Lawrence Freedman

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Lawrence Freedman (2013)

Sir Lawrence David Freedman, KCMG, CBE (* 7. Dezember 1948 in Tynemouth) ist ein britischer Politikwissenschaftler und Militärhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freedman wurde als Sohn eines britischen Marineoffiziers (Lieutenant Commander) und späteren AJEX-Funktionärs und dessen Frau geboren. Er besuchte die Whitley Bay Grammar School in Whitley Bay, North Tyneside und studierte dann an der Victoria University of Manchester (BA), der University of York (BPhil) und der University of Oxford (DPhil).

Er forschte am Nuffield College in Oxford und am International Institute for Strategic Studies (IISS) in London. Von 1976 bis 1978 war er am Royal Institute of International Affairs tätig. Von 1978 bis 1982 war er Leiter der Policy Studies. 1978 wurde er Fellow am Department of War Studies am King’s College London. Dort erhielt er 1982 eine Professur und leitete von 1982 bis 1997 das Department. 2001 wurde er Dekan der School of Social Science and Public Policy und 2003 Vice Principal (Strategy & Development) der King’s College London. 1993 war er Gastredner am Liddell Hart Centre for Military Archives.

Freedman ist darüber hinaus seit 1993 Mitglied des Councils der UCL School of Slavonic and East European Studies, zuvor des International Institute for Strategic Studies. Von 1983 bis 1998 war er Vorsitzender des Committee on International Peace and Security des Social Science Research Council. Von 2001 bis 2009 war er Trustee des Imperial War Museum. Außerdem arbeitete er als Zeitungskolumnist und ist Mitglied des Editorial Board des Journal of Strategic Studies. Er wurde 1997 zum Official Historian des Falklandkrieges ernannt. 2009 wurde Freedman Privy Councillor und war in dieser Eigenschaft Mitglied des Iraq Inquiry Committee (2009–2011).

Er ist Autor zahlreicher Bücher zur Nuklearstrategie, zum Kalten Krieg und weiteren sicherheitspolitischen Themen.

Freedman ist verheiratet mit Judith Freedman (Pinsent Masons Professor of Taxation Law) und Vater von zwei Kindern.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • William D. Rubinstein, Michael A. Jolles, Hilary L. Rubinstein (Hrsg.): The Palgrave Dictionary of Anglo-Jewish History. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2011, ISBN 978-1-4039-3910-4, S. 297.
  • Benedict Wilkinson, James Gow (Hrsg.): The Art of Creating Power: Freedman on Strategy. C. Hurst, London 2017, ISBN 978-1-84904-581-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lawrence Freedman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien