Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2001

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2,4
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1996
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Sonst.
    
Von 101 Sitzen entfallen auf:
Kurt Beck im Landtagswahlkampf 2001
Wahlplakat der CDU mit Christoph Böhr

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2001 fand am 25. März, gleichzeitig mit der Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Wahlsieger war die SPD, die gestärkt die sozialliberale Koalition fortsetzen konnte.

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 regierte in Rheinland-Pfalz eine sozialliberale Koalition aus SPD und FDP, seit 1994 mit Kurt Beck (SPD) als Ministerpräsident.

Spitzenkandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die SPD trat der seit 1994 im Amt stehende Ministerpräsident Kurt Beck an, für die CDU trat Christoph Böhr an. Die FDP, welche seit 1991 in einer sozialliberalen Koalition mit der SPD regierte stellte Hans-Artur Bauckhage als Spitzenkandidat auf.[1]

Wahlergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl zum 14. Landtag führte zu folgendem Ergebnis (endgültiges Ergebnis):

  • Wahlberechtigte: 3.025.090
  • Wähler: 1.879.960 (Wahlbeteiligung: 62,15 %)
  • Gültige Wahlkreisstimmen: 1.817.920
  • Gültige Landesstimmen: 1.833.846
Partei Wahlkreis-
stimmen
Anteil
in %
Direkt-
mandate
Landes-
stimmen
Anteil
in %
Sitze Sitze
1996
SPD 789660 43,44 30 820610 44,75 49 43
CDU 723214 39,78 21 647238 35,29 38 41
FDP 134729 7,41 143427 7,82 8 10
GRÜNE 92702 5,10 95567 5,21 6 7
FWG 46740 2,57 46549 2,54
REP 23417 1,29 44586 2,43
Tierschutz 15922 0,87
NPD 559 0,03 9110 0,50
ÖDP 4603 0,25 5458 0,30
PBC 314 0,02 5379 0,29
PDS 660 0,04
BWH 551 0,03
Naturgesetz 376 0,02
Einzelbewerber 395 0,02
Total 1817920 51 1833846 101 101

Liste der Mitglieder des Landtages Rheinland-Pfalz (14. Wahlperiode)

Analyse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlbeteiligung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahlbeteiligung sank zum vierten Mal in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit Bestehen des Landes. Erneut lag die Wahlbeteiligung in den Städten deutlich niedriger als auf dem Land. Die kreisfreien Städte wiesen eine Wahlbeteiligung von rund 58 % aus, die verbandsfreien Gemeinden zählten 59 % und die Verbandsgemeinden mehr als 64 %. Die höchste Wahlbeteiligung erreichte mit 73 % die Verbandsgemeinde Cochem-Land, die niedrigste mit 53 % Idar-Oberstein.

Wahlkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlkreismandate von SPD und CDU bei den Landtagswahlen 2001 und 1996 sowie Veränderung:

Wahlkreismandate/Veränderung SPD CDU SPD CDU
Wahlkreismandate 1996 24 27
Wahlkreisgewinn durch gleiche Partei wie 1996 23 20
Zugewinn eines neuen Wahlkreises 7 1
Verlust eines bisherigen Wahlkreises 1 7
Wahlkreismandate 2001 30 21

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FDP-Spitzenkandidat Bauckhage: Wir hatten es schwer, gehört zu werden; in: SPON, online