemy: Stalin, Truman and the Surrender of Japan. Harvard University Press, 2006, ISBN 978-0-674-02241-6.
  • Hasegawa, Tsuyoshi: Russia and Japan: An Unresolved Dilemma Between Distant Neighbors. University of California at Berkeley, IAS1993.
  • Norbert Adami: Der sowjetisch-japanische Streit um die Südlichen Kurilen und seine historischen Hintergründe (DIJ PDF, 1,5 MB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise, Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Asian Times: Kosuke Takahashi: Creative thinking on the Kurils (20. April 2005)
  2. a b c d e Der Brockhaus in Text und Bild 2003 [SW], elektronische Ausgabe für Office-Bibliothek, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, 2003; Artikel: "Kurilen"
  3. Hokkai[-]dōchō (Verwaltung der Hokkaidō bzw. „Präfekturverwaltung Hokkai“): Gemeinden nach Unterpräfektur mit Karte der Unterpräfekturen (japanisch)
  4. Kokudo chiriin [Vermessungsamt der japanischen Zentralregierung]: 平成27年全国都道府県市区町村別面積調 (Heisei-nijūshichi-nen zenkoku todōfuken-shichōson-betsu menseki-chō, „Zusammenstellung der Flächen landesweit nach Präfektur und Gemeinde im Jahr Heisei 27 [=2015]“): S. 7ff., 市区町村別面積:01 北海道 (Kap. 3: Flächen der Gemeinden nach Präfektur: 01 Hokkaidō; die mit Stern markierten Gemeinden liegen teilweise (★) oder ganz (☆) auf den Südkurilen) und S. 105 ff., Anhang 3: Hauptinseln und andere Inseln >1km² nach Präfektur (für letztere jeweils inkl. der Gemeinde(n), zu denen sie gehören; Inseln in Hokkaidō auf S. 105 mit Unterpräfektur in Klammern vor der Gemeinde)
  5. Englisch Version der Konferenz von Jalta Dokumente über Kurilen-Inseln: Page 1 Page 2
  6. a b Gregory Clark: Tokyo’s Claim to the Kurils Is Shaky, The New York Times, 18. Juli 1992, abgerufen 23. Dezember 2009.
  7. Treaty of Mutual Cooperation and Security between Japan and the United States of America. (wikisource.org [abgerufen am 19. Oktober 2016]).
  8. Курильский вопрос решен. В 1945 году. In: Российская газета. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  9. a b Northern Territories Issue. Außenministerium Japans, abgerufen am 27. November 2016 (japanisch).
  10. Meldung bei Ria Novosti
  11. 北方領土問題等の解決の促進のための特別措置に関する法律 in geänderter Fassung vom 10. Juli 2009
  12. Russland provoziert Japan im Streit um Inselgruppe auf www.zeit.de
  13. Japan zieht seinen Botschafter aus Moskau ab (Memento vom 4. November 2010 im Internet Archive) auf www.tagesschau.de
  14. Territorialstreit: Russland gibt Inseln Sowjetnamen orf.at, 14. Februar 2017, abgerufen 14. Februar 2017.
  15. 北方対策本部: Website (japanisch)
  16. 北方領土問題対策協会: Website (japanisch)
  17. Terry McCarthy: Ainu people lay ancient claim to Kurile Islands: The hunters and fishers who lost their land to the Russians and Japanese are gaining the confidence to demand their rights. In: The Independent, 22. September 1992. 
  18. http://kamtime.ru/old/archive/08_12_2004/13.shtml