Grombühl

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Wappen von Würzburg
Grombühl
Bezirk von Würzburg
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Über dieses Bild
Koordinaten 49° 48′ 8″ N, 9° 57′ 7″ OKoordinaten: 49° 48′ 8″ N, 9° 57′ 7″ O
Höhe 190 m ü. NHN
Fläche 6,14 km²
Einwohner 9892 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 1611 Einwohner/km²
Postleitzahl 97080
Vorwahl 0931
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B19 B8
Straßenbahn 1, 5
Bus 13, 24, 26
Quelle: Würzburg.de

Grombühl (von Grom≈Krähen und Bühl≈Hügel, Hang) ist der vierte von 13 Stadtbezirken und gleichzeitig der achte von 25 Stadtteilen in der offiziellen Gliederung von Würzburg. Dort befindet sich seit 1921 das Universitätsklinikum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Eine der modernsten Kliniken Deutschlands ist die neu eröffnete Kinder- und Jugendpsychiatrie mit der geschützten Station. Sie wird vom Bezirk Unterfranken unterhalten. Grombühl ist auch Standort zahlreicher Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, wie zum Beispiel seit 1891 das 1853 gegründete[1] Katholische Schülertagesheim Vinzentinum, die Wickenmayer’sche Katholische Kinderpflege und die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe.

Grombühl ist ein ehemaliges Arbeiterviertel mit etwa 9700 Einwohnern. Es ist allgemein ein relativ junges Stadtviertel mit sehr vielen jungen Familien und Studenten. In Grombühl wurde 1892 mit dem Grombühlverein der erste der politisch einflussreichen Würzburger Stadtteilvereine gegründet.[2] Einer der größten Vereine des Stadtteils ist der 1893 gegründete TSV Grombühl, der neben Fußball auch die Sportarten Basketball, Radsport, Schach, Sportschießen, Schwimmen, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Darts und Walking betreibt.

1894 wurde die Josefschule eröffnet.[3] Im Schuljahr 1902/03 begann dann die Pestalozzischule ihren Schulbetrieb.[4] 1911 wurde in Grombühl ein städtisches Brausebad errichtet. Seit 1925 ist Grombühl durch eine Straßenbahnlinie mit der Innenstadt verbunden.[5]

Zur Verbesserung der Infrastruktur wurde das Stadtteilzentrum Felix-Fechenbach-Haus gebaut. Es beherbergt ein Jugendzentrum, eine Sozialstation, einen Seniorenclub und verschiedene Veranstaltungsräume, in denen zum Beispiel Ausstellungen stattfinden.

Der ehemalige Fußball-Profi Frank Baumann (* 1975) stammt aus dem Würzburger Stadtteil Grombühl.

Der Stadtbezirk setzt sich östlich des Siedlungs- und Klinikgebietes fort und umfasst dort das Gewerbegebiet Nürnberger Straße.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grombühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1233.
  2. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. 2007, S. 1233.
  3. Harm-Hinrich Brandt: Würzburger Kommunalpolitik 1869–1918. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände; Band III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9), S. 64–166 und 1254–1267; hier: S. 138.
  4. Horst-Günter Wagner: Die Stadtentwicklung Würzburgs 1814–2000. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1300, Anm. 64.
  5. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. 2007, S. 1235 und 1237.
  6. Stadtplan Würzburg des Städte-Verlags mit Eintragung der offiziellen Stadtbezirksgrenzen