Liebersdorf

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Dieser Artikel behandelt den Ortsteil Liebersdorf des mittelfränkischen Marktes Bechhofen. Für das im Deutschen unter dem gleichen Namen bekannte Dorf in Niederschlesien siehe Lubomin (Stare Bogaczowice).

Koordinaten: 49° 11′ 4″ N, 10° 33′ 11″ O

Liebersdorf
Markt Bechhofen
Höhe: 438 m ü. NN
Einwohner: 114 (31. Dez. 2013)
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 91572
Vorwahl: 09822
Liebersdorf, Luftaufnahme (2016)

Liebersdorf ist ein Ortsteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt am Moosklingengraben, dem linken Oberlauf des Roßbachgrabens, der im Nachbardorf Großenried von rechts in die Altmühl mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1801 gab es in dem Ort 15 Haushalte, die alle dem Eichstättischen Oberamt Wahrberg-Herrieden untertan waren. Mit dem Gemeindeedikt wurde Liebersdorf zur politisch selbstständigen Gemeinde. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Januar 1971 nach Bechhofen eingemeindet.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1910: 112[2]
  • 1933: 110
  • 1939: 095[3]
  • 1961: 130[4]
  • 1970: 111[4]
  • 1987: 125[5]
  • 2011: 118

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 500 m außerhalb des Ortes am Großenrieder Weg befindet sich auf einem Steinsockel ein Wegkreuz mit einem gusseisernen Kruzifixus aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Die katholische Ortskapelle in Liebersdorf ist ein kleiner massiver Satteldachbau aus Sandsteinquader, bez. 1851; mit Ausstattung.
  • 150 m außerhalb des Orts, am Thanner Weg, befindet sich ein Wegkreuz auf einem Steinsockel mit gusseiserner Kruzifixus aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Bechhofen, nach Sachsbach zur Kreisstraße AN 54, nach Thann und Großenried jeweils zur AN 55.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundschuh, Johann Kaspar: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, Sp. 362 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  2. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  3. http://geschichte-on-demand.de/bay_feuchtwangen.html
  4. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 712.
  5. http://wiki-de.genealogy.net/Liebersdorf
  6. Baudenkmäler in Bechhofen (PDF-Datei; 142 kB)