Lindleinsmühle

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Wappen von Würzburg
Lindleinsmühle
Bezirk von Würzburg
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Über dieses Bild
Koordinaten 49° 48′ 21″ N, 9° 57′ 33″ OKoordinaten: 49° 48′ 21″ N, 9° 57′ 33″ O
Höhe 193 m ü. NHN
Fläche 0,94 km²
Einwohner 4914 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 5228 Einwohner/km²
Postleitzahl 97078
Vorwahl 0931
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B19 B8
Bus 12, 21, 24, 25, 45
Quelle: Würzburg.de

Lindleinsmühle ist einer der 13 Stadtbezirke und gleichzeitig Stadtteil Würzburgs. Der relativ junge Stadtteil im Nordosten Würzburgs entstand, ausgehend von einem Stadtratsbeschluss 1961, auf weitgehend unbebautem Gebiet am damaligen Stadtrand im direkten Anschluss an die ehemals eigenständige Gemeinde Versbach.

Der Name des Stadtteils geht auf eine der ehemals drei Mühlen an der Pleichach zurück – Straubmühle, Neumühle und Lindleinsmühle. Die nach den früher an dieser Stelle zahlreich vorhandenen Lindenbäumen benannte[1] Lindleinsmühle wurde am 16. März 1945 bei der Bombardierung Würzburgs durch Alliierte Bomber zerstört. Heute steht an dieser Stelle in der Schwabenstraße ein Hochhaus.

Die Siedlung wurde für ca. 8000 Einwohner geplant und beherbergt heute rund 4900 Bewohner[2]. Viele junge Familien aus der Stadt schufen sich hier ein Heim und trafen auf Bevölkerungsgruppen aus anderen Stadtteilen, deren Bevölkerungsdichte verringert werden sollte. Einen wesentlichen Teil der Bewohner bilden die in drei Wellen nach Deutschland gekommenen Volksgruppen aus den Ostgebieten. Zunächst waren dies viele Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten, danach Spätaussiedler und schließlich Russlanddeutsche.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholisches Pfarramt St. Albert: Chronik zum 40-jährigen Bestehen der Pfarrei St. Albert. 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen. Band 2, Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1969, S. 84 (Auverastraße [...] – Lindleinstraße [...]).
  2. http://www.wuerzburgwiki.de/wiki/Lindleinsm%C3%BChle
  3. Peter Weidisch: Würzburg im »Dritten Reich«. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 196–289 und 1271–1290; hier: S. 225.