Lena Gorelik

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Lena Gorelik (2012)

Lena Gorelik (* 1. Februar 1981 in Leningrad) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin russisch-jüdischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lena Gorelik emigrierte 1992 zusammen mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder als Kontingentflüchtlinge aus Russland nach Deutschland. Die Familie musste zunächst achtzehn Monate in der Baracke einer Flüchtlingsunterkunft leben.[1] Gorelik erhielt ihre Ausbildung zur Journalistin an der Deutschen Journalistenschule in München. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Gorelik veröffentlicht sowohl belletristische als auch wissenschaftliche Texte und Reiseliteratur. Sie ist Mitglied der Autorenedition Sarabande. In unregelmäßigen Abständen verfasst sie Beiträge für Deutschlandradio Kultur und schreibt über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen u.a. in der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autograph

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lena Muchina: Lenas Tagebuch. Leningrad 1941–1942. Zusammen mit Gero Fedtke aus dem Russischen übersetzt und mit Vorwort, Nachwort sowie Anmerkungen versehen. Graf, München 2013, ISBN 978-3-86220-036-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lena Gorelik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lena Gorelik: Dieses Gefühl von Fieber. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 71 vom 26./27./28. März 2016, S. 17.
  2. Scheffel-Preisträger
  3. Literaturstipendium
  4. Stiftung Ravensburger Verlag