Landeszentrale für Medien und Kommunikation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Landeszentrale für Medien und Kommunikation
– LMK –
Logo Landeszentrale für Medien und Kommunikation
Staatliche Ebene Rheinland-Pfalz
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Hauptsitz Ludwigshafen am Rhein
Behördenleitung Renate Pepper, Direktorin
Website www.lmk-online.de

Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) ist die Landesmedienanstalt des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein.

Zu ihren Aufgaben gehören, Private Rundfunkveranstalter (Radio- und Fernsehen) sowie Teledienste zu lizenzieren und ihre Programme zu beaufsichtigen. Die LMK hat dafür Sorge zu tragen, dass die gesetzlichen Bestimmungen in den privaten Medien in Rheinland-Pfalz eingehalten werden und ein möglichst vielfältiges Medienangebot zur Verfügung steht. [1] Die LMK engagiert sich bei der Digitalisierung der Rundfunktechnik und begleitet private Rundfunkveranstalter und Offene Kanäle in den kommenden Jahren, den Übergang von analoger zu digitaler Übertragungstechnik zu vollziehen.

Rheinland-Pfalz besitzt ein flächendeckendes Netz von Offener-Kanal-Stationen (OK-TV), in denen Bürger aktiv und selbständig Fernsehbeiträge erstellen und senden können. Außerdem legt die LMK einen Schwerpunkt auf den Bereich der Medienkompetenz, mit Projekten, Kooperationen und Initiativen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Die LMK ist Mitglied der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK), der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), der Gesamtkonferenz (GK) sowie der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Seit April 2010 gibt es die Gemeinsame Geschäftsstelle der Landesmedienanstalten in Berlin.

Seit 2011 firmieren die gemeinsamen Gremien und Kommissionen der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten unter der Dachmarke die medienanstalten.

Liste der von der LMK lizenzierten und beaufsichtigten Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medienanstalten Logo

 Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten

Thüringer Landesmedienanstalt Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Medienanstalt Sachsen-Anhalt Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Landesmedienanstalt Saarland Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Medienanstalt Berlin-Brandenburg Medienanstalt Berlin-Brandenburg Bayerische Landeszentrale für neue Medien Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Landesmedienanstalt Saarland Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Bayerische Landeszentrale für neue Medien Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Thüringer Landesmedienanstalt Medienanstalt Sachsen-Anhalt Medienanstalt Berlin-Brandenburg Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Bremische Landesmedienanstalt Niedersächsische Landesmedienanstalt Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz Bremische Landesmedienanstalt Niedersächsische LandesmedienanstaltMedienanstalten-Karten-mit-Logos.svg
Über dieses Bild

Bundesweit verbreitete Programme:

Regionalprogramme:

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesweit verbreitete Programme:

Regionalprogramme:

Medien- und Kooperationsprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski schrieb 2007 in seinem Buch Die TV-Falle, dass Sat.1 von der LMK bedeutet wurde, Produktionsaufträge an die Mainzer TV-Produktionsfirma News and Pictures des Medienunternehmers Josef Buchheit zu vergeben, um im Gegenzug ein Verfahren wegen Lizenzverstößen in anderen Sat.1-Sendungen einstellen zu können.[2] Die LMK wies die Vorwürfe zurück und nahm weiter keine Stellung.[3]

In diesem Zusammenhang hat Sat.1 zum 1. Januar 2013 eine neue Lizenz bei der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein beantragt und wird sich damit der Aufsicht der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für Medien und Kommunikation entziehen.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. LMK Strategiepapier (6/04); http://www.lmk-online.de/wirueberuns/
  2. „Die TV-Falle. Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft.“ Autor: Roger Schawinski. Kein & Aber, Zürich 2007, ISBN 3-0369-5505-4
  3. die tageszeitung vom 8. Mai 2008: „Transparent wie Milchglas: Ex-Sat.1-Chef Schawinski hat der Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz Klüngel vorgeworfen – ohne Resonanz“
  4. FAZ 12.April 2012 Seite 33 "Raus aus dem Pfälzer Bermuda-Dreieck"